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Neue Prüfstände für Elektromotoren

Neue Prüfstände für Elektromotoren
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Kosta Schinarakis

Quelle:

KIT-Presse

Datum: 07.10.2014

Der Lehrstuhl für Hybridelektrische Fahrzeuge (HEV) des KIT verfügt über zwei neue Prüfstände, um Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs von vollelektrischen und hybriden Fahrzeugen zu untersuchen. Vor Kurzem wurden die Prüfstände am KIT-Campus Ost offiziell eingeweiht. Elektromotor, Leistungselektronik und Software lassen sich damit unter realen Bedingungen, das heißt im vollen Drehzahl- und Leistungsbereich testen. „Dabei gehen wir an die Grenzen dessen, was heute technisch machbar ist“, erklärt Lehrstuhlinhaber Martin Doppelbauer. Derzeit sind Drehzahlen bis rund 18.000 Umdrehungen pro Minute und Leistungen bis rund 200 Kilowatt möglich, ab Anfang 2015 werden es bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute sein. Die Prüfstandelektronik haben die Forscher selbst entwickelt. Damit können sie flexibel auf spezielle Anforderungen von Industriepartnern eingehen.

 

KIT-Team im Finale der Valeo Innovation Challenge

Das Studententeam AEM vom KIT vertritt Deutschland beim Finale der „Valeo Innovation Challenge“ am 16. Oktober in Paris. Zu dem internationalen Wettbewerb des Automobilzulieferers Valeo hatten sich rund 1.000 Teams von Ingenieurstudentinnen und -studenten aus 55 Ländern angemeldet, um mit ihren Ideen das Automobil 2030 mitzugestalten. Das Team AEM mit Markus Wahlandt und Ali Hadda, die am KIT Elektro- und Informationstechnik studieren, sowie Eduardo Gomes Lamas Otero, Student der Sensorsystemtechnik an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, wurde zunächst als eines von 20 Teams ausgewählt und erhielt 5.000 Euro, um seine Idee in einen Prototyp umzusetzen und dies zu dokumentieren. Dank einer überzeugenden Dokumentation gelangte AEM ins Finale, zu dem sieben Teams antreten. Das Siegerteam wird 100.000 Euro erhalten, die zweit- und drittplatzierten Teams je 10.000 Euro.

 

Neuer Vakuumpumpprozess für die Fusion

Die Fusionsforschung zielt darauf, aus der Verschmelzung von Atomkernen in einem Kraftwerk sicher und nachhaltig Energie zu gewinnen. Dabei stellen das Erzeugen von Vakuum und das Prozessieren von Brennstoff herausfordernde Aufgaben dar. Die Wissenschaftler Christian Day und Thomas Giegerich vom Institut für Technische Physik (ITEP) des KIT haben einen neuen Vakuumpumpprozess für zukünftige Fusionskraftwerke entwickelt. Dieser sogenannte KALPUREX-Prozess vereinfacht die gegenwärtig verwendeten Verfahren zur Vakuumerzeugung und macht diese wirtschaftlich interessanter. Gleichzeitig verbessert er den Brennstoffkreislauf, um ein sicheres Prozessieren des Brennstoffs zu gewährleisten. Für ihre Entwicklung haben die KIT-Wissenschaftler nun den „European Prize for Innovation in Fusion Research“ erhalten. Die Europäische Kommission zeichnet mit diesem Preis industrierelevante Arbeiten zur Fusion aus.

 

Von der Karotte zum Flachbildschirm

LCD- oder Flüssigkristall-Bildschirme finden sich heute als Monitor, Uhranzeige oder Handy-Display überall im Alltag. Die Grundlagen dieser Technologie wurden vor 125 Jahren in Karlsruhe gelegt. Die Dauerausstellung „Von der Karotte zum Flachbildschirm“ am KIT erklärt die Geschichte der Flüssigkristall-Forschung vom 19. Jahrhundert bis heute. Die kompakte Ausstellung beinhaltet Schautafeln über die Pioniere der Flüssigkristalle, Vitrinen mit historischen Exponaten und eine thermotopografische Folie aus Flüssigkristallen, an der Besucherinnen und Besucher selbst ein Wärmebild ihrer Hand erzeugen können. Die Ausstellung findet sich im Foyer des Physik-Flachbaus direkt vor dem Otto-Lehmann-Hörsaal (Gebäude 30.22, Erdgeschoss, KIT-Campus Süd, Engesserstraße. 7), und ist werktags zwischen 9 und 17 Uhr zugänglich. Weitere Informationen unter http://www-e.uni-magdeburg.de/liquidcr/history.shtml