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Preis für Bewerbermonitor

Preis für Bewerbermonitor
Autor: Saskia Kutscheidt
Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 05.04.2012

Woher stammen die Osterbräuche?

Ostern, insbesondere der Karfreitag, ist einer der wichtigsten christlichen Feiertage - doch woher kommen unsere Bräuche wie das Osterfeuer, das Bemalen und Verstecken von Eiern oder der Osterhase? „Das Osterfeuer als besonders alte Tradition stammt aus der heidnischen Zeit und ist damit viel älter als das Christentum", sagt der Historiker Rolf-Ulrich Kunze, der Professor am KIT ist. Das Feuer, an manchen Orten auch eine Strohpuppe, wurde entzündet, um symbolisch den Winter zu vertreiben und den Frühling einzuläuten. „Die Christen haben diese uralte Tradition aufgegriffen und ihr einen neuen Sinn verliehen", erklärt Kunze. Denn das Feuer in der Osternacht gelte aus der christlichen Sicht als ein symbolischer Akt, um „das Licht und die Erlösung durch Christus in die Welt zu tragen". Auch das Osterei gehöre in die Welt der älteren Traditionen: Der besonders in Deutschland verbreitete Brauch, Eier zu bemalen und zu verstecken, habe viele Wurzeln - beliebt geworden sei das Osterei vor allem im 18. und 19. Jahrhundert. „Gerade in der Gestaltung des Ostereis können wir beobachten, wie sich die Tradition regional unterschiedlich entwickelt hat", so Kunze. So gibt es in Sachsen und Branden-burg ein berühmtes Kunsthandwerk - die "perforierten Eier", bei denen filigrane Muster in die Eierschale gekratzt und gebohrt werden. Als „niedliche Figur, um Kindern eine Freude zu machen", sei der Osterhase zwar schon seit dem Mittelalter bekannt - als besonders erfolgreiche "Ostererfindung" habe er sich aber erst im 20. Jahrhundert in der Konsumgesellschaft in Deutschland verbreitet.


Studierende sind Gewinner im Ideen-Wettbewerb

Zu den Gewinnern des Ideen-Wettbewerbs UniGestalten der Jungen Akademie und des Stifterverbands gehört ein Studierendenteam des KIT: Norbert Graef und Nils Tölle haben einen Bewerbermonitor entwickelt, der es dem Bewerber ermöglicht, den gesamten Prozessverlauf seiner Zulassung und Immatrikulation zu verfolgen. Der Bewerbermonitor wird als Internetanwendung entwickelt, die alle Hochschulen mit einer hohen Bewerbernachfrage in dieser oder vergleichbarer Form übernehmen können. Die wichtigsten Meilensteine des Prozessverlaufs werden in einer Prozessgrafik dargestellt – so kann der Bewerber, ähnlich wie bei einem Paketversand, die Bearbeitung seiner Bewerbung vom Ausfüllen bis hin zum Start der Orientierungsphase online verfolgen. Informationen über Ranglistenplätze ermöglichen ihm eine Prognose über die Zulassungswahrscheinlichkeit und helfen dem Bewerber bei zukunftsorientierten Entscheidungen. Außerdem entlastet der Bewerbermonitor die Verwaltung bei der Bearbeitung der Anträge. Das KIT plant, den Bewerbermonitor zum Wintersemester 2012/2013 für alle Bachelorstudiengänge einzusetzen. Die Junge Akademie und der Stifterverband prämieren die ausgewählten Konzepte für die „Ideen zur Hochschule von morgen“ bei einer Preisverleihung am Samstag, 30. Juni 2012, bei der Festveranstaltung der Jungen Akademie in der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die insgesamt 462 eingereichten Ideen und 3700 Kommentare werden thematisch aufbereitet und der Öffentlichkeit als Ideen-Pool auf www.unigestalten.de zur Verfügung gestellt.



Vorbereitungskurse für Studieninteressierte

Welche Vor- oder Grundkenntnisse brauche ich für mein Wunsch-Studium? Die Online-Studienvorbereitungskurse des Fernstudienzentrums (FSZ) am KIT bieten Orientierung bei der Studienwahl und erleichtern den Einstieg. Sie richten sich an Studieninteressierte, die noch nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind und Abiturwissen auffrischen oder Wissenslücken schließen möchten. Das Angebot umfasst insbesondere Kurse, die wichtiges Basiswissen für die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – vermitteln. Die nächsten Kurse – darunter das neue Angebot „Energie“ – beginnen im Mai, Anmeldungen sind ab sofort möglich. In der Regel finden die Kurse als Online-Seminare über eine Internetplattform statt. Damit sind diese Kurse auch für Personen geeignet, die sich in einer Übergangs- oder Wartephase wie Berufsausbildung, Freiwilligendienst oder Ähnlichem befinden. Die regulären Gebühren betragen je nach Kurs 150 oder 200 Euro. Freiwillig Sozialdienstleistende erhalten einen Nachlass von bis zu 50 Euro. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ein Studium am KIT aufnehmen werden, besteht die Möglichkeit, ihre Leistungen aus dem Bereich Schlüsselqualifikationen auf das spätere Studium anrechnen zu lassen. Eine Anmeldung zu den Kursen ist jederzeit über die Homepage des FSZ unter http://www.fsz.kit.edu/Studienvorbereitungskurse.php möglich