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Atmosphärenforschung rund um den Globus

Atmosphärenforschung rund um den Globus
Autor:

Margarete Lehné, Sibylle Orgeldinger, Sandra Wiebe

Quelle:

Pressestelle des KIT

Datum: 22.03.2017

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, zu Nord- und Südpol fliegen und in entlegenen Winkeln der Welt Daten sammeln:
Dazu ist seit fast fünf Jahren das deutsche Forschungsflugzeug HALO im Einsatz, das es inzwischen auf 18 wissenschaftliche Missionen bringt. Mit POLSTRACC hat vor gute einem Jahr das KIT eine dieser umfassenden Messkampagnen koordiniert: Auf den Flügen vom schwedischen Kiruna aus stand im Winter 2016 die Arktis im Fokus – und die Frage, wie empfindlich sich die Spurengase Ozon und Wasserdampf auf das bodennahe Klima auswirken. Viel Lob für HALO gab es nun anlässlich eines Symposiums am Heimathangar des Forschungsflugzeugs im bayerischen Oberpfaffenhofen. So unterstrich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die enorme Bedeutung der Klima- und Umweltforschung: „Mehr denn je brauchen wir grundlegende Forschungsarbeiten und eine detaillierte Auswertung von Klimadaten, damit wir uns beim Klimaschutz auf gesicherte Fakten stützen können. Wir werden daher weiter auf hohem Niveau in die Klimaforschung investieren. Denn Klimaschutz ist ein Motor für Innovationen und eine Modernisierungsstrategie für unser Land, beides stärkt Deutschland im Wettbewerb mit anderen Staaten. Mit einer ambitionierten Klimapolitik stoßen wir einen technologischen und gesellschaftlichen Innovationsschub in allen Lebens- und Produktionsbereichen an."

Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der MPG, dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Lightshow in Echtzeit

Eine Software, die Musik in Echtzeit analysiert, haben drei Informatikstudenten des KIT soeben am Stand des Landes Baden-Württemberg auf der CeBIT 2017 in Hannover präsentiert. Fabian Bösing, Eric Manuel Hamann und Niklas Ewald hatten ihr Projekt unter dem Titel „Musikanalyse und Lichtsteuerung in Echtzeit mittels Frequenzanalyse und neuronalem Netz“ als Schüler des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in Durmersheim erarbeitet und damit den zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ Baden-Württemberg 2016 erreicht. Mit der Software lassen sich dynamische Lightshows einfach verwirklichen. Das Programm nimmt die Musik auf und analysiert sie, indem es das Frequenzspektrum der akustischen Signale untersucht und diese in einem künstlichen neuronalen Netz auswertet, das nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns gestaltet ist. Die Ergebnisse der Analyse werden in verschiedenen Visualisierungen verknüpft und über das digitale Steuerprotokoll DMX an eine Lichtanlage gesendet. „Unsere Software zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie die Musik in Echtzeit analysiert und diese dem Programm nicht vorab bekannt sein muss. Dadurch lassen sich die Scheinwerfer nicht nur zu Musik steuern, die am Computer abgespielt wird, sondern beispielsweise auch bei einem Live-Konzert“, erklärt Eric Manuel Hamann.

Girls Day: Anmeldestart am KIT

Schülerinnen aller Schularten ab der fünften Klasse für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium (MINT-Fächer) oder eine Ausbildung zu begeistern – das ist das Ziel des jährlich stattfindenden Girls‘ Day. Am Donnerstag, 27. April, stellen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT ihre Arbeit vor und laden zum Mitmachen ein. Die Schülerinnen erwartet ein breites Angebot an Workshops, Führungen und Vorträgen. In verschiedenen Instituten und Einrichtungen des KIT können die Mädchen unter anderem fahrbare Roboter bauen, programmieren lernen, ein Experimentallabor besuchen oder alles rund ums Thema „Optik“ lernen. Teilnehmerinnen werden für diesen Tag vom Unterricht freigestellt. Anmeldungen sind schon jetzt möglich, eine Liste mit allen Angeboten des KIT findet sich auf: www.girls-day.de  , „Girls‘ Day-Radar“ unter dem Stichwort „KIT“. Es kommen regelmäßig noch weitere Angebote hinzu.

Karlsruhe Science Film Days 2017

Ob Dokumentarfilme, Animationen, Mockumentaries, gesellschaftskritische Beiträge oder neue Formate wie 360°-Videos: Bei den zweiten „Karlsruhe Science Film Days“ sind alle Formate willkommen. Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Wissenschaftsbüro der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH laden Filmschaffende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt dazu ein, Filme zu wissenschaftlichen Themen einzureichen. Der beste Filmbeitrag gewinnt den mit 5.000 Euro dotierten „KIT Science Film Award“, der beim Wissenschaftsfestival EFFEKTE am 2. Juli im Karlsruher Schlosspark verliehen wird. Die Finalisten sind vorab, am 29. und 30. Juni, am KIT zu sehen. Den Gewinner kürt eine Jury mit Persönlichkeiten aus Filmbranche, Kunstszene und Wissenschaft. Interessierte finden die Wettbewerbsausschreibung sowie weitere Infos unter http://karlsruhe-science-film-days.de.