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Schule der Nachhaltigkeit gestartet

Schule der Nachhaltigkeit gestartet
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Quelle:

KIT-Presse

Datum: 24.04.2014

Verschiedene Bildungsprogramme werden aufgebaut

Im 21. Jahrhundert steht die Menschheit angesichts von Globalisierung, Ressourcenknappheit und Umweltkrisen vor großen Herausforderungen: Soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und das kulturelle Erbe sollen weltweit für künftige Generationen gesichert werden. Dazu bedarf es einer Bildung, die an der Idee der Nachhaltigkeit orientiert ist. Die nun gestartete KIT-weite „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“ (KSN) baut unter Federführung des KIT-Zentrums Mensch und Technik verschiedene Bildungsprogramme zur nachhaltigen Entwicklung auf: das „KIT-Intro“ für Studienanfänger aller Fachbereiche, das transdisziplinäre Begleitstudium „Nachhaltigkeit und Transformation“ sowie Angebote für Graduierte und Mitarbeiter. Darüber hinaus ist ein eigenständiger Masterstudiengang geplant.

 

Datensicherheit im Fokus

Der Alltag wird durch den Einsatz moderner Technik immer komfortabler. Häuser, die Beleuchtung und Heizung eigenständig auf die Bedürfnisse der Bewohner einstellen, und Verkehrsleitsysteme, die dynamisch auf den Verkehrsfluss reagieren, schonen neben den Nerven auch Geldbeutel und Umwelt. Zur intelligenten Steuerung dienen unter anderem drahtlos vernetzte Sensoren, die Daten aus der privaten Umgebung erfassen und an zentrale Server im Internet senden. Wie die Kommunikation sich so gestalten lässt, dass die Privatsphäre der Benutzer gewahrt bleibt und ihre Daten bestmöglich vor Angriffen geschützt sind, thematisiert die Forschungsgruppe von Professorin Martina Zitterbart, Leiterin des Instituts für Telematik des KIT. „Hundertprozentige Sicherheit wird es nicht geben, aber wir können darauf hinwirken, dass die Netze sicherer funktionieren und die Privatheit besser schützen“, erklärt die Informatikerin.

 

Ringvorlesung „1914“

Zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren veranstaltet das Institut für Philosophie des KIT die Ringvorlesung „1914“. Die Vorträge, die allen Interessierten offenstehen, beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Gebäude 20.12 (KIT Campus Süd), Raum 110. Am Dienstag, 29. April, spricht Professor Hans-Peter Schütt über „Geistige Mobilmachung eines Zivilisten – Thomas Mann im Weltkrieg“. Am 6. Mai folgt der Vortrag „Traumata – zwischen Front und Forschungsfront“ von Tareq Syed.

 

Physiker in Kommission

Der Physiker und Philosoph Armin Grunwald vom KIT ist Experte für Technikfolgen-Abschätzung und befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen technischem Fortschritt, gesellschaftlicher Entwicklung und kulturellem Wandel. Als Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) schafft er Grundlagen für politisches Handeln. Nun wurde Grunwald in die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ des Bundestages gewählt. Ziel ist es, einen gesellschaftlichen Konsens in der Frage der sicheren Endlagerung zu finden.