english  | Home | Impressum | Sitemap | KIT
Portrait Monika Landgraf
Leiterin Gesamt-kommunikation, Pressesprecherin
Monika Landgraf

Tel: +49 721 608-47414
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail

Besucheranschrift:

Karlsruher Institut für Technologie

Gesamtkommunikation

Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Campusplan

Fünf Karlsruher Orte im Land der Ideen

Fünf Karlsruher Orte im Land der Ideen
Autor:

Saskia Kutscheidt

Links:
Quelle:

KIT-Abteilung Presse

Datum: 10.02.2011


365 Orte im Land der Ideen
Die 365 Preisträger 2011 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ stehen fest: Die Jury wählte aus 2.600 Bewerbungen  Projekte aus, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftssicherung Deutschlands leisten – darunter fünf aus dem Umfeld des KIT. Eins davon ist die Celitement GmbH, die die Auszeichnung für die Erfindung des umweltfreundlichen und energieeffizienten Zements Celitement® erhält. Die Celitement GmbH ist eine Ausgründung der vier Erfinder, des KIT und  des Industriepartners Schwenk. Zu den Preisträgern zählt außerdem das Forschungsprojekt KARIS: KIT-Wissenschaftler erforschen eine gegenüber bestehenden Logistiksystemen kostengünstigere und flexiblere neue Technologie, bei der Roboterelemente künftig den reibungslosen Transport von Objekten übernehmen. Für die Erfindung einer „Seismischen Tapete“  gegen Erdbebenschäden erhalten KIT-Wissenschaftler eine weitere Auszeichnung: Die Tapete aus einem speziellen Textilmaterial verstärkt das Mauerwerk von Gebäuden in Erdbebengebieten. Im ebenfalls ausgewählten Projekt "EcoSort" entwickelten Informatiker am KIT gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Frankfurt Algorithmen, die den Energieverbrauch bei der Verarbeitung von großen Datenmengen enorm reduzieren. Die Luftqualität im Raum Karlsruhe untersuchen Klimaforscher im  KIT-Projekt „Aero-Tram“, die als fünfte Idee ausgezeichnet wurde. Der Karlsruher Verkehrsverbund stellt zu diesem Zweck eine Stadtbahn als Messgeräteträger zur Verfügung, die auf zwei Straßenbahnlinien die Luftverschmutzung im öffentlichen Nahverkehrsnetz misst. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Festkolloquium der Fakultät für Maschinenbau
Die Fakultät für Maschinenbau des KIT veranstaltet am Freitag, 11. Februar, ab 16.00 Uhr im Tulla-Hörsaal des KIT-Campus Süd ihr Festkolloquium. Nach dem Festvortrag von Peter Gratzfeld, Professor am Institut für Fahrzeugsystemtechnik und am Lehrstuhl für Bahnsystemtechnik des KIT, werden traditionsgemäß die Absolventen des letzten Semesters verabschiedet. Als Anerkennung für hervorragende Leistungen nach vier Semestern im Bachelor-Studiengang stiftet die Luk GmbH & Co. oHG vier „Grashof-Preise“. Bei der Veranstaltung mit musikalischem Rahmenprogramm wird Peter Gutzmer, Geschäftsleitung Technische Produktentwicklung der Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, zum Honorarprofessor ernannt. Die Fakultät verleiht außerdem die Bezeichnung außerplanmäßiger (apl.-)Professor an Matthias Scherge, Leiter des Mikrotribologie Centrums Karlsruhe und Bereichsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik Karlsruhe. Besucher sind herzlich willkommen.


Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF
Druckbare Elektronik, chemische Katalysatoren und intelligente Pigmente – Wissenschaftler vom KIT und der BASF untersuchen in einer gemeinsamen Nachwuchsforschungsgruppe, wie sie Materialien besondere Eigenschaften verleihen können. „Diese besonderen Eigenschaften werden hervorgerufen durch Strukturen auf Partikeln, die ein Vielfaches kleiner als der Durchmesser eines Haares sind. Solche Strukturen werden von uns aufgebaut, charakterisiert und auf ihre spezielle Wirkung hin untersucht“, so Martin Seipenbusch, Leiter der neu eingerichteten Gruppe. Hierzu verwenden die Wissenschaftler ein spezielles Verfahren: Die Chemical Vapor Deposition (CVD) genannte Methode nutzen Hersteller von Mikrochips schon heute zur Herstellung dünnster Schichten auf großen Oberflächen. Die Anwendung der CVD auf Partikeln ist neu, so dass die Forscher zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten. Das Wissen fließt in das 2008 von KIT und BASF gegründete JointLab IP3 ein, um neue Funktionsmaterialien für die genannten Anwendungen rohstoffsparend und energieeffizient zu entwickeln.


Geburtstagskolloquium
Datenschutz und Datensicherheit, Unterstützung von Geschäftsprozessen oder Techniken zur Bestimmung von Softwarefehlern mittels „Data Mining“ –  über diese Themen referierten Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Systeme der Informationsverwaltung des KIT und vom Karlsruher Forschungszentrum Informatik beim Kolloquium zum 75. Geburtstag des emeritierten Informatikprofessors Peter Lockemann. Auf Wunsch des Jubilars gab das Kolloquium keinen Rückblick auf das Schaffen Lockemanns, sondern vielmehr eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Informationsverwaltung. Lockemann gilt als ein Gründungsvater der Karlsruher Informatik: 1985 gründete er mit mehreren Kollegen das Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI), was ihm später den Spitznamen „Mister FZI“ einbrachte. Der Informatikprofessor engagierte sich vor allem in der Datenbankforschung. Zusammen mit seinem Team erarbeitete er zahlreiche experimentelle Datenbanksysteme, in denen er Organisationsprinzipien erprobte, die ihrer Zeit oft mehrere Jahre voraus waren.