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Studenten bauen Snowboards

Studenten bauen Snowboards
Autor:

Kosta Schinarakis, Lilith C. Paul

Quelle:

KIT - Presse

Datum: 02.01.2014

Extrem leichte und strapazierfähige Bretter befinden sich im Winter-Härtetest

Extrem leichte und strapazierfähige Snowboards in Holzoptik – zwei Maschinenbaustudenten des KIT und ihr Team wollen es möglich machen. Ihren dritten Prototyp, den „Steinboc Rocker“, unterziehen sie diesen Winter dem Härtetest: im Tiefschnee, bei Sprüngen über Felsen und auf vereisten Pisten. Ein Holzkern bildet das Herzstück des Boards, darüber kommen mehrere Lagen aus Faserverbundwerkstoffen, die besonders leicht und belastbar sind. „Am Anfang wollten wir einfach ein Board für den Eigenbedarf bauen“, sagt Daniel Kugele, „nun sehe ich das Snowboard als Hightechprodukt, bei dem man mit innovativen Werkstoffen experimentieren kann.“ Läuft diesen Winter alles glatt, gehen die handgefertigten Snowboards der Marke „Steinboc“ in der nächsten Saison an den Markt.

Ehrenprofessor Knebel

Die Saint-Petersburg State University zeichnete Joachim Knebel, Leiter des Bereichs Maschinenbau und Elektrotechnik am KIT, mit dem Titel Professor Honoris Causa (Ehrenprofessor) aus. Die 1724 von Zar Peter dem Großen gegründete Bildungseinrichtung würdigte damit Knebels Beiträge zur Entwicklung neuer Technologien in der Energieforschung sowie seinen langjährigen Einsatz für die russisch-europäische Zusammenarbeit: Zwischen Forschungs- und Lehreinrichtungen in Saint-Petersburg, aber auch in Moskau, und dem KIT bestehen gewachsene Kooperationen. Gemeinsame Forschungsthemen sind das Kühlen mit flüssigen Metallen, Wasserstoff als Energieträger, das gezielte Härten von Metalloberflächen mit Elektronenstrahlen sowie die Fusionsforschung. Die Auszeichnung stärkt auch den Austausch von Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern beider Einrichtungen. Bereits im März 2013 wurde Knebel zum Mitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften ernannt.

Rollstuhl mit Ohren steuern

Ohrmuskeln lassen sich gezielt aktivieren, um Rollstühle oder Prothesen zu steuern. Ein Chip hinter dem Ohr zeichnet Muskelsignale auf, die dann an einen Computer übertragen werden. Eine erste klinische Erprobung dieser innovativen Technologie mit zehn gesunden Probanden hat nun bewiesen, dass das Prinzip funktioniert und sich ein Rollstuhl über diese Mensch-Maschine-Schnittstelle steuern lässt. Im Gegensatz zu bestehenden Steuerungen mittels Atmung oder Blicken müssten Patienten bei der Ohrmuskelsteuerung nicht auf gleichzeitige soziale Interaktion verzichten. Eine besondere Herausforderung war es, die kleinen, individuellen Signale der Ohrmuskeln störungsfrei auszuwerten. Die dazu notwendige Software stammt vom Team von Markus Reischl vom Institut für Angewandte Informatik des KIT.

Big Science Data

Chancen und Risiken der Datenflut: „Big Science Data“ ist Thema der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „lookKIT“. Von verschiedenen Seiten beleuchtet das Heft die großen Veränderungen – auch für die Wissenschaft –, die mit dem digitalen Zeitalter einhergehen. Zum einen müssen gigantische Datenmengen gespeichert und verarbeitet werden. Mit dem Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) leistet das KIT den wichtigsten deutschen Beitrag zum weltweiten Rechnernetzwerk des CERN, der europäischen Großanlage zur Erforschung des Aufbaus der Materie. Zum anderen eröffnen Daten neue Möglichkeiten etwa im Bereich Prognose. Der KIT-Elementarteilchenphysiker Michael Feindt berichtet in lookKIT (www.pkm.kit.edu/kit_magazin.php), wie Daten dabei helfen können, Entscheidungen zu treffen: vom perfekten Dienstplan bis zur Einkaufstrategie von Versandhäusern. Weitere Artikel befassen sich mit dem „Großen Beben“ im Computer oder mit Roboterarmen – die schnelle Hilfe in der Produktion.