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Prima Luft am Durlacher Tor?

Prima Luft am Durlacher Tor?
Autor:

Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 29.08.2013

Wissenschaftler des KIT untersuchen die Feinstaubbelastung rund um die Baustelle

Wie ist die Luftqualität am Durlacher Tor? Wirkt sich die Baustelle auf die Feinstaubbelastung aus? Seit Beginn der Bauarbeiten untersuchen die Wissenschaftler des Instituts für Geographie und Geoökologie (IfGG) am KIT die Luft direkt vor Ort. „Abhängig von den Baumaterialien messen wir erhöhte Konzentrationen winziger Eisen-, Kalk- oder Gipspartikel“, sagt Nina Schleicher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfGG. Diese seien aber zu groß, um tief in die Lunge einzudringen. Gefährliche Feinstäube entstünden vor allem bei Verbrennungsprozessen, etwa in Automotoren. Je nach Verkehr und Bauaktivität können die Messwerte beträchtlich schwanken. Auch das Wetter spielt eine Rolle. So reinigt beispielsweise Regen die Luft, weil die Wassertropfen die Partikel binden und zu Boden transportieren. Selbst bei längerer Trockenheit liegt die Luftbelastung dort weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.

„Anti-Prism-Party" im ZKM

Mit verschlüsselten E-Mails und gesicherten Internetbrowsern der Online-Überwachung entgehen – wie das geht, zeigen Experten auf der ersten Karlsruher „Anti-Prism-Party“ am 5. September. In jeweils zehnminütigen Vorträgen führen sie live vor, wie man Schutzprogramme installiert, einrichtet und nutzt. Thema ist unter anderem die Sicherheit bei Online-Banking und elektronischen Nachrichten, in sozialen Netzwerken oder beim Teilen und Speichern von Informationen in Datenwolken. Veranstalter sind das KIT-Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL), die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si), das Unternehmernetzwerk CyberForum sowie das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). Unter dem Motto „Karlsruhe schützt sich selbst“ gibt es ab 18 Uhr eine kostenfreien Verschlüsselungsparty im ZKM. Ab 20 Uhr spielt die Band „Curbside Prophets“.

KIT bei EU-Projekten vorn

Im aktuellen Monitoringbericht zum 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission belegt das KIT als beste deutsche Universität Platz 13, unter allen Teilnehmern Platz 23. Das KIT hat im Berichtszeitraum von 2007 bis 2012 Förderung für 269 Projekte eingeworben. Im laufenden Jahr hat sich die Zahl bereits auf 310 erhöht. Schwerpunkte sind die Informationstechnologien, Nanotechnologien, Umwelt, Energie, Transport sowie Sicherheitsforschung im Bereich Kernspaltung und Strahlenschutz des Programms Euratom. Spitzenreiter der Top-50-Liste ist die University of Cambridge.

Neuer Professor für Katalyse

Seit dem vergangenen Wintersemester leitet der Chemieingenieur Jörg Sauer das Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT) am KIT. Zuvor war er in leitender Funktion für die Evonik Industries AG tätig, einem Unternehmen für Spezialchemie. Dort stand die Katalyse bereits im Fokus seiner Arbeit, heute stellt sie den Schwerpunkt seiner Forschung am KIT dar. Die Katalyse ermöglicht es, chemische Reaktionsprozesse technisch umzusetzen, die für die Herstellung neuer Produkte entscheidend sind. „Am KIT bieten sich einmalige Möglichkeiten, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in kommerziell nutzbare Produkte und Prozesse zu überführen“, sagt Sauer. Derzeit forscht er unter anderem zum bioliq-Prozess, in dem es darum geht, biologische Reststoffe in einem mehrstufigen Verfahren in Kraftstoffe und Chemikalien umzuwandeln. Die letzte Stufe des Herstellungsprozesses beruht auf einem katalytischen Verfahren, das gasförmige Zwischenprodukte zu maßgeschneiderten Synthese-Kraftstoffen umsetzt. Das KIT betreibt hierfür die größte chemisch-technische Pilotanlage an einer deutschen Forschungseinrichtung.