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"Die Karriere von Frauen wird erschwert"

"Die Karriere von Frauen wird erschwert"
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 04.11.2010

Frauen in Führungspositionen am Oberrhein
Warum sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert? Mit dieser Frage beschäftigte sich Melanie Kappler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie und Geoökologie (IFGG) am KIT, in ihrer Examensarbeit. Der Fokus der von Caroline Kramer, Professorin am IFGG, betreuten Arbeit lag auf der Analyse von Problemen, mit denen sich Frauen im Oberrheingebiet in Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf dem Weg in eine Führungsposition konfrontiert sehen. Kappler fand heraus, dass besonders in Deutschland gesellschaftliche Werte und Normen mit den traditionellen Vorstellungen von Geschlechterrollen die Karriere von Frauen erschweren. Außerdem herrschen häufig männlich geprägte Netzwerke vor, die sich bei der Besetzung von Führungspositionen negativ auf den Frauenanteil auswirken können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass den deutschen Frauen bei der Karriereorientierung Vorbilder im Umfeld, wie beispielsweise eine erwerbstätige Mutter, fehlten – auf der anderen Seite des Rheins sind Frauen im Erwerbsleben und in Führungspositionen häufiger anzutreffen.

Netzwerktreffen am KIT
Rund 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen zum ersten Kennenlerntreffen der beiden Netzwerke des KIT, das Young Investigator Network (YIN) und das Network of Excellent Retired Scientists (NES), die im Rahmen der Exzellenzinitiative eingerichtet wurden. Das selbstverwaltete YIN bietet eine Plattform und demokratische Interessenvertretung für den wissenschaftlichen Führungskräftenachwuchs am KIT. Das NES hingegen fördert den Erhalt und Transfer des Wissensschatzes und der Erfahrung exzellenter emeritierter Wissenschaftler, die über den Ruhestand hinaus in enger Verbindung mit dem KIT stehen. Dieses Treffen diente unter anderem dem informellen Austausch über die Aktivitäten beider Netzwerke sowie deren Vernetzung. Detlef Löhe, KIT-Vizepräsident für Forschung und Information und Gastgeber der Veranstaltung, stellte im Anschluss an die Kennenlerngespräche das Network of Excellent Retired Scientists vor. Timo Mappes, Sprecher des YIN, präsentierte das Netzwerk der KIT-Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.

Rossmann-Stipendiaten
Die neuen Stipendiaten der Ruth und Erich Rossmann-Stiftung stehen fest. Ausgewählt wurden Annette Leber und Lisa Schilling. Beide haben in diesem Jahr mit sehr gutem Ergebnis an der Architekturfakultät des KIT ihr Diplom abgelegt: Annette Leber am Fachgebiet Gebäudelehre, Lisa Schilling am Fachgebiet Baukonstruktion. Zweck der Stiftung, die im Jahr 2000 von dem am 21. Februar 2010 verstorbenen Karlsruher Architekten Erich Rossmann gegründet wurde, ist es, begabten Absolventen der Architekturfakultät ein einjähriges Aufbau- oder Weiterbildungsstudium im Ausland ganz oder teilweise zu finanzieren.

Workshop zum Thema „Was will ich studieren?“
Was will ich studieren? Entscheidungshilfe zu dieser Frage bietet der vom Zentrum für Information und Beratung (zib) organisierte Workshop am Freitag, 10. Dezember, von 14 bis 17 Uhr im zib (Zähringer Straße 65, direkt am Marktplatz Karlsruhe). Unentschlossene Schülerinnen und Schüler erörtern gemeinsam mit Referentin Brigitte Backhaus, Studienberaterin am KIT, allgemeine Strategien zur Entscheidungsfindung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung per Internet erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter http://www.zib.kit.edu.

Experte für Boden und Gestein
Mit der Erkundung des Untergrunds befasst sich Philipp Blum, Junioprofessor am Institut für Angewandte Geowissenschaften am KIT. Dabei geht es beispielsweise um die Klassifikation  von Boden und Fels im Baugrund oder die Bestimmung ihrer geotechnischen und geothermischen Eigenschaften, etwa für den Einsatz in der oberflächennahen Erdwärme oder in der nuklearen Einlagerung. Der gebürtige Ulmer ist Juniorprofessor am Institut für Angewandte Geowissenschaften und Leiter der Abteilung „Ingenieurgeologie“ am KIT. Das Fachgebiet Ingenieurgeologie verbindet die Geo- und Ingenieur¬wissenschaften: Auf der Basis ingenieurgeologischer Untersuchungen werden Entwicklungen im Bau- und Bergbauwesen, im Energiesektor, in der Umwelttechnik oder beispielsweise für Verkehrsinfrastrukturen realisiert. Blum studierte Diplom-Geologie an der Universität Heidelberg sowie an der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH). Anschließend promovierte er an der Universität Birmingham im Bereich Hydrogeologie und Felsmechanik. In der Freizeit betätigt sich Blum gerne sportlich: seine Leidenschaft gilt unter anderem dem Radfahren, Wandern und Tauchen.