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„Lauffeuer“ hilft in der Krise

„Lauffeuer“ hilft in der Krise
Autor:

Margarete Lehné, Lilith Paul 

Quelle:

KIT - Abteilung Presse

Datum: 08.11.2012

Softwarelösung belegt zweiten Platz beim "Zukunftspreis Kommunikation“

Den zweiten Platz im bundesweiten Wettbewerb „Zukunftspreis Kommunikation“ haben sich vier Informatikstudierende des KIT gesichert: Vitali Kaiser, Philipp Serrer, Chau Nguyen und Tobias Sturm erhielten für ihr Projekt „Lauffeuer“ 3.000 Euro Preisgeld. „Lauffeuer“ ist eine Softwarelösung, die es ermöglicht in Krisensituationen mit großflächigem Netzausfall ein spontanes, dezentrales Nachrichtennetz aufzubauen. Mobile Endgeräte, etwa Smartphones, Tablets oder Laptops, suchen selbständig nach anderen Geräten, auf denen die Software ebenfalls installiert ist. Sobald sich diese in Übertragungsreichweite befinden, tauschen sie via Bluetooth oder AdHoc-WiFi alle gespeicherten Nachrichten aus. Kurze Textbotschaften verbreiten sich so weiter, bis sie ihren Empfänger erreichen oder aus der Krisenzone hinausgelangen und in das normale Netz eingespeist werden. Mit dem „Zukunftspreis Kommunikation“ zeichnet der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. innovative Konzepte, plausible Visionen und herausragende Analysen in Bezug auf zukünftige Kommunikationsformen aus.

Doktorarbeit zum Schall

Den diesjährigen Preis der Fritz-Peter-Müller-Stiftung erhielt Martin Buchschmid von der Technischen Universität München für seine Doktorarbeit zur Simulation des durch schwingende Oberflächen abgestrahlten Schalls. Ein Thema, das sowohl für Raumakustik wie auch Lärm und dessen Reduktion wichtig ist. Die Stiftung erinnert an Fritz Peter Müller, der von 1971 bis 1981 Lehrstuhlinhaber für Beton- und Stahlbeton an der damaligen Universität Karlsruhe war. Mit dem mit 2000 Euro dotierten Preis würdigt sie herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Baudynamik. Die Stifterin des Preises ist Müllers Witwe Berta Müller-Czerwenka. Bodo Köpke von der Technischen Universität Berlin erhielt zudem einen Sonderpreis für seine Diplomarbeit über das Tragwerksmodell eines Schulgebäudes in Athen. Die Preisvergabe fand bei einem Kolloquium der Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften am KIT statt. Im Hauptvortrag sprach Geert Lombaert von der Universität Leuven in Belgien über die Schallausbreitung im Boden durch unterirdischen Zugverkehr, deren Eindämmung auch für den Bau der Karlsruher U-Strab relevant ist.

Start-up-Wettbewerb

Die Hochschulgruppe Pionier-Garage des KIT organisierte gemeinsam mit dem Cyberforum e.V. zum zweiten Mal den Wettbewerb „Startup Live“ in Karlsruhe. Innerhalb von drei Tagen mussten die studentischen Teams ihre Gründungsidee marktreif machen. Gewinneridee war die Web-Anwendung „Mediphant“, an der auch ein Informatikstudent des KIT beteiligt war. „Mediphant“ nimmt Sprachnachrichten online auf und spielt sie über Telefon zu einem voreingestellten Termin ab. So kann sie beispielsweise daran erinnern, Medikamente pünktlich einzunehmen. Mentoren aus der Wirtschaft begleiteten die Entwicklung des Geschäftsplans, gaben Tipps und Rückmeldung. Die KIT-Hochschulgruppe Pionier-Garage bietet gründungsinteressierten Studierenden eine Plattform, um ihr unternehmerisches Denken und Handeln zu erproben und bewerten zu lassen. Nähere Informationen finden Interessierte auch im Internet unter http://pioniergarage.de.