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Geophysikstudenten auf Bestellung

Geophysikstudenten auf Bestellung
Autor:

Linh Le Thanh Vu, Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 18.09.2014

KIT-Konzertchor in Amerika

Rund 50 Sängerinnen und Sänger des KIT-Konzertchors reisen vom 20. bis 29. September nach Nordamerika. Zunächst geht es nach Pennsylvania, USA, zu Konzerten in Wellsboro, Bedford und Landsdale. Anschließend gibt der Chor unter der Leitung von Nikolaus Indlekofer im kanadischen Toronto zwei Konzerte, eines gemeinsam mit dem Universitätschor Oakham House Choir. Der Chor singt in den Konzerten ein gemischtes geistliches und weltliches Programm mit Stücken von vornehmlich europäischen Komponisten der Romantik wie Brahms, Rheinberger, Verdi und Dvořák. Am Klavier begleitet wird der KIT-Konzertchor von Kai Dolde.

Was macht ein Geophysiker?

Noch ist das Studienfach Geophysik bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland recht unbekannt. Ändern will das die bundesweite Initiative geophysikstudenten.de, an der sich auch Studierende des KIT beteiligen. Beim Projekt „Rent-a-Student“ geht es darum, die Geophysik und das Studium vor allem bei Schülern und Lehrern bekannter zu machen. Schulen können Geophysikstudierende für Infoveranstaltungen kostenfrei buchen. Diese stellen dann vor Ort den Studiengang vor. Dabei berichten sie über Teilbereiche der Geophysik, wie den Aufbau des Erdinneren, Vulkane oder Erdbeben, sowie über Methoden und Ziele. Themen sind auch die verschiedenen Studienorte und mögliche Tätigkeitsbereiche in Industrie und Wirtschaft oder in Forschung und Lehre. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft unterstützt das Projekt und entschädigt die Studierenden für Aufwand und Fahrtkosten. Informationen zum Geophysik-Studium am KIT gibt es auf: www.gpi.kit.edu/Studium

Schutz am Arbeitsplatz

Giftige Weichmacher und leicht entzündliche Kältemittel – Chemikalien in der Farb- und Textilindustrie oder in Klimaanlagen sind nicht immer ungefährlich. Zum Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die mit solchen Stoffen umgehen, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun zum 50. Mal eine Liste mit wissenschaftlich fundierten Grenzwerten vorgelegt. „Diese Liste bildet die Grundlage für Verordnungen und Gesetze in Deutschland“, sagt Andrea Hartwig, Professorin am KIT und Vorsitzende der DFG-Kommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe. „Mittlerweile nutzen auch internationale Gremien wie die Europäische Kommission das deutsche Know-how.“ Für die Stoffmenge, die als Gas, Dampf oder Aerosol in der Luft am Arbeitsplatz langfristig keinen Schaden verursacht, steht der MAK-Wert (kurz für: Maximale Arbeitsplatzkonzentration). Beispielsweise über die Atmung können Chemikalien auch in den Körper gelangen. Die Konzentration, die hier gesundheitlich unbedenklich ist, bezeichnet der BAT-Wert (Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert).

Preise für Doktoranden

Zwei Doktoranden des KIT erhalten für ihre herausragenden Leistungen den Helmholtz-Doktorandenpreis 2014: Im Forschungsbereich „Energie“ hat Heidi Ursula Heinrichs, die inzwischen am Forschungszentrum Jülich tätig ist, die langfristigen Auswirkungen von Elektromobilität auf das deutsche Energiesystem im europäischen Energieverbund analysiert. Ziel ihrer Doktorarbeit ist, Akteure im europäischen Elektrizitätssystem bei ihren Entscheidungen unter Berücksichtigung von Elektromobilität zu unterstützen.
            Im Forschungsbereich „Struktur der Materie“ hat Felix Werner über Aufbau, Kalibrierung und erste Datenanalysen des CROME–Experiments am KIT berichtet: Mithilfe von Radioantennen suchen Forscher nach Mikrowellenstrahlung aus ausgedehnten Luftschauern, das heißt Teilchenschauern, die durch kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre erzeugt wurden. Die Doktorarbeit zeigt, dass die Messung von Mikrowellenstrahlung ein neues Mittel darstellt, um Luftschauer mit Energien oberhalb von 100 Petaelektronenvolt zu untersuchen – dies ist mehr als das Tausendfache der Strahlenergie des Teilchenbeschleunigers LHC am CERN in Genf.