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Sendung mit der Maus zu Gast beim KIT

Sendung mit der Maus zu Gast beim KIT
Autor:

Saskia Kutscheidt

Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 29.03.2012

wbk-Frühjahrstagung 2012

Deutsche Unternehmen profitieren von der Globalisierung. Insbesondere China ist der zentrale Wachstumsmarkt, der größte Chancen und Wettbewerbsvorteile bietet. Um dieses Potenzial jedoch voll auszuschöpfen, sind geeignete Strategien und Lösungsansätze aus Beschaffungs- und Produktionssicht erforderlich. Die wbk-Frühjahrstagung „China – Erfolgreiche Beschaffungs- und Produktionsstrategien“ beleuchtet am Mittwoch, 18. April, ab 8.30 Uhr im Allgemeinen Verfügungsgebäude, Adenauerring 20a, am KIT-Campus Süd die Verbindung von Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis. Außerdem zeigt die Veranstaltung Herausforderungen und Lösungen für die Beschaffung und die Produktion in China aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Mehr Informationen sowie Anmeldung im Internet unter: www.wbk.kit.edu



Sendung mit der Maus zu Gast am KIT
Die Sendung mit der Maus war am KIT zu Gast: Redakteur Christoph Biemann besuchte mit grünem Pulli und Kameramann Dieter Stürmer das Institut für Technische Chemie und Polymerchemie. Die beliebte Kindersendung will kleinen und großen Maus-Fans erklären, wie das am KIT entwickelte Entropierad funktioniert. Die Speichen dieses Rades bestehen aus Elastomeren, schwach vernetzten, langen Molekülketten (Polymere). Der Materialwissenschaftler Manfred Wilhelm erklärte den Begriff Entropie anhand von gekochten Spaghetti: Entropie ist ein Maß für die Unordnung von Molekülen in einem System. Die Elastizität von Kunststoffen beruht daher auf einer Änderung der Entropie des Systems beim Anlegen einer Spannung, die sich beim Anstieg der Temperatur erhöht. Diese Eigenschaft kann für eine besondere Form der Wärmemaschine ausgenutzt werden, dem Entropierad: Wird der untere Bereich des Rades erwärmt, so erhöht sich die Spannung und das Rad beginnt sich zu drehen. So kann Wärme, beispielsweise in Industrieabwässern, ausgenutzt und in mechanische Arbeit oder in Strom umgewandelt werden. Bilder vom Drehtermin gibt es auf der KIT-Facebook-Seite – auf der Seite wird auch bekannt gegeben, wann der Beitrag ausgestrahlt wird.



Markierendes Licht ein Ort im "Land der Ideen"
Das Projekt „Markierendes Licht“ ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“: Das am Institut für Mess- und Regelungstechnik (MRT) des KIT entwickelte Fahrerassistenzsystem markiert Personen und Tiere am Straßenrand mit Licht und macht sie so deutlich früher erkennbar. Der Wissenschaftler Marko Hörter entwickelte die Technologie, die einen Schritt weiter als herkömmliche Infrarot-Kameras geht: Ein komplexes mechatronisches System übernimmt vollautomatisch die Bildanalyse und leuchtet bei Bedarf potenzielle Gefahren mit einem Lichtspot aus besonders hellen LED-Lampen kurz an. So wird der Fahrer aufmerksam, ohne die Augen von der Fahrbahn nehmen zu müssen. Bei der Preisverleihung am kommenden Samstag, 31. März am MRT im Gebäude 40.32 (Engler-Bunte-Ring 21) auf dem KIT-Campus Süd stellt sich das Institut der interessierten Öffentlichkeit bei einem Tag der offenen Tür von 14 bis 17 Uhr vor.



Neues Netzwerk für Synthetische Biologie
Wissenschaftler von Universitäten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben sich im Oberrheinischen Netzwerk für Synthetische Biologie zusammengeschlossen: Künftig wird der Forscherverbund molekulare Erkrankungsmechanismen untersuchen und neue biomedizinische Therapielösungen entwickeln. Uwe Strähle vom KIT-Institut für Toxikologie und Genetik ist mit seinem Team an den Forschungsarbeiten beteiligt: Die Wissenschaftler werden das Wachstum sowie die Differenzierung von Stammzellen untersuchen. Das ITG ist ein transdisziplinäres Institut, an dem Biologen, Chemiker und Physiker gemeinsam molekulare und zelluläre Wechselwirkungen an funktionellen Grenzflächen untersuchen. Dieses Wissen unterstützt die Entwicklung neuer Werkzeuge, um das Verhalten von Zellen in lebenden Organismen (in vivo) und außerhalb des Organismus (in vitro) zu untersuchen. Die Schwerpunkte des ITG sind unter anderem die Erforschung von Zellsignalen, embryonale Entwicklungsprozesse im Zebrabärbling, einem Süßwasserfisch, sowie die bei Krankheiten zugrunde liegenden molekularen Vorgänge. Die Einführung eines neuen Masterstudienganges in Synthetischer Biologie begleitet das Forschungsprogramm, der Studiengang startet im September 2012.