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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Simulierte E-Mobilität

Simulierte E-Mobilität
Autor:

Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 25.07.2013

 Kombination mit Tests an Fahrzeugprüfständen

Wie weit fährt ein Elektrofahrzeug? Welche Auswirkungen haben Staus, das Einschalten der Klimaanlage oder ein aggressiver Fahrstil? Wie lange hält die Batterie und wie lange braucht sie zum Aufladen? Eine neue Entwicklungsumgebung speziell für Elektrofahrzeuge, die Simulationen mit Tests an Fahrzeugprüfstanden kombiniert, gibt Antwort. Die Integrations- und Demonstrationsplattform basiert auf realen Verkehrs- und Umweltdaten und Ladeinfrastrukturen. Sie berücksichtigt Umwelt- und Verkehrseinflüsse und erfasst technische Fahrzeugdaten, wie Position, Energieverbrauch oder Ladegeschwindigkeit, in Echtzeit. Das Verbundprojekt, an dem das Institut für Produktentwicklung des KIT beteiligt ist, ist Teil des des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West und wird vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Sparkassen-Umweltpreis

Die Umweltstiftung der Sparkasse Karlsruhe zeichnet auch in diesem Jahr herausragende Arbeiten von KIT-Nachwuchswissenschaftlern zur Umweltforschung mit insgesamt 12.500 Euro aus: Nina Jasmin Schleicher erhält den Sparkassen-Umweltpreis 2012 für ihre Dissertation zur Luftqualität in der Megastadt Peking. An sechs Standorten hat sie über mehrere Jahre hinweg die Konzentrationen winziger Partikel in der Luft gemessen und ausgewertet. Ihre Daten liefern eine wichtige Grundlage für weitere Luftqualitäts- und Gesundheitsstudien. Daniela Walz und Sebastian Selbmann bekommen den Preis für ihre Diplomarbeit über ein Nutzungs- und Energiekonzept für ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble in Niedersachsen. Es ist Teil eines regionalen Entwicklungsplans zur vermehrten lokalen Energieproduktion auf Grundlage erneuerbarer Energien. Die Preisträger erhalten ihre Auszeichnung bei der heutigen Jahrestagung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt.

Förderung für „300 Microns“

Das KIT-Gründungsvorhaben „300 Microns“ wurde in das Förderprogramm „Helmholtz Enterprise“ aufgenommen. Damit erhält es eine Anschubförderung über 260 000 Euro, getragen von der Helmholtz-Gemeinschaft und dem KIT. Stefan Giselbrecht und Eric Gottwald vom Institut für Biologische Grenzflächen-1 des KIT wollen folienbasierte Mikrostrukturen herstellen und vertreiben, auf denen Zellen besonders gleichmäßige, dreidimensionale Komplexe ausbilden. Mit Hilfe dieser Mikrostrukturen, die in Mikrotiterplatten eingesetzt werden können, lassen sich gewebeähnliche Testsysteme für die Grundlagenforschung aber auch für die Pharmaforschung aufbauen.