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Kosmischen Strahlen auf der Spur

Kosmischen Strahlen auf der Spur
Autor:

 Saskia Kutscheidt

Quelle:

 KIT-Abteilung Presse

Datum: 12.04.2012

Mittelmeerdialog in Karlsruhe
Der demokratische Wandel in Nordafrika eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Europa und dem Mittelmeerraum. An diesem interkulturellen Dialog beteiligt sich das ZAK │ Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale seit Anfang April als Koordinator des deutschen Netzwerks der Anna-Lindh-Stiftung. Eine große Mehrheit der Netzwerksmitglieder, darunter Repräsentanten vom Auswärtigen Amt, Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kulturpolitik, Vertreter von Universitäten sowie kleinere Vereine und NGOs, sprach sich bei einer Abstimmung während des Netzwerktreffens der Stiftung in Berlin für das ZAK als künftigen Koordinator aus. Die „Euro-mediterrane Anna-Lindh-Stiftung für den Dialog zwischen den Kulturen” (ALS) ist die erste gemeinsame Institution im Rahmen des Barcelona-Prozesses, dem mittlerweile 43 Mitgliedstaaten angehören (EU-Staaten und südliche Mittelmeer-Anrainer). Als Netzwerkkoordinator arbeitet das ZAK für knapp eineinhalb Jahre gemeinsam mit der Leitung des Netzwerks am Goethe-Institut und den Mitgliedsorganisationen an kulturpolitischen Themen des interkulturellen Dialogs zwischen EU-Staaten und südlichen Mittelmeeranrainern und an der verstärkten Sichtbarkeit von europäisch-arabischen Themen im öffentlichen Diskurs.



Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Für seine Doktorarbeit zum Thema „Instrumente und Methoden zur Radiodetektion von hochenergetischen kosmischen Strahlen“ hat Frank Schröder vom Institut für Kernphysik des KIT den Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhalten. Die Forschungsarbeit des Physikers ist eingebunden in das internationale Projekt LOPES am KIT sowie in das Auger-Observatorium in Argentinien. In beiden Projekten wird mit verschiedenen Methoden die höchstenergetische kosmische Strahlung gemessen. Dabei erzeugen kosmische Teilchen mit sehr hoher Energie beim Eindringen in die Erdatmosphäre einen Schauer von elementaren Sekundärteilchen, die wiederum Radiowellen aussenden. Die Schauer beginnen in einer Höhe von 20 Kilometern und reichen bis auf die Erdoberfläche. Schröder entwickelte die Detektion dieser Radiowellen mit einem neuartigen Referenzsender weiter, der eine präzise Zeitkalibrierung ermöglicht. Nun können Wissenschaftler die experimentellen Daten mit Modellen vergleichen, welche die Aussendung von Radiowellen – also elektromagnetischen Wellen, die auch in der Natur vorkommen – aus Luftschauern beschreiben. Auf Basis der Beobachtungsdaten konnte Schröder beweisen, dass sich diese Radiosignale in konischer Form ausbreiten und nicht kugelförmig, wie Forscher bislang angenommen haben. Dieses Ergebnis seiner Dissertation bedeutet einen erheblichen Fortschritt im Verständnis von ausgedehnten Luftschauern und in der Interpretation der hochenergetischen Strahlung kosmischen Ursprungs.



KIT-Informatik Nummer eins bei Personalchefs

Bereits zum dritten Mal in Folge belegt der Studiengang Informatik des KIT den Spitzenplatz im Hochschul-Ranking des Magazins WirtschaftsWoche, für das Personalverantwortliche großer deutscher Unternehmen befragt werden. Hervorragend schnitten auch die Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen mit jeweils zweiten Plätzen sowie die Naturwissenschaften mit Platz drei ab. Die Fakultät für Informatik des KIT ist die älteste Informatik-Fakultät Deutschlands: 2012 feiert sie ihren 40. Geburtstag, ihre Wurzeln in Forschung und Lehre reichen noch weiter zurück. Das Ranking basiert auf einer Umfrage der WirtschaftsWoche unter mehr als 500 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen, der Schwerpunkt liegt dabei auf der Praxisrelevanz der Ausbildung. Unter anderem sollten die Befragten bewerten, von welcher Hochschule die besten Absolventen in den für sie wichtigen Studiengängen kommen. Im Gesamtranking aller bewerteten Studiengänge liegt das KIT auf Platz drei. Weitere Informationen zum Ranking gibt es unter www.wiwo.de.