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Portrait Monika Landgraf
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Team um Student des KIT programmiert „Anti-Stress-App“

Team um Student des KIT programmiert „Anti-Stress-App“
Autor:

Sarah Werner, Jonas Moosmüller, Michael Gauss

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 03.06.2015

Stress begegnet uns im Alltag oder im Beruf in vielen Situationen. Im schlimmsten Fall kann er sogar zu Krankheiten führen. Eine mobile Lösung, die helfen könnte, schnell und gezielt das Stresslevel zu senken, haben Emanuel Jöbstl, Informatikstudent am KIT, und sein Team gefunden: die App „Calm“ für die Smartwatch („intelligente Armbanduhr“) der Marke Apple. Diese misst die Herzfrequenz des Nutzers und kann so Rückschlüsse auf seinen Zustand ziehen: je höher der Puls, desto stärker der Stress. Die Software schlägt nun Atemübungen vor, welche die Herzfrequenz senken. Wie hoch das aktuelle Stresslevel ist, zeigt ein großer Kreis auf der Uhr, der kleiner wird, sobald sich der Nutzer entspannt. Mit „Calm“ haben Jöbstl, der Karlsruher Unternehmer Johannes Schickling, der Berliner Designer Julian Bauer und die Londoner Versicherungsspezialistin Phoebe Hugh am Sonntag den Programmierwettbewerb „Hack Risk“ der Allianz in London gewonnen. Hier hatten sie nur 48 Stunden Zeit, um ihre App zu planen und umzusetzen. Das Thema waren Anwendungen, die den Nutzern helfen, bewusste Entscheidungen in den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Heim und Reise zu treffen. „Das Preisgeld von 10 000 Euro investieren wir in die verschiedenen Unternehmungen der Teammitglieder“, erklärt Jöbstl. „Phoebe und Julian werden weiter an „Calm“ arbeiten, damit die App bald verfügbar ist.“ Weitere Informationen unter getcalmapp.com.

Themenabend am KIT: „Was essen wir morgen?“

Essen müssen wir alle, aber wie Lebensmittel zukünftig produziert werden, ist offen. Die globale Lebensmittelproduktion steht vor großen Herausforderungen, beispielsweise durch die wachsende Weltbevölkerung oder negative Auswirkungen vieler landwirtschaftlicher Systeme auf Umwelt, Tier und Mensch. Welche Techniken helfen am besten, eine angemessene Antwort zu finden und wie können wir verantwortungsvoller mit Essen umgehen? Diese Fragen diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT am Mittwoch, 10. Juni 2015, um 18 Uhr im Institutsgebäude (Karlstraße 11). Durch den Abend führen die Philosophin Arianna Ferrari, die zu Fragen der Tier- und Umweltethik forscht, und der Agrarwissenschaftler Rolf Meyer, Experte für Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Ernährung. Die Veranstaltung „Was essen wir morgen? Von Retortenfleisch, Ökobauernhöfen und anderen Geschichten“ ist der dritte Teil der öffentlichen Reihe „technik.kontrovers“, bei der das ITAS zu ausgewählten Forschungsthemen den unmittelbaren Austausch mit der Öffentlichkeit sucht. Weitere Informationen unter www.itas.kit.edu/technikkontrovers.

Science Camps am KIT

Wie kann man mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie umgehen? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern? Mit diesen Fragen können sich Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren im „Science Camp Energie“ befassen. Das Zentrum für Mediales Lernen (ZML) des KIT lädt Naturwissenschaft- und Technikinteressierte Jugendliche ein, das Thema in Projekten, Exkursionen und Besichtigungen zu entdecken. Das Camp findet vom 02. bis zum 07. August 2015 am KIT statt. Die Teilnahme kostet 140 Euro und beinhaltet Unterkunft, Verpflegung, Transport und Eintritte.
Zusätzlich bietet das ZML das „Science Camp Informatik“ für Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren an: In Exkursionen zu verschiedenen Unternehmen können sie sich ein Bild von den vielfältigen Anwendungsbereichen der Informatik machen. Außerdem programmieren sie gemeinsam mit Betreuerinnen der Fachschaft Informatik eine Web-Anwendung. Das Camp findet vom 10. bis zum 14. August täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen und Anmeldung bis zum 6. Juli 2015 unter http://www.zml.kit.edu/angebote-fuer-schueler.php.

Ausstellung zeigt „Smart Textiles“

Interaktive Textilien können über eingenähte Mikrocomputer ihre Umgebung wahrnehmen. Anwendungsbeispiele sind Sport- oder Schutzkleidung, die etwa leitfähige Garne und Stoffe, Sensoren, Motoren oder LEDs nutzen. In Workshops in den Räumlichkeiten des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe haben Teilnehmende aus Berufsvorbereitungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit solche „Smart Textiles“ selbst entworfen und programmiert. Diese waren Teil des Projekts "MediaArt@Edu – künstlerisch-technische Medienbildung in Berufsvorbereitung und Berufsorientierung", welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert. Mit diesem will das Institut für Berufspädagogik des KIT neue Lehrmodelle und -module für die Medienbildung erarbeiten, die besonders auf die Bedürfnisse und Entwicklungsperspektiven von Jugendlichen in der Berufsvorbereitung eingeht. In Workshops wurden künstlerische und technisch-mediale Arbeitsprozesse verbunden und Medienprojekten eigenständig gestaltet und realisiert. Wie die Jugendlichen das Thema „Smart_Textile“ umsetzten, präsentieren sie bei der Ausstellung „Wearables – Interaktive Textilien“. Diese findet am Donnerstag, den 11.06.2015 ab 15 Uhr im Outer Space des Badischen Staatstheaters Karlsruhe (Baumeisterstr. 11) statt. Weitere Termine: 12.06, 18.00 bis 20.00 Uhr und 13.06, 17.30 bis 19.30 Uhr.