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Produktionstechniker des KIT machen Fabriken zukunftssicher

Produktionstechniker des KIT machen Fabriken zukunftssicher
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 16.09.2015

Experten gehen davon aus, dass die Wirtschaft immer häufiger von Auf- und Abwärtsbewegungen gebeutelt wird und sich Fabriken daher schneller anpassen müssen. Wie zukünftigen Fabriken komplexe Serienprodukte auch dann wirtschaftlich produzieren können, wenn sie noch unreife Fertigungstechnologien verwenden und Kundennachfragen stark schwanken, untersucht Dr.-Ing. Steven Peters (28) am KIT. „Unternehmen sind nur dann wettbewerbsfähig gegenüber Niedriglohnländern, wenn sie neuste Verfahren und Technologien zur Herstellung ihrer Produkte einsetzen. Oft sind diese aber zunächst nicht reif für einen Einsatz in der Serienproduktion und es gilt den richtigen Zeitpunkt ihrer ersten Verwendung zu bestimmen beziehungsweise mit den Unzulänglichkeiten bestmöglich umzugehen.“ Genau dies steht im Fokus aktueller Projekte am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT. Für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Fertigungstechnik erhielt Steven Peters am 08. September die „Otto-Kienzle-Gedenkmünze“ der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP). Die Gedenkmünze würdigt das Lebenswerk von Prof. Otto Kienzle, eine der herausragenden Persönlichkeiten der früheren "Hochschulgruppe Fertigungstechnik", und wird seit 1970 jährlich an jüngere promovierte Ingenieure verliehen.

ZKM stellt Hypertext des ITAS aus

Liest man im Internet einen Text, gibt es oft Verlinkungen zu anderen Internetseiten, Audio-, Bild- oder Videodateien. Texte, in denen Elemente durch Links mit anderen verknüpft sind, heißen Hypertext. Bereits in den 1980er Jahren, als noch kaum jemand vom Internet sprach, hat das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT, so der heutige Name, solche Medienformate untersucht: In einem Forschungsprojekt wollte ein Team um Knud Böhle, Ulrich Riehm und Bernd Wingert neue Präsentationsformen für wissenschaftliche Inhalte entwickeln. Ein Ergebnis war der „Flusser-Hypertext“: Er ermöglichte Studierenden, den aufgezeichneten Vortrag des berühmten Medienphilosophen Vilém Flusser zu hören, gleichzeitig die Abschrift zu lesen und Informationen über die im Vortrag genannten Personen sowie Konzepte über entsprechende „Links“ in einem ausführlichen Erläuterungsapparat zu finden. 20 Jahre später bereitete das Institut für Informatik der Universität Freiburg den „Flusser-Hypertext“ so auf, dass er wieder auf modernen Computern funktioniert. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie zeigt diese „museums-stabile“ Version im Kontext der Flusser gewidmeten großen Ausstellung „Bodenlos – Vilém Flusser und die Künste“. Sie ist noch bis zum 18.Oktober 2015 in den Lichthöfen eins und zwei des ZKM zu sehen (Lorenzstraße 19).

Reinhold Würth wird Ehrensenator am KIT

Der Unternehmer Reinhold Würth ist neuer Ehrensenator des KIT. Präsident Holger Hanselka verlieh dem Vorsitzenden des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe die Auszeichnung am 16. September und würdigte damit dessen Verdienste für das heutige KIT: „Reinhold Würth hat durch seine unternehmerischen Erfahrungen maßgeblich dazu beigetragen, die studentische Gründerkultur am KIT aufzubauen.“ Von 1999 bis 2003 leitete Würth als Professor das Interfakultative Institut für Entrepreneurship der damaligen Universität Karlsruhe. Der Lehrstuhl für Entrepreneurship und Technologie-Management bietet mit dem Projekt „KIT-Gründerschmiede“ Studierenden aber auch Beschäftigten die Möglichkeit, sich gezielt mit Anforderungen, Maßnahmen und Fördermöglichkeiten auseinandersetzen, die für die Gründung eines eigenen Unternehmens von Bedeutung sind. Dass das KIT eine vorbildliche Gründungsförderung hat, bestätigte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seinem Gründungsradar von 2013, in dem das KIT den dritten Platz belegt.

Reinhold Würth übernahm im Alter von 19 Jahren das Schrauben-Handelsunternehmen seines Vaters Adolf Würth. In den folgenden Jahrzehnten baute er die Firma zu einem weltweit tätigen Unternehmen für Montage- und Befestigungsmaterial aus, das heute über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern hat. 1987 gründete der Unternehmer gemeinsam mit seiner Frau Carmen Würth die Stiftung Würth. Sie fördert eine Vielzahl an Porjekten aus Kunst und Kultur, Forschung, Wissenschaft sowie Bildung und Erziehung.