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KIT bietet gute Karrierechancen für IT-Spezialisten

KIT bietet gute Karrierechancen für IT-Spezialisten
Autor:

Sandra Wiebe, Justus Hartlieb

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 08.11.2017

Rund 51.000 offene Stellen für IT-Experten gab es laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom Ende 2016. Das sind 19 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Das zeigt: IT-Spezialisten sind gefragt. „Auch am KIT brauchen wir immer mehr Experten in diesem Bereich. Von Softwareentwicklung und Serverwartung über IT-Sicherheit und Datensicherung bis zum Nutzerservice wie PC-Support und Einrichten und Betreuen von technischen Geräten – das Aufgabenfeld wächst stetig und wird immer vielfältiger. Deshalb fördern wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in ihrer Weiterentwicklung“, sagt Bernhard Neumair, Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) am KIT.

Für die hervorragenden Karrierechancen für IT-Spezialisten hat das Wirtschaftsmagazin Focus Money das KIT nun ausgezeichnet. Grundlage dafür war die Befragung der 4.700 mitarbeiterstärksten Unternehmen und Einrichtungen in ganz Deutschland zu Kriterien wie Entwicklung der Beschäftigtenzahl, Anteil der IT-Spezialisten, Aufstiegschancen der Mitarbeiter, Budget für IT-Kräfte zur Weiterentwicklung und Einstellung von IT-Fachkräften in naher Zukunft. Insgesamt zeichnete Focus Money in diesem Jahr 375 deutsche Firmen aus, über das vollständige Ranking berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe.

Mückenstift fürs Smartphone - Erfolg bei Studierendenwettbewerb COSIMA

Herpesbläschen, Mückenstiche und Nesseln mit dem Smartphone behandeln – das ist mit „heat_it“ möglich. Vier Studenten des KIT haben eine handliche mobile Vorrichtung entwickelt, die sich an ein Android-Smartphone anschließen lässt und Stiche und Bläschen in Sekunden heilt. Der „heat_it“ gibt konzentrierte Wärme ab, welche die Toxine der Mücke abbaut und dadurch Schwellung und Juckreiz verhindert. Über eine App lassen sich Hauttyp und Art des Stiches einstellen. Die rein physikalische Wirkung löst keine allergischen Reaktionen aus, der Stromverbrauch ist gering. Mit diesem Konzept belegte „heat_it“ jetzt bei dem Studierendenwettbewerb im Bereich Mikrosystemtechnik COSIMA 2017, zusammen mit einem Team aus Freiburg, Platz eins. Die Erfinder Armin Meyer, Christof Reuter, Lukas Liedtke und Stefan Hotz, betreut von Dario Mager am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) des KIT, dürfen nun im Juni 2018 am internationalen iCan Contest in Hong Kong teilnehmen. Die Studenten haben ihre Erfindung in dem Seminar „Mikrosystemproduktentwicklung für junge Unternehmer" entwickelt, in dem sich Studierende konkret mit dem Thema Start-Up Gründungen auseinandersetzen. Weitere Informationen unter www.heatit.net.

Die Äonen-Herausforderung: Forschung zur Nuklearen Entsorgung

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima fiel 2011 in Deutschland die Entscheidung, alle deutschen Atomkraftwerke bis 2022 abzuschalten. Jetzt stellt sich die Frage: Wohin mit dem nuklearen Abfall? Ein Endlager für langlebige, wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle zu finden, ist schwierig. 2014 trat dafür das „Standortauswahlgesetz“ in Kraft. Es sieht vor, bis 2031 einen geeigneten Ort zu finden, um die radioaktiven Hinterlassenschaften der deutschen Kernkraftwerke für hunderttausende Jahre sicher zu lagern. Über die Auswahlkriterien und Herausforderungen einer solchen Standortsuche spricht Almut Ochsmann mit zwei Wissenschaftlern des KIT, die sich mit der sicheren Endlagerung von Nuklearabfällen beschäftigen, in der aktuellen Ausgabe des Forschungspodcasts KIT.audio. Dass nukleare Entsorgung und die Endlagerung immer ein Thema sein wird, demonstrieren zwei weitere Wissenschaftler, die den Rückbau kerntechnischer Anlagen und den Einschluss hoch radioaktiver Flüssigabfälle in Glas voranbringen. Nachzuhören unter www.kit.edu/audio.