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Portrait Monika Landgraf
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Monika Landgraf

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Campusplan

Studenten programmieren "TivSegs"

Studenten programmieren "TivSegs"
Autor:

Margarete Lehné, Sarah Werner, Elisabeth Loeser

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 14.01.2015

„Segways“ – so heißen die etwas futuristisch anmutenden, einachsigen Zweiräder mit der relativ einfachen Steuerung: Drückt der Fahrer die Lenkstange nach vorne, fährt er nach vorne, drückt er sie nach hinten, fährt er nach hinten. Wesentlich komplizierter ist dagegen die Technik, die dahinter steckt. Davon können sich KIT-Studierende der Fachrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Mechatronik und Informationstechnik selbst überzeugen: Im aktuellen Projektpraktikum des Instituts für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) sollen sie in Dreiergruppen eine Steuerungssoftware für den Segway-ähnlichen „TivSeg“ der fiktiven „TivSeg AG“ entwickeln. Dabei müssen sie verschiedene Anforderungen des Geräts, wie das Auslesen der Neigungssensoren oder das Ansteuern der Motoren, berücksichtigen. Mithilfe eines eigenständig erarbeiteten Projektplans entwickeln, programmieren und testen die Studentinnen und Studenten über sieben Wochen die Software. Ende Januar präsentieren sie ihre Ergebnisse vor dem Audimax des KIT und absolvieren mit dem von ihnen programmierten TivSeg verschiedene Übungen im Sinne eines Abnahmetests.

Religion radikal? Interreligiöser Campusdialog am KIT

Die Zahl der Nachrichten über Gewalt aus radikal religiösen Überzeugungen scheint immer größer zu werden. Die jüngsten Attentate von Paris werfen erneut drängende Fragen auf: Wie entstehen solche Strömungen, welche außerreligiösen Faktoren können eine wichtige Rolle spielen und welche Antworten darauf geben die Religionen selbst? Über diese Fragen sprechen der Islamwissenschaftler Moussa Al-Hassan Diaw von der Universität Osnabrück und der evangelische Theologe Reinhold Bernhardt von der Universität Basel beim Interreligiösen Campusdialog. Die Projektgruppe „Haus der Begegnung: Kulturen und Religionen am KIT“ veranstaltet das Podiumsgespräch am Mittwoch, 21. Januar 2015 um 19.30 Uhr im NTI-Hörsaal (KIT-Campus Süd, Engesserstraße 10). Moderation: Caroline Y. Robertson-von Trotha. Der Eintritt ist frei.

Baden-Württemberg Stiftung fördert zwei KIT-Projekte

In den letzten Jahren hat sich die Armutsquote in Deutschland erhöht, während sie in den USA stabil blieb. Die Gründe hierfür erforscht Andreas Haupt, akademischer Mitarbeiter des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie am KIT. „Ich will untersuchen, in welchem Verhältnis sozialpolitische, demographische und arbeitsmarktspezifische Veränderungen zueinander stehen“, so Haupt. Dafür vergleicht er das Verhältnis dieser Prozesse mit entsprechenden Haushaltsbefragungen in beiden Ländern durch neue statistische Modelle. Gefördert wird sein Projekt durch das „Eliteprogramm für Postdocs“ der Baden-Württemberg Stiftung. Diese unterstützt auch den KIT-Wissenschaftler Ian Howard vom Institut für Mikrostrukturtechnik. Er erforscht die physikalischen Grundlagen für kosten- und energieeffizientere Solarzellen. Hierfür entwickelt er eine besondere spektroskopische Technik, mit der er die chemischen Reaktionen filmen kann, die Sonnenlicht in Elektrizität umwandeln. Dabei werden vor allem zeitliche Informationen ausgewertet. „Diese Beobachtung erlaubt uns die Materialeigenschaften im Detail zu verstehen und so für die Produktion von hocheffizienten Solarzellen anzupassen“, erklärt Howard. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt mit dem „Eliteprogramm für Postdocs“ seit 2002 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg zur Professur.