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Roboter für die Landwirtschaft

Roboter für die Landwirtschaft
Autor:

Linh Le Thanh Vu

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 21.08.2014

Hochschulgruppe arbeitet an Projekt zur umweltschonenden Feldpflege

Feldarbeit gemütlich von Zuhause aus steuern, und das egal bei welchem Wetter und zu jeder Tageszeit. So könnte die Landwirtschaft der Zukunft aussehen. Die Hochschulgruppe KaMaRo Engineering leistet hierzu einen Beitrag: In Teams aus Studierenden der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Wirtschaftsingenieurswesen arbeitet sie an Entwicklung und Bau eines autonomen Roboters, der seine Umgebung mit automatischer Bildverarbeitung und Sensorik wahrnehmen kann. Die Software sowie alle elektronischen und mechanischen Bauteile entwickelt die Gruppe selbst. In der Landwirtschaft könnte der Roboter mit Unterstützung von Kleinkraftwerken eingesetzt werden, die aus Wind, Sonne oder Biomasse Energie erzeugen. So ließe sich effiziente und umweltschonende Feldpflege betreiben: Tiere werden beispielsweise von den kleinen Robotern nicht gestört und der Boden wegen des geringen Gewichtes nicht so sehr verdichtet. Informationen zur aktuellen Arbeit, den Teamtreffen und Kontakt zur Gruppe gibt es auch online unter kamaro.kit.edu.

Neue App

Für alle, die auf einen Blick sehen möchten, was gerade am KIT passiert, gibt es nun die neue App „KIT Aktuelles“. Interessierte können sie im Google-Playstore kostenlos auf ihr Android-Gerät herunterladen. Der Student Martin Bartelmes und die Schüler Carina Perez und Christian Klinkhardt entwickelten die Anwendung. Wissenschaftler und Kommunikationsexperten des KIT betreuten sie dabei. Die App zeigt unter anderem Beiträge von der KIT-Webseite: Neuigkeiten, Veranstaltungen und Presseinformationen stehen auf der Startseite. Events rund um Wissenschaft und Studium können sich die Nutzer in einem übersichtlichen Kalender anschauen.

Besuch aus Thailand

Wie kann man Lehren und Lernen auch außerhalb des Grundschulunterrichts spannend gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine fünfköpfige Expertengruppe der thailändischen Srinakharinwirot University während ihrer Deutschlandreise. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der KIT-Kinder-Uni: Die Delegation erlebte die Lernatmosphäre während eines Veranstaltungstages mit und informierte sich beim Organisationsteam des Büros für Chancengleichheit über das Konzept der Veranstaltungsreihe. Den Tipp, in Karlsruhe vorbeizuschauen, erhielt die Gruppe von Thailands Prinzessin Sirindhorn, die 2009 das KIT besuchte. Die Kinder-Uni endet heute nach drei Wochen mit der feierlichen Übergabe der Diplome. Wie bereits in den Vorjahren besuchten mehr als 4500 Nachwuchsstudierende die zehn Vorlesungen und erprobten sich auch an den wissenschaftlichen Themenständen.

Wissenschaftler ausgezeichnet

Der Nanowissenschaftler Herbert Gleiter ist in die Academia Europaea gewählt worden. Diese ist eine von zwei europaweiten Wissenschaftsakademien, 2000 führende Experten aus Physik, Biologie, Mathematik, Medizin und Wirtschaft gehören ihr an. Ihr Ziel ist die Förderung von Bildung und Forschung. Gleiter zählt weltweit zu den Pionieren der Nanowissenschaften. Mit der Aufnahme zeichnet die Akademie ihn für seine Forschungsarbeiten am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT aus, das er mitgründete und sechs Jahre leitete. Der heute 75-Jährige forscht nach wie vor aktiv am KIT und gibt seine Erfahrung an den wissenschaftlichen Nachwuchs weiter. Nach dem Modell des INT baut die chinesische Nanjing University of Science and Technology ein nanowissenschaftliches Institut auf, das nach Herbert Gleiter – er ist auch Direktor des Instituts – benannt ist. Seit 2009 ist er Mitglied der European Academy of Science, der zweiten europaweiten Akademie. Zudem gehört er sieben nationalen Akademien der Wissenschaften des In- und Auslandes an.