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„Rock Your Life“ sucht Schule

„Rock Your Life“ sucht Schule
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 21.03.2013

Studenten begleiten Jugendliche ehrenamtlich auf ihrem Weg in den Beruf

„Rock your life“ heißt ein deutschlandweites Netzwerk, das Jugendliche dabei unterstützt, ihr individuelles Potenzial zu entfalten. Studierende begleiten Schülerinnen und Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen ehrenamtlich nach einem strukturierten Coachingprozess auf dem Weg in den Beruf. Nun gibt es „Rock your life“, kurz RYL!, auch in Karlsruhe: Der neu gegründete Verein umfasst derzeit rund 20 Mitglieder; Studierende des KIT und der PH Karlsruhe qualifizierten sich bei einem Grundlagenseminar als Coachs. Die erste Runde der Coaching-Beziehungen startete nun bei einem Treffen mit Schülern der Karlsruher Südendschule. Derzeit sucht RYL! Karlsruhe eine weitere Schule, um noch mehr solcher Beziehungen zu ermöglichen, von denen beide Seiten profitieren können: Schüler erwerben Fähigkeiten, um ihre Zukunft motiviert und selbstbewusst zu gestalten. Studierende sammeln wertvolle Erfahrungen für ihren eigenen Einstieg ins Berufsleben – und engagieren sich für mehr Bildungschancen.

Preis für Nanoforscher

Die Minerals, Metals & Materials Society (TMS) hat Horst Hahn, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Nanotechnologie am KIT, den renommierten Robert Franklin Mehl Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt herausragende Verdienste in den Materialwissenschaften. Hahn forscht unter anderem an elektronisch durchstimmbaren Nanomaterialien, deren elektrische und magnetische Eigenschaften durch äußere elektrische Felder reversibel verändert werden können. Mit einem neuen Konzept der elektrochemischen Steuerung in einem Elektrolyten können elektronische Komponenten für Anwendungen in druckbarer Elektronik realisiert werden.

Projakt am Jordan

Der UN-Weltwassertag 2013 am morgigen Freitag, 22. März, steht unter dem Motto „Wasser und Zusammenarbeit“. Dazu stellt die deutsche Bundesregierung in Berlin vier besonders erfolgreiche grenzüberschreitende Forschungsinitiativen vor – eine davon ist das vom KIT koordinierte Projekt SMART im unteren Jordantal. Das Klima im Einzugsgebiet zwischen dem See Genezareth und dem Toten Meer ist äußerst trocken. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung rasant, der Wasserbedarf überschreitet das Wasserangebot um ein Vielfaches. Dazu kommt die angespannte politische Situation im Nahen Osten. „In SMART ist es uns aber gelungen, Israelis, Palästinenser und Jordanier an einen Tisch zu bringen“, erklärt Nico Goldscheider, Professor für Hydrogeologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT und Leiter des Projektkoordinationsteams. Das internationale und interdisziplinäre SMART-Team entwickelt technische Lösungen,  etwa zum Entsalzen von Brackwasser oder zur Abwasserreinigung, die ökologisch und sozioökonomisch umsetzbar sind.

SZS schafft Orientierung

Blinde und sehbehinderte Studieninteressierte aus ganz Deutschland können sich vom 6. bis 8. Mai 2013 auf einer Orientierungsveranstaltung des Studienzentrums für Sehgeschädigte (SZS) am KIT informieren. Experten, studentische Vertreter und sehgeschädigte Studierende aus höheren Semestern beantworten Fragen rund ums Studium, zu fachlichen Anforderungen sowie zu technischen und pädagogischen Unterstützungsmöglichkeiten. Neben Besuchen der 24-Stunden-Bibliothek und eines Studierendenwohnheimes stehen auch ausgewählte Vorlesungen und gemeinsame Mittagessen in der Mensa auf dem Programm. Interessierte und Begleitpersonen können sich bis zum 9. April unter www.szs.kit.edu zu der kostenfreien Veranstaltung anmelden. Das Angebot richtet sich auch an Studieninteressierte, die voraussichtlich nicht in Karlsruhe studieren werden.