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Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

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Mehr Sicherheit bei Online-Unterschrift

Mehr Sicherheit bei Online-Unterschrift
Autor:

Linh Le Thanh Vu, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 04.09.2015

Mit neuer Software lässt sich der Bildschirmtext des Computers überprüfen

Heute ist es möglich, sensible Dokumente wie Steuererklärungen oder Verträge online zu unterzeichnen. Das birgt mögliche Risiken, denn Viren und Trojaner können die Darstellung so manipulieren, dass der Unterzeichner etwas anderes sieht als das eigentliche Dokument. Die Forschungsgruppe für Kryptographie und Sicherheit am KIT hat daher eine Software für Mobilfunkgeräte entwickelt, mit deren Hilfe sich der Bildschirmtext des Computers überprüfen lässt. Dazu schickt der Nutzer die betreffenden Unterlagen beispielsweise per Bluetooth oder MMS an das eigene vertrauenswürdige Handy und macht außerdem mit dessen Kamera eine Aufnahme des Computerdisplays. Die Software erstellt aus den Unterlagen eine Solldarstellung und gleicht sie mit der Aufnahme ab. Stimmen die Daten überein, kann der Nutzer direkt per Handy unterschreiben. Vorteil gegenüber anderen Authentifizierungssystemen, wie etwa Lesegeräten für Chipkarten, ist, dass Anwender keine zusätzlichen Geräte brauchen und umfangreiche Textdokumente weiterhin bequem am großen Computerbildschirm lesen können. Mit einem Partner aus der Industrie wollen die Forscher ihre Software auf den Markt bringen.

17 Sekunden fehlen

Bei der „Formula Student“ in Spanien fuhr der elektrisch betriebene Rennwagen KIT14e auf Platz zwei in der Gesamtwertung der 25 Teams. Im Ausdauerrennen über 22 Kilometer verpasste das KIT-Team KA-RaceIng den Sieg nur um 17 Sekunden. Beim Beschleunigungstest fehlten gerade einmal fünf Hundertstel. Zweiter wurde das Team auch im Konstruktionswettbewerb: Die Studierenden überzeugten mit innovativer Rennwagentechnik und ihrer Ingenieursleistung. In der Klasse Verbrennungsmotor erreichten sie hier sogar den ersten Platz. Der Verbrenner KIT14c ließ auch beim Beschleunigungstest die Konkurrenz hinter sich. Ein Materialschaden beim Ausdauerrennen verhinderte allerdings eine gute Platzierung in der Gesamtwertung. Im europäischen Wettbewerb „Formula Student“ entwickeln, konstruieren und fertigen die Studierenden ihre Rennwagen selbst. Das KA-RaceIng-Team wird dabei von Sponsoren aus der Industrie sowie von Mentoren aus Instituten und Werkstätten des KIT unterstützt.

Nano-Konsortium trifft sich

Möglichkeiten und Herausforderungen der Nanotechnologie kultur- und disziplinübergreifend zu diskutieren, ist Ziel der deutsch-japanischen HeKKSaGOn-Sommerakademie am KIT. HeKKSaGOn steht für die sechs Universitätsstädte Heidelberg – Kyoto – Karlsruhe – Sendai – Göttingen und Osaka, die sich bereits 2010 zu einem Konsortium zusammengeschlossen haben. Rund 30 Wissenschaftler und Doktoranden aus Japan sind derzeit in Karlsruhe, um sich mit den deutschen Kollegen auszutauschen. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge, etwa zum Einsatz von 3-D-Druckern, um kleinste Bauteile für die optische Elektronik herzustellen. Geplant sind zudem ein Ausflug zum Campus Nord sowie ein Besuch des KIT-Start-ups Nanoscribe, das hochpräzise 3-D-Drucker entwickelt und vertreibt.

Science Camp Geothermie

Wer sich für die Kraft aus dem Erdinneren interessiert und sich fragt, wie man aus der Erdwärme Strom gewinnt, kann sich noch bis zum 23. September für das Science Camp Geothermie des KIT anmelden. Dieses findet vom 26. bis 31. Oktober in Karlsruhe statt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren. Im Camp erhalten sie unter anderem Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt des KIT und dürfen in Gruppen selbst Teilbereiche der Geothermie erforschen. Ihre Ergebnisse dokumentieren sie als E-Book. Außerdem besuchen die Jugendlichen ein Geothermiekraftwerk in der Region. Vor Ort können sie miterleben, wie aus Erdwärme Strom erzeugt wird. Die Anmeldung erfolgt unter der Website: www.fsz.kit.edu/angebote-fuer-schueler.php.