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Folgen des Klimawandels für Wälder

Folgen des Klimawandels für Wälder
Autor:

 Margarete Lehné, Sarah Werner

Quelle:

 KIT-Presse

Datum: 27.11.2014

Wälder bedecken etwa ein Drittel des Festlandes weltweit, als Ökosysteme erfüllen sie wichtige Funktionen, wie etwa das Speichern von Kohlenstoff. In den vergangenen zehn Jahren haben Wissenschaftler eine zunehmende globale Belastung der Wälder durch Hitze und Trockenheit und ein verstärktes Absterben von Bäumen in vielen Regionen beobachtet. In einer gemeinsamen Stellungnahme appellieren daher 65 internationale Pflanzenphysiologen, Waldökologen und Klimafolgenforscher nun an die Öffentlichkeit: Um die Funktionsfähigkeit der Wälder nicht weiter zu gefährden, solle der Ausstoß von Treibhausgasen verringert werden. „Hitze- und Trockenstress führen zu einem verminderten Stoffaustausch und zur Zerstörung von Gewebe im Baum. Ein geschwächter Baum wird damit zum Beispiel auch empfindlicher für Insektenbefall“, sagt Rüdiger Grote vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des KIT. Seine Kollegin Nadine Rühr untersucht Stressreaktionen von Bäumen unter kontrollierten Bedingungen im Gewächshaus. Anhand der Ergebnisse entwickeln die KIT-Wissenschaftler Modelle, mit denen sich die Reaktion eines Baumes auf Umwelt- und Stressfaktoren aber auch seine Widerstandsfähigkeit beschreiben lassen. Diese Untersuchungen will das IMK-IFU in Zukunft durch verstärkte Freilandmessungen unterstützen, um die Modelle weiterzuentwickeln und zu bewerten.


Neue Werkzeuge für die Biotechnologie

Biomoleküle wie Proteine oder Enzyme steuern das Entstehen und den Stoffwechsel von Organismen. Sie organisieren sich selbst und agieren mit der Umwelt. Diese Prinzipien der Natur systematisch nutzbar zu machen, ist Ziel des Helmholtz-Netzwerks „Molecualer Interaction Engineering“. Wissenschaftler des KIT und der Forschungszentren Jülich und Geesthacht entwickeln hier gemeinsam neuartige biologisch-technische Systeme, die sich künftig in der Bioproduktion etwa in der pharmazeutischen Industrie, der Lebensmitteltechnik oder Diagnostik nutzen lassen. Die Herstellungsverfahren werden damit effizienter als heutige sein. Geplant sind etwa Werkzeuge, die als „druckbare Biologie“ in dünnen Schichten auf technischen Oberflächen analog zu den gedruckten Schaltkreisen in der Elektronik realisiert werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft und das Bundesforschungsministerium fördern das Vorhaben mit mehr als zwölf Millionen Euro.


Deutsche Hochschulmeisterschaften Reiten 2014 am KIT

Die akademische Reitsportgruppe Karlsruhe e.V. (ARK) des Karlsruher Instituts für Technologie richtet die 58. Deutsche Hochschulmeisterschaft Reiten aus. Vom 4. bis 7. Dezember treten 45 Studierende aus ganz Deutschland auf der Reitanlage Hubertushof in Linkenheim-Hochstetten an, um in den Disziplinen Springen und Dressur den Deutschen Hochschulmeister im Einzel und im Team zu ermitteln. Der Wettbewerb wird in einem besonderen K.-o.-System ausgetragen, wie Roxana Helm von der ARK erklärt: „Es reiten je drei Reiter nacheinander auf demselben ihnen unbekannten Pferd und nur der oder die jeweils Beste kommt in die nächste Runde“. In diesem Jahr feiert die ARK ihr 50. Jubiläum und hat deshalb neben der traditionellen Feier „Ridersnight“, einen Jubiläumsball und weitere besondere Angebote organisiert. Der Besuch der Wettkämpfe ist für Gäste frei, die Teilnahme am Rahmenprogramm sowie die Verpflegung sind kostenpflichtig. Weitere Informationen und Karten unter http://dhm2014.de.


Bauwettbewerb 2014 der Bauingenieure

Gewindestangen, Stahlseile, eine Platte und Stäbe aus Holz, Schrauben, Seilklemmen und Klebstoff. Das sind die Bauteile und Materialien, die den Studententeams beim diesjährigen Bauwettbewerb zur Verfügung stehen, den die Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine und die Fachschaft Bauingenieurwesen des KIT gemeinsam veranstalten. Die Aufgabe: ein Dachtragwerk für eine Sporthalle zu konstruieren, das im Modell bis zu zehn Zentimeter hoch ist und eine Fläche von 60 mal 90 Zentimetern überspannt. Zum Abschluss des Wettbewerbs werden alle Modelle auf ihre Steifigkeit und Traglast geprüft: Zuerst wird an die Unterseite des Dachtragwerks mittig eine Last gehängt, welche die Belastung durch einen Videowürfel abbildet. Danach wird die Oberseite der Dachfläche gleichmäßig belastet, um eine Schneelast zu simulieren. Diese Versuche ermöglichen eine Bewertung der Modelle nach technischen Kriterien. In einer abschließenden Live-Abstimmung entscheidet dann das Publikum über Kreativität, Ästhetik und Ausführung der Dachtragwerke und es werden die Sieger geehrt. Die Veranstaltung findet am 18.12.14 ab 18:00 Uhr im Großen Hörsaal des Kollegiengebäude Bauingenieure (Reinhard-Baumeister-Platz 3, KIT-Campus Süd) statt und ist öffentlich.


Diskussion zum Welttag der Philosophie

Wann dient Forschung nur dem Wohle der Menschheit, wann lassen sich Ergebnisse zu schädlichen Zwecken missbrauchen? Können Nutzen und Risiken vorab überhaupt eindeutig bestimmt werden? Was bedeutet das Problem des „Dual-Use“ (dt. „doppelte Verwendung“) für Wissenschaftsfreiheit und Ethik? Diesen Fragen widmet der Arbeitskreis Politische Philosophie des Karlsruher Instituts für Technologie eine Veranstaltung zum UNESCO-Welttag der Philosophie 2014: mit drei kurzen Vorträgen und anschließender Diskussion am 27. November um 19 Uhr im Foyer des Instituts für Philosophie (Kollegium am Schloss, Schlossbezirk 12). Der Eintritt ist frei.