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Nützt oder schadet meine Stimme?

Nützt oder schadet meine Stimme?
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 05.01.2011

Wirtschaft – ein moralfreier Raum?
Beschränkt ein ordnender Rahmen die Freiheit der Wirtschaft und damit das Wachstum? Kann man den Markt sich selbst überlassen oder braucht er eine Steuerung durch verbindliche Normen und Gesetze? Diesen Fragen gehen aus christlicher Perspektive der Gesellschaftsethiker Friedhelm Hengsbach und aus muslimischer Sicht der Ökonom Zaid el-Mogaddedi beim Vortrag „Die Wirtschaft – ein moralfreier Raum?“ am Mittwoch, 12. Januar, ab 18.00 Uhr (NTI-Hörsaal, Gebäude 30.10, Campus Süd) nach. Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT organisiert den Vortrag mit anschließender Diskussion in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde. Interessierte sind zu der kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es unter www.zak.kit.edu.

Junge Talente
Beim derzeitigen Wahlsystem zum Deutschen Bundestag könnte ein Zuwachs an Stimmen für eine Partei paradoxerweise dazu führen, dass diese weniger Sitze erhält – dahinter steckt das sogenannte negative Stimmgewicht. Mit welchen Änderungen man diesem Phänomen begegnen kann, erklärt Tobias Lindner in seinem wissenschaftlichen Vortrag „Nützt oder schadet meine Stimme? – Bundestagswahlen aus Sicht der Wirtschaftstheorie“ am Mittwoch, 12. Januar 2011 ab 16.30 Uhr (Studentisches Kulturzentrum im Studentenhaus, Festsaal, Campus Süd) am KIT. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie bei Clemens Puppe erhielt für eine seiner Vorlesungen den Hector Teaching Award 2008/2009. Den musikalischen Teil der Veranstaltung gestaltet der russische Pianist Igor Palmov mit ausgewählten Stücken von u.a. Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin und Sergej Rachmaninov. Vortrag und musikalische Darbietung sind Teil der KIT-Veranstaltungsreihe „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“.

Verstärkung für Mobilitätssysteme
Der interdisziplinäre Schwerpunkt Mobilitätssysteme am KIT erhält dreifache Verstärkung aus der Industrie: Peter Vortisch, neuer Leiter des Instituts für Verkehrswesen, beschäftigt sich am KIT mit Verkehrssimulationen, die zur Verbesserung der Verkehrssteuerung oder zu Prognosen der Entwicklung der Verkehrslage eingesetzt werden können. Vortisch hat vor seiner Berufung ans KIT bei der Karlsruher PTV Planung Transport Verkehr AG Software für Verkehrssimulationen entwickelt. Ein weiterer Schwerpunkt des Instituts liegt auf der empirischen Mobilitätsforschung, also dem Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Regelungstechnische Grundlagen und deren industrielle Anwendung für Mobilitätsysteme der Zukunft gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Sören Hohmann, Leiter des Instituts für Regelungs- und Steuerungssysteme des KIT. Hohmann war zuletzt Leiter der Voraus- und Serienentwicklung für integrierte Fahrdynamikregelsysteme und Fahrwerkssensoren bei BMW. Sein Ziel ist es nun, Unfälle durch neuartige Sicherheitssysteme und durch die Optimierung des Gesamtsystems von Fahrer, Fahrzeug und Verkehr zu vermeiden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Steuerungssystemen für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen. Martin Doppelbauer ist Professor am neuen Lehrstuhl für Hybridelektrische Fahrzeuge am KIT. Der ehemalige Bereichsleiter für Elektromotorenentwicklung der SEW Eurodrive GmbH & Co KG in Bruchsal erforscht und entwickelt den Antrieb von Fahrzeugen, die zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor nutzen oder sogar ganz ohne Verbrennungsmotor auskommen. Dabei werden Modellbildung und Simulation durch Messungen von Prototypen auf Prüfständen und in realen Fahrzeugen ergänzt.

Fertigungstechnik und Werkstofftechnik
Wie reagiert ein Bauteil auf Fertigungsprozesse, die Verformungen oder Wärme in die oberflächennahen Bereiche des Bauteils einbringen? Diese und ähnliche Fragen erforscht Volker Schulze, Professor am Institut für Produktionstechnik und am Institut für Werkstoffkunde I der Fakultät Maschinenbau des KIT. Im Mittelpunkt stehen dabei Zerspanprozesse und Abtragprozesse, aber auch Wärmebehandlungs- und Oberflächenbehandlungsprozesse. Schulze erforscht werkstoffkundlich deren Wechselwirkungen mit den Randschichten der Bauteile, die sich in randnahen Verfestigungen, Eigenspannungen und Gefügeänderungen äußern und bewertet diese hinsichtlich der Auswirkungen auf die Bauteileigenschaften. Simulationsrechnungen im Graduiertenkolleg „Prozessketten in der Fertigung“, in denen die Fertigungsprozesse nachgebildet werden, unterstützen die experimentellen Untersuchungen. Volker Schulze ist dabei gemeinsam mit Britta Nestler, Professorin am Institut für die Zuverlässigkeit von Bauteilen am KIT, Sprecher des Graduiertenkollegs.