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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Wie soll Karlsruhe aussehen?

Wie soll Karlsruhe aussehen?
Autor:

Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 22.08.2013

Bürger können bei Projekt Ideen zur Entwicklung der Stadt einbringen

High-tech Wasserreinigung, andere Wohn- und Wirtschaftsformen, neue Verkehrskonzepte, Stadtgärtnern: Wie soll Karlsruhe in Zukunft aussehen? Ziel des Projekts Quartier Zukunft – Labor Stadt ist, dass Bevölkerung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam Konzepte erarbeiten und mit anpacken, um einen Stadtteil nachhaltig zu gestalten. Unter www.quartierzukunft.de können sich ab jetzt alle Karlsruherinnen und Karlsruher sowie Unternehmen, Vereine oder Initiativen informieren und Ideen zur Entwicklung der Stadt und des Stadtlebens äußern und kommentieren. Die große Themenpalette reicht von Wohnen und Bauen über Mobilität und Kommunikation bis hin zu Bildung, Gesundheit, Freizeit und Kultur. Das Projekt ist am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT angesiedelt und im Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 verankert.

Sparlampe nominiert

Die quecksilberfreie Energiesparlampe des KIT ist nominiert für den diesjährigen GreenTec Award unter Schirmherrschaft des Bundesumweltministers Peter Altmaier. Bei der Endausscheidung am 30. August in Berlin tritt sie als einer von drei Finalisten in der Kategorie „Produktion“ an. Aus einer öffentlichen Online-Abstimmung ist die Energiesparlampe bereits als Favorit hervorgegangen. Auswahlkriterien waren die nachhaltige Verwertung von Umweltressourcen, die Vermeidung von Schadstoffen sowie die Wirtschaftlichkeit des Produkts. Die Lampe besteht aus ungiftigen Materialien, die sich unkompliziert einem Wertstoffkreislauf zuführen lassen, und weist von der Herstellung bis zum Recycling eine günstige Kohlenstoffdioxid-Bilanz auf. Die Forscher des Lichttechnischen Instituts am KIT haben in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen eine elektrodenlose Lampe entwickelt. Sie ist damit günstig in der Herstellung und verfügt über eine hohe Lebensdauer.

„Energie für Bildung“

Wärme und Kälte fotografieren – das können Jugendliche demnächst am KIT selbst ausprobieren. Für das neue Angebot „Infrarot-Thermografie in Forschung und Umwelt“ erhält das Physik-Schülerlabor des KIT den Preis „Energie für Bildung“ der GasVersorgung Süddeutschland GmbH sowie eine Anschubfinanzierung. Die Idee, Jugendlichen über eigenes Forschen einen persönlichen Zugang zur aktuellen Energiediskussion zu eröffnen, hatte die Jury überzeugt. In einer Versuchsreihe können Oberstufenschüler und Lehrer bald mit Wärmebildkameras experimentieren. „Diese machen die Wärme im mittleren Infrarotbereich sichtbar, die von Gegenständen, Menschen oder Tieren abstrahlt“, sagt Antje Bergmann, Leiterin des Physik-Schülerlabors. Die Technik diene beispielsweise dazu, Kältebrücken und schlechte Dämmung in Gebäuden aufzuzeigen. Das Schülerlabor verbindet praxisnahe Versuche mit theoretischen Grundlagen der Physik.

Videoportrait Informatik

Weder hätten alle Informatiker lange Haare und arbeiteten in Kellern, noch würden sie alle reich wie Bill Gates oder erhielten einen der begehrten Arbeitsplätze in der Spielebranche – mit solchen Klischees sollte man vor dem Studium aufräumen, rät Informatik-Student Lukas Böhm. Über seinen Studienalltag und seine Berufsaussichten berichtet er in der neuen Filmreihe „Studieren am KIT“. So habe er Spaß daran, schwierige Aufgaben zu lösen, zu rätseln und zu knobeln. Im Studium werde großer Wert auf Theorie gelegt. Mit ihrem soliden Grundlagenwissen seien die KIT-Absolventen in vielen verschiedenen Bereichen einsetzbar und bei den Arbeitgebern sehr gefragt. Beispiele sind die Automobilindustrie, die Kommunikationsbranche oder die Medizintechnik. „Informatiker können Menschen den Alltag erleichtern“, sagt Lukas Böhm. „Ich hatte dazu in meinem Praktikum als Webseitenentwickler auch schon die Möglichkeit.“ Das Video zur Informatik steht auf www.youtube.com/KITVideoclips.