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Nanotechnik kann Effizienz steigern

Nanotechnik kann Effizienz steigern
Autor:

Dr. Sibylle Orgeldinger

Links:
Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 01.07.2010

Neues aus dem KIT - 01.07.2010

Energieeffiziente Werkstoffe

Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich bei der „Ersten internationalen Konferenz über Werkstoffe für effiziente Energienutzung“ vom 4. bis 8. Juli in Karlsruhe. Horst Hahn, Direktor des Instituts für Nanotechnologie des KIT, gehört zum Leitungsteam der Konferenz, die Forscher aus verschiedenen Disziplinen zusammenführt. Die Themen decken alle Bereiche der Energiewandlung und -speicherung ab. Dabei kommt den Nanomaterialien eine besondere Bedeutung zu, denn neue Materialien, bei denen Nanomechanismengezielt eingesetzt werden, können wesentlich zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Industrie, im Haushalt und im Verkehrswesen beitragen. Das KIT, das überregionale Netzwerk NanoMat und die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie) haben die Konferenz in Kooperation mit der amerikanischen MRS (Materials Research Society) und der KMK (Karlsruher Messe und Kongress) vorbereitet. Die Wahl fiel auf Karlsruhe als Veranstaltungsort, weil das KIT sowohl in der Energieforschung als auch in der Nano- und Mikrotechnologie über herausragende Kompetenzen verfügt. Infos unter http://events.dechema.de/enmat2010.html.

Aufbau eines TA-Fachportals

Das KIT setzt sich für den Aufbau eines Fachportals für die Technikfolgenabschätzung (TA) ein. Dieses Gebiet, das sich mit Technisierungsprozessen und ihren Chancen und Risiken befasst, ist gerade dabei, sich als Fachgemeinschaft zu formieren. Ein wichtiger Schritt war die Gründung eines für alle TA-Einrichtungen offenen Netzwerks (NTA) im Jahr 2004. Für die Kommunikation nach innen und außen benötigt das NTA nun dringend eine Infrastruktur auf dem neuesten technischen Stand. Zusammen mit verschiedenen Instituten und der Bibliothek bereitet das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT daher den Aufbau eines Fachportals für die Technikfolgenabschätzung vor. Auf dem Workshop „Innovative Konzepte für Wissenschaftsportale" am Montag im Ostendorfhaus stellte das Konsortium sein Konzept vor und erörterte es mit Experten. Dabei wurde deutlich, dass ein Fachportal, das den Praxistest bestehen will, einige grundlegende Anforderungen erfüllen muss: eine realistische Einschätzung der Bedürfnisse und des Informationsverhaltens seiner Nutzer sowie tragfähige Anreizstrukturen für den einzelnen Wissenschaftler und die beteiligten Institutionen.

Tag der Informatik

Einblicke in eine faszinierende Disziplin erhalten Interessierte beim „Tag der Informatik“ am Freitag, 9. Juli, ab 15.30 Uhr im Hörsaal am Fasanengarten (KIT-Campus Süd, Gebäude 50.35). Die Karlsruher Informatikfakultät, vor fast 40 Jahren gegründet, war die erste in Deutschland und genießt von jeher einen exzellenten Ruf. Auch 2010 platzierten Deutschlands Personalchefs die Fakultät auf Rang eins: Absolventen des KIT sind in der Industrie besonders begehrt. „Ein guter Grund, um gemeinsam mit unseren Studierenden und Absolventen zu feiern“, sagt der Dekan der Fakultät, Heinz Wörn. Zunächst stellt ein wissenschaftliches Kolloquium Forschungsprojekte des Instituts für Technische Informatik vor. Eine akademische Feier mit Auszeichnungen für herausragende Leistungen in Studium und Lehre schließt sich an.

Patente und Ethik

Anlässlich der Verleihung der Würde eines Honorarprofessors hält Klaus J.-Melullis am Montag, 5. Juli, seine Antrittsvorlesung zum Thema „Patente und Ethik“. Die Vorlesung im Informatik-Hauptgebäude (KIT-Campus Süd, Gebäude 50.34) beginnt um 17.30 Uhr. Wissenschaftliche Fortschritte haben Eingriffe auch in das Leben und seine Entwicklung möglich gemacht, wie sie vor wenigen Jahrzehnten noch unvorstellbar waren. Dem Wunsch nach einer Patentierung dieser Ergebnisse stehen zunehmend ethische Bedenken entgegen. Melullis stellt die Frage, ob ein auch in die Zukunft wirkendes Verbot sinnvoll ist und welche inhaltlichen Grenzen einem solchen Verbot zu setzen sind.

Konzert des Collegium Musicum

Das Collegium Musicum des KIT unter der Leitung von Hubert Heitz gibt am kommenden Samstag, 3. Juli, um 20 Uhr im Gerthsen-Hörsaal (KIT-Campus Süd, Gebäude 30.21) ein Semesterkonzert. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Schubert, Robert Schumann und Louis F. von Preußen. Als Solisten treten Ira Maria Witoschynskyj, Miriam Alexandra und Claus Temps auf.

 

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