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Alternative Kraftstoffe für den Luftverkehr

Alternative Kraftstoffe für den Luftverkehr
Autor:

 Saskia Kutscheidt

Quelle:

 KIT-Abteilung Presse

Datum: 03.05.2012

Berufseinstieg für ausländische Akademiker

Baden-Württemberg ist eine der führenden Industrie- und Innovationsregionen in Europa,mit attraktiven Arbeits- und Karrieremöglichkeiten für Fachkräfte aus aller Welt. Fast 36.000 junge Männer und Frauen aus dem Ausland studieren an den baden-württembergischen Hochschulen, etwa 3.500 sind es allein am KIT. Informationen zum Berufseinstieg speziell für ausländische Studierende und Promovierende bietet „Your Future in Baden-Württemberg“ am heutigen Donnerstag ab 9.30 Uhr im Audimax auf dem Campus Süd des KIT. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des KIT und des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Sie informiert über Einstiegsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen eines Aufenthalts in Baden-Württemberg. Berufseinsteiger aus dem Ausland berichten über ihre Erfahrungen, darüber hinaus können sich die Studierenden und Promovierenden bei einer Firmenkontaktmesse mit Ansprechpartnern aus den Unternehmen austauschen und sich über deren Karriereangebote informieren. Sie haben außerdem die Möglichkeit, an Bewerbertrainings, Bewerbungsmappenchecks und einem Bewerbungsfotoshooting teilzunehmen.

Kompetenzen für alternative Kraftstoffe

Die 2011 gegründete Aviation Inititiative for Renewable Energy in Germany e.V (aireg) hat fünf neue Mitglieder, darunter das KIT. Die Initiative von Fluggesellschaften, Flughäfen, Forschungseinrichtungen sowie der Flugzeugindustrie und weiteren Partnern unterstützt die Entwicklung regenerativer Kraftstoffe für den Luftverkehr in Deutschland. Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 einen Anteil von zehn Prozent an alternativen Kraftstoffen im deutschen Luftverkehr einzuführen, eine Bioraffinerie der zweiten Generation im industriellen Maßstab zu errichten und die nötige Rohstoffversorgung zu sichern. Im Programm „Erneuerbare Energien“ befassen sich die KIT-Forscher mit der Forschung und Entwicklung von Biomassse als chemischem Energieträger in Form gasförmiger oder flüssiger Kraftstoffe. Zur Nutzung von trockener Biomasse, beispielsweise Stroh oder Resthölzern, betreibt das KIT die bioliq®-Pilotanlage, in der diese Ausgangsstoffe zu einer zähen Flüssigkeit mit um bis zu fünfzehnfach erhöhter Energiedichte umgesetzt werden. Das am KIT entwickelte Verfahren erlaubt es, aus biogenen Reststoffen, wie beispielsweise Stroh, hochwertige und motorenverträgliche Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen. Anfang 2013 wird die Anlage ihren Betrieb aufnehmen.

interACT: weltweite Forschung ausgebaut

Das International Center for Advanced Communication Technologie interACT hat das japanische Nara Institute of Science and Technology (NAIST) als neuen Partner aufgenommen. „Unser neuer Partner wird interACT zu einer noch erfolgreicheren Kooperation machen“ sagte KIT-Präsident Horst Hippler während der Unterschriftenzeremonie in Osaka, Toyo. Was als kleine Partnerschaft zwischen der damaligen Universität Karlsruhe und der Carnegie Mellon University Pittsburgh, USA, begann, ist heute zu einem international renommierten Netzwerk zwischen den besten Forschungseinrichtungen im Bereich der Informatik herangewachsen. Partner sind neben den Gründungsmitgliedern die University of Southern California, USA, die Hong Kong University of Science and Technology, das Italienische Institut für Technology in Genua sowie die Waseda-Universität, das National Institute for Communications Technology und der im April neu aufgenommene Partner NAIST in Japan. interACT fördert den Austausch der Wissenschaftler durch gemeinsame Forschungsprojekte, einen Studierendenaustausch, Sommerschulen und Gastvorträge.