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Die „wahre“ Goji-Beere

Die „wahre“ Goji-Beere
Autor:

Laura Kaiser

Quelle:

PKM-Presse

Datum: 07.09.2016

Gesünder essen und besser Leben – sogenannte Superfrüchte erobern bereits seit einiger Zeit den deutschen Markt. Sie werden nicht nur in Reformhäusern und Supermärkten groß angepriesen, sondern auch in sozialen Netzwerken gefeiert. Zu ihnen gehört auch die Goji-Beere: Sie ist gerade einmal zwei Zentimeter groß, länglich mit rot-oranger Farbe sowie einem fruchtig-herben Geschmack. Dieser Frucht werden wahre Wunderkräfte nachgesagt. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spielt die Goji-Beere bereits seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. So enthält sie einen hohen Anteil an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffe. „Solche exotischen und hier weniger bekannten Pflanzen haben jedoch oft eine unklare Bezeichnung.“, so Dr. Thomas Horn von der Molekularen Zellbiologie am Botanischen Institut des KIT. „So ist gerade bei neuartigen Lebensmitteln meist nicht klar, welche Pflanzenart verwendet wird und welche Verwechslungsart es gibt.“ Woher sollen die Verbraucher also wissen, ob sie die „wahre“ Goji-Beere kaufen? Die Biologen des KIT entwickelten nun neue Strategien, um Produkte schnell und sicher bestimmen zu können. „Hierfür suchten wir nach der echten Goji-Beere, die ursprünglich aus dem Tibet kommt, aber auch nach verwandten Arten, die sehr ähnliche Früchte tragen.“, erklärt Horn. „Zuerst bestimmen wir ihre Identität auf klassische Art und Weise und vergleichen dann die Beeren sowie bestimmte DNA-Abschnitte.“ Mittels DNA-Sonden wird die richtige Goji-Beere von der „falschen“ unterschieden. Die Merkmale, welche von der kleinsten bis zur größten Ebene reichen, helfen hierbei den Verbrauchern. So sind die Samen der echten Goji-Beere (L.barbarum) nur halb so groß wie die der Verwechslungsart (L.chinense). „Die Arbeit soll vor allem Firmen und Verbraucherschutzorganisationen dienen, die mit diesen Hilfsmitteln entsprechende Produkte regelmäßig kontrollieren können.“, so Horn.

Science Camp Geothermie in den Herbstferien

Wie kann man Erdwärme aus der Tiefe holen und sie in Strom verwandeln? Warum ist es überhaupt warm in der Tiefe? Das Geothermie Science Camp am KIT bietet Schülerinnen und Schülern von 14 bis 16 Jahren spannende Einblicke rund um das Thema geothermische Energie. Hier haben sie die Möglichkeit, die Geheimnisse der Erdwärme selbst zu erforschen. In ihrem persönlichen E-Book dokumentieren die Jugendlichen dann ihre Experimente – dafür bekommt jede Themengruppe einen Tablet-PC zur Verfügung gestellt. Im Science Camp Geothermie erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt und können bei einer Exkursion zu einem Geothermiekraftwerk in der Region miterleben, wie mit Erdwärme Strom erzeugt wird. Die Jugendlichen des Science Camps übernachten während der gesamten Woche in der Jugendherberge Karlsruhe. Die Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Exkursion betragen 150 Euro. Das Geothermie Science Camp findet vom 30.10 bis 04.11 statt, der Anmeldeschluss ist der 14. Oktober. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.zml.kit.edu/science-camp-geothermie.php