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Monika Landgraf

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Einblick in den Forscheralltag

Einblick in den Forscheralltag
Autor:

Margarete Lehné, Sibylle Orgeldinger, Lilith Paul   

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 24.01.2013

Stromnetze: Fit für erneuerbare Energien

Das Stromnetz für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Quellen fit zu machen, ist Ziel der vom KIT koordinierten Helmholtz-Energie-Allianz „Technologien für das zukünftige Energienetz“. Gemeinsam mit Universitäten und Energieversorgern erarbeiten Helmholtz-Forscher Lösungen für ein flexibles und stabiles Stromnetz, das der fluktuierenden Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien standhält. Auch geht es darum, bestehende Gasnetze als Energiespeicher zu nutzen sowie das Strom- und Gasnetz zu koppeln. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die Allianz 2013 und 2014 mit insgesamt 3,2 Millionen Euro.

Frauen-Arbeitsplätze

Interessierte Schülerinnen der Oberstufe erhalten am 30. Januar Einblick in den Arbeitsalltag von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen am KIT. Diese stellen ihre Werdegänge, Arbeitsplätze und Routineaufgaben vor. Die Schülerinnen können wahlweise an zwei der 18 angebotenen Führungen teilnehmen und so etwa die Meteorologie und Klimaforschung kennen lernen, die Herstellung von Werkzeugbeschichtungen auf Nanometerskala beobachten oder Röntgenuntersuchungen mitverfolgen. Vorträge und eine abschließende Fragestunde runden die kostenfreie Informationsveranstaltung ab. Beginn ist um 8.45 Uhr am KIT-Campus Nord. Interessierte können sich bis zum 25. Januar per E-Mail an ehlermann@kit.edu anmelden oder unter www.fortbildung.kit.edu/abi.php, wo sie auch weitere Hinweise finden. Bei den meisten Angeboten sind noch Plätze frei.

Ausbau der Gründungskultur

Das KIT hat sich im Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgesetzt: Für sein hochschulweites Konzept zum Ausbau der Gründungskultur erhält das KIT in den nächsten drei Jahren knapp drei Millionen Euro. Insgesamt hatten sich 27 deutsche Hochschulen beworben. „Die Förderung bestätigt unsere Strategie, die Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit weiter zu stärken“, sagt KIT-Präsident Eberhard Umbach. Ab April richtet das KIT unter anderem eine eigene Finanzierungsplattform für junge Gründungsprojekte ein. Außerdem sollen neue Lehrformate wie Business-Plan-Workshops, Entrepreneurship-Vorlesungen oder Patent-Labore die Studierenden schon früh an das Thema Unternehmertum heranführen.

Vorsitz bei Endlagerforschung

Horst Geckeis, Leiter des Instituts für Nukleare Entsorgung am KIT, übernimmt den Vorsitz in der neugegründeten Deutschen Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (DAEF). Ziel des Fachgremiums ist es, einen Beitrag zur Endlagerung radioaktiver Abfälle zu leisten und Forschungsarbeiten effektiver zu gestalten. „Wir beraten Politiker, die zuständigen Bundes- und Länderbehörden sowie interessierte Institutionen, etwa in Form von Positionspapieren und Stellungnahmen. Mindestens genauso wichtig ist uns aber, die Öffentlichkeit über Entwicklungen in der Endlagerforschung zu informieren“, sagt Geckeis.