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KIT gewinnt Experten für Katalysatoren für sich

KIT gewinnt Experten für Katalysatoren für sich
Autor:

Dr. Sybille Orgeldinger

Links:
Quelle:

KIT-Pressestelle

Datum: 29.07.2010

Direktorium des SCC verstärkt

Bernhard Neumair und Achim Streit verstärken seit Anfang des Monats das Direktorium des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT. Bernhard Neumair hat die Funktion des Technisch-Wissenschaftlichen Direktors und damit vorwiegend die Verantwortung für das Management der IT-Services übernommen. Zuvor hatte er den Lehrstuhl für Praktische Informatik an der Universität Göttingen inne und war gleichzeitig mit der Geschäftsführung der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) betraut. Achim Streit vertritt im SCC-Direktorium die Bereiche Verteilte Systeme, Grid, Cloud und Scientific Computing. Er war zuvor Leiter der Abteilung „Verteilte Systeme und Grid Computing“ am Supercomputing Centre des Forschungszentrums Jülich. Ebenfalls zum 1. Juli hat das KIT beide Direktoren auf einen Lehrstuhl am Institut für Telematik der Fakultät für Informatik berufen.


Deutsch-japanisches Treffen


Deutsche und japanische Hochschulrektoren treffen sich heute und morgen an der Universität Heidelberg: Vertreter der Kyoto University, der Osaka University und der Tohoku University in Sendai, drei der führenden Universitäten Japans, beraten mit den Kollegen des KIT, der Universität Heidelberg und der Universität Göttingen eine weitere Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Dabei werden die Rektoren und Präsidenten von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen begleitet. Aus Japan reist eine Delegation von insgesamt 40 Personen an. Die deutsch-japanische Konferenz wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Im kommenden Jahr jährt sich der Beginn des Austauschs zwischen Deutschland und Japan zum 150. Mal; auch die wissenschaftliche Kooperation blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurück. Die beiden Länder werden ihre Beziehungen im Freundschaftsjahr 2011 weiter ausbauen.


Experte für Katalysatoren

Nach 16 Jahren Auslandstätigkeit wieder in Deutschland: Der Chemiker Jan-Dierk Grunwaldt hat kürzlich eine Professur am KIT angetreten. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die breiten Möglichkeiten in der Katalyseforschung von den Grundlagen bis zur Anwendung. Ein wichtiger Grund war auch die Nähe zur Synchrotronstrahlungsquelle ANKA. Seit einigen Monaten hat Grunwaldt den Lehrstuhl Chemische Technik und Katalyse am KIT inne. Ein Katalysator ist ein Stoff, der eine chemische Reaktion anregt oder beschleunigt, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. „Mit den Ergebnissen unserer Forschung können hoffentlich neue Energiequellen wie Biomasse in Zukunft besser genutzt oder schädliche Abgase reduziert werden“, erklärt der Chemiker. Der in Kiel geborene Jan-Dierk Grunwaldt entdeckte seine Leidenschaft für Chemie durch den internationalen Schülerwettbewerb „Chemie-Olympiade“. Nach seinem Chemiestudium in Hamburg promovierte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Anschließend war er in Dänemark bei einem industriellen Hersteller von heterogenen Katalysatoren und verfahrenstechnischen Anlagen tätig. Nach seiner Habilitation in der Schweiz übernahm er eine Professur an Dänemarks Technischer Universität DTU in Lyngby bei Kopenhagen. Nun hofft er, Karlsruher Studierende mit der Leidenschaft für sein Fachgebiet anstecken zu können.


Seminar für ERASMUS-Outgoer

Mehr als 230 Studierende des KIT, die ab dem kommenden akademischen Jahr am EU-Austauschprogramm ERASMUS teilnehmen, waren kürzlich zum „ERASMUS Outgoer-Tag 2010“ eingeladen. Das vom Akademischen Auslandsamt des KIT organisierte Seminar diente der Vorbereitung und dem gegenseitigen Kennenlernen der Studierenden, die ein oder zwei Semester an einer der europäischen Partnerhochschulen verbringen werden: In einem Vortrag über „Interkulturelle Kompetenz im Hochschulbereich“ legte Katja Striegel von der Universität Stuttgart dar, was beim Umgang und der Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen zu beachten ist. Ein anschließender Workshop unter Leitung der ERASMUS-Koordinatorin Andrea Morlock-Scherm vom Akademischen Auslandsamt des KIT vermittelte Wissenswertes zum administrativen Ablauf des Aufenthalts. Studierende des KIT können im Rahmen von ERASMUS an eine von rund 200 Partnerhochschulen in den EU-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz, Norwegen, Island und der Türkei gehen.


Doppelerfolg für fuks

Die fuks – Fachübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten – hat kürzlich beim Wettbewerb „Projekt des Jahres 2010“ in Cottbus einen doppelten Erfolg errungen. Bei dem deutschlandweiten Wettstreit, den die weltweit agierende Management-Beratung A.T. Kearney und das Junior Consultant Network (JCNetwork) jährlich ausschreiben, gingen sowohl der erste als auch der zweite Preis an ein Projektteam von fuks. Damit setzten sich die Karlsruher Studierenden souverän gegen drei weitere Projektteams aus ganz Deutschland durch. Ulrich Müller, Chris Vogel, Lennart Kloos und Ali-Reza Sahabi kamen mit ihrem Projekt „Arbeitsplatzanalyse zur Prozessoptimierung“ auf den ersten Platz. Sie hatten darin Arbeitsabläufe in der Personalabteilung eines Finanzdienstleisters analysiert. Den zweiten Platz erreichte ein Team unter der Leitung von André Fuchs mit dem Projekt „Kundenpozentialanalyse zur Standortwahl“, in dem es darum ging, das Absatzpotenzial eines Kunden in ausgewählten Regionen zu ermitteln.