english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Preis für Emil Dister

Preis für Emil Dister
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 12.09.2013

Preis für Emil Dister

Der Leiter des WWF-Auen-Instituts in Rastatt, Professor Emil Dister, ist Träger des Deutschen Naturschutzpreises 2013. Die Abteilungsleiterin im Bundesumweltministerium, Gertrud Sahler, verlieh ihm kürzlich in Bonn den Ehrenpreis für herausragendes Engagement im Naturschutz.Seit 1985 leitet Emil Dister das WWF-Auen-Institut in Rastatt, das inzwischen zum KIT gehört. Der Wissenschaftler erforscht nicht nur, wie intakte Auen-Ökosysteme funktionieren. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der praktischen Anwendung solcher Erkenntnisse für den Hochwasserschutz. Dabei geht es darum, Flüssen durch die Rückverlegung von Deichen und die Einrichtung von Fließpoldern wieder mehr Raum zu geben, um Hochwasserspitzen zu reduzieren und Auen-Biotope auszuweiten.

Science Camp

Warum ist es im Inneren der Erde warm? Wie lässt sich diese Wärme aus der Tiefe holen und in Strom verwandeln? Im Science Camp „Geothermie“ vom 3. bis 5. Oktober können Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren diesen Fragen auf den Grund gehen. Modelle und Experimente mit Druckluft, Luftballons und Wackelpudding vermitteln anschaulich, welche Prozesse im Erdinneren ablaufen und wie Geothermie-Kraftwerke funktionieren. Ihre Ergebnisse können die Teilnehmenden auf Tablet-Computern mit Videos, Bildern und Grafiken dokumentieren. Auf dem Programm steht außerdem der Besuch eines Geothermie-Kraftwerks im Elsass. Die Teilnahmegebühr inklusive Exkursion, Material und Verpflegung beträgt 50 Euro. Eine Anmeldung ist noch bis zum 23. September möglich. Nähere Informationen gibt es unter www.hoc.kit.edu/angebote_fuer_schueler

Hilfe für Sehgeschädigte  

Wie können Studierende mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung wissenschaftliche Texte erfassen, mathematische Formeln erkennen oder Grafiken auswerten? Welche Lösungen für diese Probleme zur Verfügung stehen, vermittelte das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des KIT nun als Veranstalter der diesjährigen ICCHP Summer University vom 1. bis 6. September in Bad Herrenalb. Studierende, Schüler, Lehrer, Wissenschaftler, Mitarbeitende von Unterstützungszentren an Universitäten sowie Produktentwickler von Hilfsmittelfirmen aus aller Welt nahmen an der Summer University teil. In verschiedenen Workshops lernten sie Methoden und Geräte kennen, die blinden und sehbehinderten Studierenden beim wissenschaftlichen Arbeiten in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften helfen. Vorgestellt wurden unter anderem der Umgang mit Statistiksoftware, LaTeX als Mathematikschrift, taktile Grafiken und Messinstrumente mit Sprachausgabe. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Lions Club Karlsruhe.