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Portrait Monika Landgraf
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Monika Landgraf

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Studierende entwickeln Produkte für Mobilität im Alter

Studierende entwickeln Produkte für Mobilität im Alter
Autor:

Margarete Lehné, Jonas Moosmüller, Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 25.02.2015

Im Alter wird vieles Alltägliche immer schwerer, wie etwa eigenständig gehen oder Treppen steigen. 41 Maschinenbaustudierende vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) des KIT haben sich mit diesen und anderen Problemen der Altersmobilität befasst: Im Projekt „Integrierte Produktentwicklung“ haben sie in sieben Teams Produktideen erarbeitet, die ältere Menschen unterstützen. Diese haben sie in Prototypen umgesetzt und nun bei einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Beispielsweise zeigte ein Team einen Rollator, der sich per Knopfdruck in einen elektrischen Rollstuhl umwandeln lässt. Für einen sicheren Gang, entwickelte eine Gruppe ein System, das Knie und Hüften beim Gehen unterstützt und stabilisiert. Ein weiteres Team stellte eine mobile Hebebühne vor, die der Nutzer zum Überwinden von Treppen, aber auch zum Heben von Lasten verwenden kann. Das IPEK bietet das Praxisprojekt seit 15 Jahren an. „Die Studierenden lernen dabei, die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen und in Lösungen umzuwandeln“, sagt IPEK-Leiter Albert Albers. Dieses Jahr war der Maschinenbaukonzern Schaeffler Projektpartner. „Wir werden auf jeden Fall die Produkte der Studierenden weiterentwickeln“, so Dirk Spindler, verantwortlich für die Produktentwicklung in der Geschäftsleitung von Schaeffler Industrie. „Wir haben für die Produkte jedes Teams Patente angemeldet.“

Lange Nacht der Abschlussarbeit am KIT

Die Abschlussarbeit ist für viele Studierende eine Belastung: Wo finden sie Literatur, wie können sie formulieren und schaffen sie es rechtzeitig zum Abgabetermin? Diesen Fragen widmet sich die dritte „Lange Nacht der Abschlussarbeit“, die das House of Competence (HOC) am KIT veranstaltet. An verschiedenen Stationen informieren zum Beispiel Mitarbeiter der KIT-Bibliothek Studierende rund um das Thema Literaturrecherche, die Fakultät Maschinenbau speziell zum Schreiben in den Ingenieurswissenschaften und das HOC unter anderem zu Methoden der Gliederung, Präsentation und Zeitplanung. Auch Betreuerinnen und Betreuer sowie Absolventinnen und Absolventen können sich an den Informationsständen erkundigen. Um 20:30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, in der wissenschaftliche Mitarbeiter, Absolventen und Studierende des KIT das Schreiben der Abschlussarbeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Die Veranstaltung findet am 05. März 2015 von 17 bis 22 Uhr in der KIT-Bibliothek (KIT-Campus Süd, Straße am Forum 2) statt. Weitere Informationen unter: www.hoc.kit.edu/LNDA/index.html.

Roboter-Film in der Schauburg

Wissenschaftler des KIT „trainieren“ den humanoiden Roboter ARMAR dafür, Menschen lästige Arbeiten im Haushalt abzunehmen. Hinter den einfachen Handgriffen steckt komplexe Ingenieurs- und Programmierarbeit eines Teams rund um Tamim Asfour, Professor für humanoide Robotiksysteme am KIT. Er und ARMAR sind Hauptfiguren in dem SWR-Film „Schlaue Maschinen – Roboterforschung am KIT“. Der 30-minütige Beitrag in der Reihe „made in Südwest“ entstand anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages. Neben menschenähnlichen Maschinen blicken die Macher des Films auch KIT-Wissenschaftlern über die Schulter, die Robotersysteme für den Operationssaal entwickeln, und zeigen, wie Karlsruher Forscher zusammen mit dem ZKM Medienkunstwerke per Datenbrille auch abseits von Museen erlebbar machen. Roboterforschung am KIT findet auch auf der Straße statt. So zeigt der Film, wie unter dem Stichwort „autonomes Fahren“ in Karlsruhe an der Mobilität der Zukunft gearbeitet wird. Am Sonntag, 1. März, um 13:00 Uhr lädt der SWR zur Vorabpräsentation ins Filmtheater Schauburg. Interessierte können sich für die Vorführung per E-Mail an ka300@swr.de anmelden. Das-SWR Fernsehen zeigt den Beitrag am Mittwoch, 4. März zwischen 18.15 und 18:45 Uhr.

Zentrum für Mediales Lernen am KIT

Videos, Podcasts, Lernplattformen und Online-Kurse im Internet: Lehrende und Lernende setzen im digitalen Zeitalter auf viele unterschiedliche Formate, die sie meist individuell und flexibel, unabhängig von Ort und Zeit nutzen können. Mit dem Einsatz digitaler Medien in der Lehre beschäftigt sich am KIT das ZML – Zentrum für Mediales Lernen (vormals Fernstudienzentrum). Unter anderem bietet es spezielle E-Learning-Services am KIT an. Mediale Lehr- und Lernangebote entwickelt das ZML auch für die berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema Energie. So startet am 1. April der Kurs „Elektrische Energieübertragung“, am 4. Mai beginnt der Kurs „Energiewirtschaft“. Weitere Informationen finden sich unter www.zml.kit.edu/weiterbildung.php im Internet. Die Energieforschung steht auch im Fokus des Onlinemagazins www.explore-house.eu, welche das ZML im Auftrag der europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft KIC InnoEnergy betreibt. Dort geht es unter anderem um Antworten auf aktuelle Fragen wie: Können Mikroalgen die Welt verändern? Wie entsteht eine Lithium-Ionen Batterie?