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Wie lässt sich körperliche Aktivität messen?

Wie lässt sich körperliche Aktivität messen?
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 30.04.2014

KIT-Forscher entwickeln in Kooperation mit ausgegründeter Firma ein Verfahren: Software berechnet unter anderm den Energieumsatz

Bewegung hilft, vielen Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen. Wie aber lässt sich körperliche Aktivität objektiv und präzise messen? Mit dieser Frage befassen sich Wissenschaftler des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) und des House of Competence (HoC) des KIT. Zusammen mit einer Ausgründung aus dem KIT, der movisens GmbH, entwickelten sie ein Verfahren, das mit Bewegungssensoren arbeitet. Diese erfassen etwa die Beschleunigung und die Höhenänderung bei Bewegungsabläufen. Über eine Software lassen sich dann, unter anderem die Schrittzahl und der Energieumsatz berechnen. Diese Entwicklung wurde bereits in einem kommerziellen Produkt, dem Aktivitätssensor „Move II“ umgesetzt. In Studien hat sich „Move II“ als sehr genauer mobiler Sensor zur Aufzeichnung körperlicher Aktivität erwiesen.

Ziegahn im AKE-Vorstand

Der Leiter des Bereichs „Natürliche und gebaute Umwelt“ am KIT, Karl-Friedrich Ziegahn, ist in den Vorstand des Arbeitskreises Energie (AKE) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gewählt geworden. Dem Arbeitskreis Energie gehören rund 1750 DPG-Mitglieder an, die sich für das Thema Energie als öffentliche Angelegenheit interessieren. Zweimal jährlich trifft sich der AKE im Physikzentrum Bad Honnef zu einer Sitzung mit Vorträgen von eingeladenen Experten und Diskussionen. Auch die Frühjahrstagungen der DPG gestaltet der AKE mit. Im neuen Vorstand des AKE, der für die Amtszeit 2014 bis 2016 gewählt wurde, fungiert Ziegahn als einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden.

Programm für den Baumarkt

Das zeitraubende Suchen nach dem richtigen Produkt im Baumarkt hat nun ein Ende: Die Software „Bautique“ weist dem Verbraucher den Weg zum gewünschten Produkt. Dazu gibt der Nutzer etwa ein Werkzeug oder Baumaterial an einem Terminal im Baumarkt ein und bekommt daraufhin angezeigt, wo genau er das Produkt findet. Zusätzlich kann er sich weitere Artikel empfehlen lassen. Derzeit ist das System im Hagebau-Markt in Bretten im Einsatz. Entwickelt wurde die Software von Studierenden des KIT, die eine Firma namens „feinsinn GmbH“ gründeten. Die Software-Lösung lässt sich auch auf andere Segmente des Ein-zelhandels übertragen. Auch eine App für Smartphones soll auf den Markt gebracht werden.

Schau zu August Lorent

Im Foyer der KIT-Bibliothek Süd am Adenauerring ist derzeit die Ausstellung „August Lorent – Photograph und Denkmalpfleger“ zu sehen. Lorent (1813 bis 1884) war ein deutsch-amerikanischer Naturwissenschaftler und bedeutender Pionier der Fotografie. Er dokumentierte Baudenkmäler und war auch als Porträtfotograf tätig. In der Ausstellung, die vom saai, dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau, für die KIT-Bibliothek konzipiert wurde, ist eine Auswahl der von Lorent dokumentierten württembergischen und hessischen Baudenkmäler aus dem Be-stand der KIT-Bibliothek zu sehen. Die Schau kann montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr kostenfrei besucht werden. Personen mit einem gültigen Bibliotheksausweis können sie rund um die Uhr besichtigen.