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Monika Landgraf

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Auszeichnung für Engagement in der Flüchtlingshilfe am KIT

Auszeichnung für Engagement in der Flüchtlingshilfe am KIT
Autor:

Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 24.06.2015

Um die 4000 Flüchtlinge leben derzeit in Karlsruhe. Viele von ihnen sind in der Notunterkunft am Campus Ost des KIT untergebracht. Um ihnen zu helfen und ihre Situation zu verbessern, setzen sich zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Studierende ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe am KIT ein, zum Beispiel in der Teestube, Kinderbetreuung, Kleiderkammer, Sportangeboten oder zum Dolmetschen. Für das soziale Engagement der Studierenden des KIT überreicht der „Rotary Club Karlsruhe-Fächerstadt“ stellvertretend sieben von ihnen den mit 3.000 Euro dotierten „Heinz-Kappes-Preis“. Mit dem Preis ehrt der Verein den Einsatz junger Menschen für andere, den sie in ihrer Schul-, Ausbildungs- oder Freizeit leisten. Benannt ist er nach dem Karlsruher Jugendpfarrer und Sozialpolitiker Heinz Kappes, Gründer der deutschen Anlaufstellen der „anonymen Alkoholiker“ sowie Gründungsmitglied des „Rotary Club Karlsruhe-Fächerstadt“. Dieser gehört zur Organisation „Rotary International“, die jährlich weltweit über 300 Millionen US-Dollar für die Unterstützung von wohltätigen Programmen zur Verfügung stellt.

KIT untersucht Temperaturbedingungen bei der Arbeit

Arbeitest du noch oder schwitzt du schon? Das untersuchen Marcel Schweiker und sein Team von der KIT-Fakultät für Architektur am Teststand LOBSTER: Es geht darum, bei welcher Temperatur und in welcher Umgebung sich Menschen bei der Arbeit wohlfühlen. In dem Teststand können sie über die Wände, die Decke und den Boden wie mit einer Fußbodenheizung den Raum beheizen und kühlen. In einem realen Arbeitsumfeld können die Wissenschaftler nun unter anderem untersuchen, ob Menschen anders mit einem Temperaturanstieg umgehen, wenn sie keine Möglichkeit haben, darauf zu reagieren, als wenn sie beispielsweise ein Fenster öffnen können. „Es scheint, dass Menschen unter bestimmten Bedingungen viel toleranter sind: Es gibt einen Unterschied von bis zu zwei Grad, den sie noch als behaglich empfinden, wenn sie die Möglichkeit haben, selbst etwas zu verändern“, so Schweiker. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Teststand. LOBSTER ist kurz für Laboratory for Occupant Behaviour, Satisfaction, Thermal Comfort and Environmental Research.
Das KIT-Magazin „lookKIT“ stellt ab dem 27.06.2015 dieses und weitere Themen rund um das Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“ vor. Kostenloses Abonnement und Info unter: www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php.

Wissenschaftler des KIT in die Global Academy of Engineering gewählt

Die „Global Academy of Engineering“ hat den Nanowissenschaftler Herbert Gleiter vom KIT zum Mitglied und zugleich in den Beirat gewählt, in dem unter anderem die Nobelpreisträger Dudley Herschbach, Daniel C. Tsui oder Oliver E. Williamson sitzen. Die Organisation führt Spitzenwissenschaftler aus aller Welt zusammen und fördert neue Entwicklungen in den Ingenieurswissenschaften mit dem Ziel, deren Bedeutung für das Fachgebiet national und international sichtbarer zu machen. Durch die Berufung hebt die Akademie Gleiters Beiträge in der Nanotechnologie hervor, zu deren weltweiten Pionieren er zählt. Für seine Forschung erhielt er mehr als vierzig nationale und internationale Auszeichnungen, wie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences sowie mehrere Ehrendoktorwürden deutscher und ausländischer Universitäten. Im Jahr 1989 gründete er das Institut für Neue Materialien an der Universität des Saarlandes und war 1998 Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie (INT) des KIT, dessen Direktor er sechs Jahre lang war. Seit 2012 leitet er das nach ihm benannte nanowissenschaftliche Institut der chinesischen Nanjing University of Science and Technology, das nach dem Modell des INT aufgebaut ist.

Spendentrichter für das Schülerlabor Mathematik am KIT

Wie man spenden und gleichzeitig Mathematik in Aktion erleben kann, zeigt der Trichter, der im Foyer des Kollegiengebäudes der KIT-Fakultät für Mathematik steht: Setzt man eine Münze auf die Startrampe, rollt sie auf ihrer Außenkante in den Trichter – ohne dabei umzufallen. Eine Kombination aus Mathematik und Physik macht dies möglich: Die nach außen gerichtete Fliehkraft und die nach unten gerichtete Schwerkraft sorgen dafür, dass die Münze nicht umfällt. Die spezielle Krümmung des Trichters, in der Mathematik Potentialtrichter genannt, lässt die Münze durch Reibung spiralförmig rollen. Je weiter sie sich der Mitte nähert, umso schneller wird sie. Das auf diese Weise gesammelte Geld kommt dem Schülerlabor Mathematik des KIT zugute, dem die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen den Trichter gespendet hat. Hier ist er neben Puzzles, Zahlenrätsel oder Knobelspielen eines von über achtzig Experimenten, an denen Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse Mathematik erleben, entdecken und begreifen können. Weitere Informationen zum Schülerlabor unter: schuelerlabor@math.kit.edu.

Studierende des KIT haben das Abschalten noch nicht verlernt

Einfach, schnell und mobil kommunizieren – Smartphones machen es möglich. Aber ersetzen sie auch persönliche Gespräche? Das hat Mathias Bogner, Student am Institut für Geographie und Geoökologie des KIT, seine Kommilitoninnen und Kommilitonen gefragt. Das Ergebnis: 94 Prozent besitzen ein Smartphone, meistens um ständig erreichbar zu sein und so keine Neuigkeiten von Freunden oder Familienmitgliedern zu verpassen. Jeder Fünfte von ihnen möchte sich sein Leben ohne den ständigen Begleiter nicht mehr vorstellen. Die Studierenden gehen jedoch bewusst mit neuen Kommunikationsformen um: Weit über die Hälfte der Smartphone-Besitzer sagt, dass sie vertrauliche Themen noch immer persönlich besprechen und dass die mobile Kommunikation reale Treffen in keinem Fall ersetzen kann, auch wenn sie primär das Smartphone nutzen, um sich zu verabreden. Über das Internet pflegen sie vorrangig den Kontakt zu Bekannten, die weiter entfernt wohnen. Diese ständige Erreichbarkeit verbessert zwar für ein Drittel die Absprachen im Unialltag, führt aber auf der anderen Seite auch zu Stress. Deshalb sagen 70 Prozent, dass sie selbst bestimmen, wann sie für andere erreichbar sein wollen. Für seine Studie befragte Bogner 187 Studierende des KIT zu ihrem alltäglichen Umgang mit mobilen Endgeräten. Die Ergebnisse fasst er so zusammen: „Instant Messenger wie Whatsapp® schaffen zwar neue Kontaktmöglichkeiten, ersetzen aber noch nicht die zwischenmenschliche Kommunikation. Die meisten Studierenden haben bei all der Technik, die sie umgibt, das „Abschalten“ noch nicht verlernt.“