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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Schutz der Privatsphäre in der E-Society

Schutz der Privatsphäre in der E-Society
Autor:

 Dr. Sibylle Orgeldinger, Anna Moosmüller

Quelle:

KIT-Presse

Datum: 29.10.2014

Die allumfassende Vernetzung von Menschen über Informations- und Kommunikationstechnologien erfordert klar definierte Schranken, was den Zugriff auf Daten und deren Verwertung betrifft. Einen Vorschlag zur Wahrung der Privatheit in der sogenannten E-Society haben Wissenschaftler des KIT und des FZI Forschungszentrum Informatik mit der „Empirical Living Lab Methode“ (EmLiL) erarbeitet. Die EmLiL-Methode bezieht bei der Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien die Nutzer durchgehend ein. Diese können den Grad der Privatheit individuell und kontextabhängig bestimmen. Beispielsweise sind die Nutzer von Altersgerechten Assistenzsystemen eher bereit, ihre virtuelle Privatsphäre aufzugeben, um dafür ein zusätzliches Stück ihrer physischen Privatheit zu bewahren und möglichst lang in ihrer eigenen Wohnung zu bleiben. EmLiL verbindet Phasen der Befragung von Nutzern mit Phasen der Entwicklung und nutzt dabei realitätsnahe Anwendungsumgebungen, sogenannte Living Labs. Für die Erarbeitung der Methode haben Agnes Koschmider und Andreas Oberweis vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des KIT sowie Stefan Hellfeld vom FZI nun den Wolfgang-Heilmann-Preis 2014 der Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie erhalten.

 

Börsenerfahrung ohne Risiko

Die Börsen-Initiative Karlsruhe e.V. (BIK), eine Hochschulgruppe am KIT, nimmt an der Trading-Universiade 2014/2015 teil. In dem Online-Wettbewerb zwischen europäischen Hochschulen handeln Studierende an ausgewählten Finanzplätzen. Der Veranstalter, die Depotbank Directa, stellt jedem Team dafür 5.000 Euro Echtgeld zur Verfügung. Mögliche Verluste trägt Directa, Gewinne gehen an den gemeinnützigen Verein. Die Hochschulgruppe BIK hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende und alle Interessierten über das Finanz- und Börsenwesen zu informieren und aufzuklären. Dazu bietet sie Vorträge, Workshops und Exkursionen an, unter anderem jeden zweiten Donnerstag den „BIK Trading Abend“. Informationen zum Semesterprogramm unter www.bik.org

 

Zehn Jahre KIT-Verlag

Der größte Verlag einer Wissenschaftsorganisation in Deutschland feiert Geburtstag: KIT Scientific Publishing wird zehn Jahre. Gegründet als Universitätsverlag, hat der KIT-Verlag bis heute über 1.300 Monographien, Lehrbücher und Tagungsbände verlegt. Das gesamte Verlagssortiment wird sowohl in gedruckter Form über den Buchhandel verkauft als auch kostenfrei zugänglich im Internet publiziert. „Das ist eine ideale Kombination der Wissensverbreitung“, erklärt Regine Tobias, Leiterin des Wissenschaftsverlags. KIT Scientific Publishing entspricht damit dem Open-Access-Gedanken des freien Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur. Seit Kurzem arbeitet der KIT-Verlag auch mit der Plattform OpenEdition zusammen, um Bücher in Formaten bereitzustellen, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Jüngstes Produkt des KIT-Verlags ist die Social Media Plattform „KIT Scientific People“, auf der Autoren sich und ihre Veröffentlichungen präsentieren können: https://blog.bibliothek.kit.edu/ksp

 

Architekturpreis für KinderUniversum

Die Kindertagesstätte des KIT am Durlacher Tor, das KinderUniversum, hat vom Bund Deutscher Architekten (BDA), Kreisgruppe Karlsruhe, eine Hugo-Häring-Auszeichnung 2014 erhalten. In ihrer Begründung würdigt die Jury den Bezug des Gebäudes zum direkten städtischen Umfeld, die Platzierung der Räume um eine zentrale Mitte mit Tageslicht sowie das Spiel mit verschiedenen Raumproportionen, Raumhöhen und Fenstern. Am 22. Oktober wurde der Preis in der Sparkasse Karlsruhe am Europaplatz überreicht. Das vom Berliner Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez entworfene Gebäude bietet Platz für 115 Kinder. Damit hält das KIT insgesamt 215 Ganztages-Kinderbetreuungsplätze für seine Beschäftigten vor. Bauherr des KInderUniversums war das Amt Karlsruhe der Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Der Ende 2013 feierlich an das KIT übergebene Bau kostete rund fünf Millionen Euro; davon übernahm die Stadt Karlsruhe rund zwei Millionen Euro, der Bund 720 000 Euro.

 

Retrospektive Stanley Kubrick

Er war bekannt für seine ästhetische Perfektion, in seinen Filmen zeigt sich sein Interesse am Beobachten menschlichen Verhaltens in extremen Situationen: Stanley Kubrick ist längst zum Klassiker für nachfolgende Generationen geworden. Seine Filme wie Dr. Strangelove, Clockwork Orange, Shining oder Eyes Wide Shut sind Referenzwerke ihrer jeweiligen Genres. Die Filmreihe „Traumfabrik“ zeigt ab dem 9. November 2014, jeweils sonntags um 15 Uhr in der Karlsruher Schauburg einen umfassenden Rückblick auf das Werk des Kult-Regisseurs. Dazu gehören auch seine weniger bekannten frühen Filme. Zudem wird am 14. Dezember Kubricks Schwager Jan Harlan seinen Dokumentarfilm über den Regisseur vorstellen. Die Traumfabrik ist eine Kooperationsreihe der Schauburg mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT. Vor jedem Film gibt es eine Kurzeinführung, im Anschluss ein Kinogespräch. Informationen und Programm unter: www.zak.kit.edu/Traumfabrik