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Monika Landgraf

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Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche
Autor:

Margarete Lehné, Sarah Werner, Alexander Colsmann

Quelle:

KIT - Presse 

Datum: 28.01.2015

„Sitzende Tätigkeiten reduzieren, körperliche Aktivität steigern: Das sind die wesentlichen Elemente der Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“, sagt der Sportwissenschaftler Alexander Woll vom KIT. Um die Frage „Wie bringen wir Kinder und Jugendliche in Bewegung?“ geht es beim Karlsruher Sportkongress, der zum sechsten Mal am KIT stattfindet. Neben Spiel und Sport geht es auch um das Thema Ernährung. So berichtet die Fernsehköchin Sarah Wiener in ihrem Vortrag, wie Pädagogen Kinder und Eltern für frische, unverarbeitete und nachhaltig produzierte Lebensmittel begeistern können. Der Kongress richtet sich an Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Übungsleiter/-innen und Mediziner/-innen sowie an alle Interessierten. Er findet am 13. und 14. März am KIT-Campus Süd statt. Ausrichter sind das Institut für Sport und Sportwissenschaft sowie das Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro, ermäßigt 100 Euro. Informationen und Anmeldung unter: www.kongress-ka.de

Zwei Experten des KIT neu im Wissenschaftsrat

Bundespräsident Joachim Gauck hat zwei Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie in den Wissenschaftsrat berufen: Dorothea Wagner vom Institut für Theoretische Informatik (ITI) und Peter Gumbsch vom Institut für Angewandte Materialien (IAM). Wagner leitet den Lehrstuhl für Algorithmik am ITI. Hier entwickelt sie praktisch einsetzbare Algorithmen für vernetzte Infrastrukturen: Diese beziehen zum Beispiel für die schnelle Routenplanung in großräumigen Verkehrsnetzen den Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrssystemen oder Verspätungen und Staus ein. Peter Gumbsch ist der Leiter des Lehrstuhls Werkstoffmechanik am IAM. Er erforscht die innere Struktur sowie das Verhalten von Werkstoffen und Bauteilen, damit diese sicherer, zuverlässiger und langlebiger gestaltet werden können. Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland: Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Unter anderem führt der Rat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Exzellenzinitiative durch. Mit Wagner und Gumbsch sind nun drei Experten des KIT im Wissenschaftsrat: Bereits seit 2012 ist Doris Wedlich, Leiterin der Abteilung Zell- und Entwicklungsbiologie am Zoologischen Institut des KIT, Mitglied des Gremiums.

Studentin des KIT erstellt simulierte Fahrszenen aus Videos

Fahrzeuge übernehmen immer mehr Aufgaben und können bereits heute den Fahrer entlasten: Sie unterstützen beim Einparken und Abstandhalten ebenso wie beim Regeln der Geschwindigkeit. Künftige Fahrerassistenzsysteme können das Fahren noch sicherer, aber auch energieeffizienter machen. In der Entwicklung werden solche Systeme in realitätsnahen Simulationen getestet. Wie sich aus dem Auto heraus gemachte Videoaufnahmen automatisch über Algorithmen der Bildverarbeitung in eine Simulation übersetzen lassen, hat Jennifer Schoch vom FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie in ihrer Masterarbeit gezeigt. Im Mittelpunkt stand dabei die einfache Handhabung der eingesetzten Werkzeuge: So lässt sich für die Aufnahmen – mit entsprechender Anpassung – nahezu jede handelsübliche Kamera nutzen, die an die Windschutzscheibe eines beliebigen Fahrzeugs angebracht wird. Dieses Verfahren kann das bisher übliche, manuelle und zeitaufwändige Erstellen künstlicher Fahrszenen am Computer ersetzen. Schoch hat mit ihrer Masterarbeit das Themenfeld „Connected Car“ des Frauen-MINT-Awards 2015 gewonnen, der junge Akademikerinnen für ihre Leistungen in technischen Forschungsfeldern auszeichnet. Zur Zeit promoviert die Nachwuchswissenschaftlerin aus Ottersweier-Unzhurst am KIT auf dem Gebiet der Elektromobilität.

Forschungsprojekt zu druckbaren Solarzellen

Organische Solarzellen sind eine vielversprechende Alternative zu den etablierten Photovoltaik-Technologien: Sie sind mechanisch flexibel, leicht, haben eine günstige Energierücklaufzeit und ermöglichen eine Vielzahl neuer Anwendungen, zum Beispiel in der gebäudeintegrierten Photovoltaik. Der Erforschung von druckbaren Solarzellen widmete sich das dreijährige Projekt RheinSolar, an dem Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region Oberrhein mitwirkten. Zu den Partnern zählen unter anderen die fünf oberrheinischen Universitäten, die auch im trinationalen Verbund EUCOR zusammenarbeiten: Neben dem KIT sind dies die Universitäten Freiburg, Basel, Straßburg und Mülhausen/Colmar. Die Europäische Kommission förderte das Projekt im Programm Interreg, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit forcierte. RheinSolar brachte neue Erkenntnisse für die Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Zusammensetzung neuer Materialien bis zur Herstellung druckbarer Solarmodule. Das KIT realisierte hierbei Prototypen der neuen Photovoltaik-Technologie im Labormaßstab. Die Herstellung druckbarer organischer Solarzellen erforscht am KIT die Arbeitsgruppe „Organische Photovoltaik“ am Lichttechnischen Institut.