english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Forscher des KIT erforschen Allergien auf einem Chip

Forscher des KIT erforschen Allergien auf einem Chip
Autor:

Margarete Lehné, Sarah Werner

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 08.04.2015

Rund 20 Millionen Deutsche leiden an Allergien. Um festzustellen, ob jemand betroffen ist, werden Allergene häufig direkt auf der Haut getestet, wo sie Juckreiz, Rötungen oder Quaddeln auslösen. Ein Verfahren, das Allergien nachweisen kann ohne dass der Betroffene in Kontakt mit den Substanzen kommt, möchten Michael Hirtz und sein Team am Institut für Nanotechnologie des KIT entwickeln: „Gemeinsam mit Biologen, haben wir eine künstliche, bioaktive Oberfläche auf einem Chip entwickelt, auf dem wir Reaktionen auf Allergene direkt beobachten können.“ Dazu „schreibt“ eine Maschine mit einer nanometergroßen Nadel „Molekül-Tinte“, die Allergene enthält, auf den Chip. An Mastzellen von Ratten, die auf den Chip angesiedelt wurden, konnten die Forscher des KIT gezielt allergische Reaktionen hervorrufen. Ob dies auch bei menschlichen Zellen funktioniert, wollen sie nun zusammen mit der EUROIMMUN AG und dem Universitätsklinikum Lübeck untersuchen: Sie wollen mit Blut, das von Patienten abgenommen wird, auf dem Chip testen und beobachten, ob etwa Pollen oder Hausstaub eine allergische Reaktion auslösen. Die könne nun genau untersucht werden, ebenso wie die Wirkung von Medikamenten über einen längeren Zeitraum. „Das ist wichtig für die Entwicklung von Antiallergika mit weniger Nebenwirkungen“, sagt Hirtz.
Diese und weitere Innovationen stellt das KIT-Innovationsmanagement in seiner Broschüre NEULAND unter kit-neuland.de/2014/home vor.

Systemübergreifende Technologien für die Energiewende

Zentraler technologischer Aspekt der Energiewende in Deutschland ist es, das bestehende Energiesystem so zu erweitern, dass alle Energiequellen verlässlich eingebunden und übertragen werden. Das neue, vom KIT koordinierte Forschungsprogramm SCI (steht für „Storage and Cross-Linked Infrastructures“) der Helmholtz-Gemeinschaft entwickelt dafür die systemübergreifenden Technologien. Wichtiger Bestandteil des Programms ist die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem In- und Ausland. Neuer Kooperationspartner des KIT ist nun das AIT Austrian Institute of Technology, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs.
„Gemeinsam werden wir neue Ansätze und leistungsfähige Werkzeuge für die Stabilisierung der Energienetze der Zukunft erforschen und in Experimenten erproben“, sagt Professor Mathias Noe vom KIT, Programmsprecher des SCI. Fähigkeiten, Kenntnisse und Anlagen beider Institutionen zu bündeln und so Forschung und Lehre zu fördern, sind Ziele der Kooperation. Die Themen reichen dabei von der Systemintegration von Wärme- und Batteriespeichern über zukünftige Verteilnetze bis hin zu Fragen der Informationssicherheit in Smart Grids.
Das AIT verfügt unter anderem über ein einzigartiges Smart Grid Labor, in dem sich intelligente Stromnetze simulieren und analysieren lassen. „Wir freuen uns, dass wir für das Forschungsprogramm SCI unsere Expertise im Bereich der elektrischen Energiesysteme einbringen können. Damit können wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Systemfragen für die Energiewende leisten“, sagt Brigitte Bach, Leiterin des Energy Department am AIT.

MS Wissenschaft zeigt Exponate zur „Zukunftsstadt“

Unter dem Motto „Zukunftsstadt“ beginnt die MS Wissenschaft am 15. April in Dresden ihre diesjährige Fahrt. An Bord des Binnenschiffs stellen insgesamt rund 30 wissenschaftliche Institute aus ganz Deutschland Exponate aus. Diese zeigen Forschung zu Themen wie Mobilität, Energie, Wohnen, Wirtschaft und Klima in der Stadt. Für das KIT ist das Projekt „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in der Ausstellung mit einem Exponat vertreten. Es erläutert laufende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt Zu diesen Aktivitäten zählen eine Fahrradreparaturwerkstatt für Flüchtlinge, das ReparaturCafe in Karlsruhe, ein Nachbarschaftsnetzwerk und die Begrünung von Fassaden mit Nutzpflanzen für Klimaschutz und -anpassung. Die MS Wissenschaft befährt auf ihrer gut fünfmonatigen Reise 38 Häfen in Deutschland, darunter Berlin, Köln und Mainz. In Karlsruhe wird sie vom 15.07 bis zum 18.07. im Rheinhafen Becken 2 vor Anker liegen. Die Ausstellung ist jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Studienberatung für Abiturientinnen und Abiturienten am KIT

Ende März 2015 war es für Oberstufenschülerinnen und -schüler in Baden Württemberg soweit: die schriftlichen Abiturprüfungen endeten. Für einige stellt sich nun die Frage, wie es weiter geht. Welche Möglichkeiten das KIT ihnen beispielsweise bietet, zeigt das Zentrum für Information und Beratung (zib): Von April bis Juni stellt es an mehreren Terminen die Fachrichtungen Geisteswissenschaften, Architektur und Bauingenieurwesen, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen und Lehramtsstudiengänge genauer vor. In den etwa zweistündigen Infoveranstaltungen können sich die Abiturienten über Studiengangprofile, Zulassungsvoraussetzungen sowie Berufsmöglichkeiten erkundigen und den Studienberaterinnen und -beratern ihre Fragen stellen. Die genauen Termine, weitere Informationen und Anmeldung unter: www.sle.kit.edu/vorstudium/veranstaltungskalender.php.