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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Mit essbarem Becher erfolgreich

Mit essbarem Becher erfolgreich
Autor:

Margarete Lehné

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 29.04.2015

Im Studentenwettbewerb TROPHELIA rund um Lebensmittelprodukte hat ein Team des KIT den zweiten Platz erreicht und zusätzlich den Sonderpreis „Innovativste Produktidee“ gewonnen. Die sechs Studierenden haben einen essbaren Joghurtbecher entwickelt, der gesund ist, lecker schmeckt und auch Ressourcen schont: „Kiamo“ besteht aus Amaranth, Quinoa und Chia-Samen und ist frei von Gluten. Der Becher hat einen Schokodeckel und ist mit Apfeljoghurt gefüllt. Verpackt ist er in Zellglasfolie, die aus Celluloseregenerat hergestellt und zu 100 Prozent kompostierbar ist. Beim Finale von TROPHELIA Deutschland 2015, einem Wettbewerb des FEI – Forschungskreis der Ernährungsindustrie, überzeugte das KIT-Team aus den angehenden Bioingenieurinnen Ana Beatriz Torres und Leonie Althaus, den künftigen Lebensmittelchemikerinnen Tabea Friedrich, Johanna Mailänder und Vivien Haberland sowie dem angehenden Wirtschaftsingenieur Florian Frick die Jury nicht nur mit ihrer innovativen Idee, sondern auch mit Geschmack und Verpackung sowie wirtschaftlicher Relevanz und ökologischem Nutzen ihres Produkts. Die Studentinnen und Studenten wurden während des Wettbewerbs vom Institut für Lebensmittelverfahrenstechnik (LVT) des KIT betreut. Sie teilen sich den zweiten Platz mit einem Team der TU München.

 

Drei Siege bei „Imagine Cup“

Studierendenteams des KIT haben beim nationalen Finale des Technologiewettbewerbs „Imagine Cup“ von Microsoft in allen drei Kategorien gewonnen. Dazu kommen zweite Plätze in zwei Kategorien. Den Sieg in der Kategorie „World Citizenship“ erreichte „enCourage“, eine Multi-Plattform-Applikation, mit der sich in einem Notfall anonym ein Notruf absetzen lässt: Alle Menschen in der näheren Umgebung erhalten Informationen auf ihr Tablet oder Smartphone, damit sie die Behörden informieren und durch Gruppenpräsenz deeskalierend wirken können. In der Kategorie „Innovation“ siegte die Anwendung „CoZyPut“ (Cognitive Systems Input Solution), die es Menschen mit körperlicher Behinderung ermöglicht, Videospiele über Zungen-, Augen- und einarmige Gestensteuerung zu spielen. Auf den zweiten Platz kam „RunTheCrowd“, eine Anwendung, die zum Laufen motiviert. Der erste Platz in der Kategorie „Games“ ging an „Symbiosis“, ein grafisches Echtzeitspiel, bei dem zwei Spieler gemeinsam gewinnen, gemeinsam verlieren oder den anderen Spieler hintergehen können. Auf den zweiten Platz kam das Spiel „reNature“, welches das Problem des alltäglichen Mülls neu betrachtet. Die Erstplatzierten der drei Kategorien werden nun beim internationalen Halbfinale um den Einzug ins Finale in Seattle/USA kämpfen.

 

Treffpunkt für Wissenschaftskommunikation

Viele Forscherinnen und Forscher suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit und wollen ihre Themen dafür häufiger, besser und verständlicher vermitteln. Wie Videos dabei helfen und wie sie ihr Publikum finden – darüber diskutierten 140 Teilnehmer aus ganz Deutschland beim Symposium „Der richtige Dreh – wie Wissenschaft verständlich wird“, zu dem das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) nach Karlsruhe geladen hatte. Das NaWik ist ein Institut der Klaus Tschira Stiftung (KTS) und des KIT, es bietet bundesweit Kommunikationsseminare für Forschende an. Beim Symposium, das anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Klaus Tschira Stiftung stattfand, gab es Diskussionsrunden zur Macht der Bilder, der Verwendung von Videos in der Lehre oder der Bewertung des Erfolgs von Videos. Außerdem konnten sich die Teilnehmer unter anderem in einer Fernsehstudio-Situation vor der Kamera, am Zeichentisch und an der Twitterstation erproben. Die hohe bundesweite Resonanz des Symposiums – vor Ort und mit rund 400 Twitternachrichten – zeigt, dass in Karlsruhe mit dem NaWik und dessen Anbindung und Nähe zum Studiengang „Wissenschaft, Medien, Kommunikation“ am KIT ein „Hot Spot“ für Wissenschaftskommunikation entstanden ist.

 

Wasserrad für kleine Forscher

Das Thema Energie beschäftigt auch die Jüngsten: Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, haben Beschäftigte des KIT dem Karlsruher Kindergarten „Simeon“ ein Wasserrad geschenkt. „Die Kinder dachten zunächst, dass die Konstruktion durch einen Motor angetrieben wird. Wir erklärten ihnen, dass nur die Geschwindigkeit des Wassers einen Dynamo im Innern antreibt“, sagen Klaus Woletz und Bernd Ritter vom KIT. Mit dem Rad können die Kleinen experimentieren und spielerisch lernen, dass man Energie auch mit Wasser erzeugen kann. Dafür haben die Beschäftigten des Instituts für Technische Chemie und der Dienstleistungseinheit Personalentwicklung und Beratung das Wasserrad für die jungen Forscherinnen und Forscher speziell umgebaut. Initiiert hat das Projekt das „Haus der kleinen Forscher“. Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeichnet Kindergärten aus, die Wert auf eine frühe Bildung von Kindern, besonders in naturwissenschaftlichen Fächern, legen. Im Zuge dessen hat das KIT die Patenschaft für den Kindergarten übernommen.

 
Mathematikerin des KIT im FameLab-Finale

Materialwissenschaften sind ihre Leidenschaft und das möchte sie auch dem Publikum zeigen: Anastasia August, Wissenschaftlerin am KIT, steht im Finale der deutschen Ausgabe des Wettbewerbs für Wissenschaftskommunikation „FameLab“. Im regionalen Vorentscheid in Baden-Württemberg belegte die 38-Jährige den zweiten Platz und gewann den Publikumspreis. Damit nimmt sie neben dem Erstplatzierten Dong-Seon Chang vom Max-Planck-Institut Heidelberg am Deutschlandfinale teil. Die Mathematikerin aus dem Bereich Materialforschung wird bei dem Wettstreit in drei Minuten ihr Fachgebiet erklären. Dabei darf sie nur Hilfsmittel nutzen, die sie selbst auf die Bühne tragen kann. In der Final-Jury sind Sonja Kießling, Vorstand Wissenschaft der Schering Stiftung, Rachel Launey, Direktorin des British Council Germany, der Präsident des KIT, Holger Hanselka, sowie der Pressesprecher der Helmholtz-Gemeinschaft, Jan Martin Wiarda. Ausgetragen wird das Finale am Mittwoch, 13. Mai, um 19 Uhr im Tollhaus in Karlsruhe (Alter Schlachthof 35). Wer dort gewinnt, nimmt im Juni an der internationalen Endrunde beim Cheltenham Science Festival in Großbritannien teil.