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Fitness beim Thema "Energie" gefragt

Fitness beim Thema "Energie" gefragt
author:

Saskia Kutscheidt

links:
source:

KIT-Pressestelle

Date: 02.09.2010

Endspurt beim Energiequiz
Wie fit bin ich beim Thema „Energie“? Wissbegierige können dies beim Energiequiz der Helmholtz-Gemeinschaft noch bis zum 25. September 2010 herausfinden. Dabei sind die Rollen vertauscht: Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft stellen beim Ratespiel die Fragen, Jugendliche und Erwachsene  geben die Antworten. Die Besten werden am bundesweiten Tag der Energie 25. September durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geehrt. Die Spieler können ihr Wissen in den drei Kategorien „Junior“, „Standard“ und „Insider“ testen. 18 Fragen müssen für ein komplettes Spiel beantwortet werden, der Schwierigkeitsgrad erhöht sich im Spielverlauf. Auf der Suche nach den richtigen Antworten lernen die Spieler die deutsche Forschungslandschaft kennen und die Innovationsstärke Deutschlands schätzen. Das Quiz ist eine Aktion der Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen des Wissenschaftsjahres Energie, die Quizplattform wird vom KIT als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft federführend koordiniert. Weitere Informationen: www.energie-quiz.de

Wunderkammer Wissenschaft
Faszinierende Einblicke in die Welt der Wissenschaft zeigt die Ausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“, die noch bis zum 26. September im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) gezeigt wird. Die 16 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren präsentieren in sogenannten Wunderkammern Ausschnitte aus ihren Arbeiten, beispielsweise bewegte Nahaufnahmen von Nano-Pyramiden oder von biologischen Strukturen. Außerdem erlauben sie Blicke auf extreme Landschaften und kosmische Katastrophen. Das KIT als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft stellt die Themen „Sprit aus Stroh“, „Grid-Computing“, „Nanostrukturen“ und „Gipfelstation“ aus. Die Ausstellung ist Bestandteil des „Tages der Energie“ am 25. September 2010. Weitere Informationen: www.wunderkammerwissenschaft.de.

Spezialist für Nanocomputer
Mehdi Tahoori ist seit einigen Monaten ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Dependable Nano Computing am Institut für Technische Informatik (ITEC) des KIT. Zugleich ist er außerordentlicher Professor für Elektro- und Computertechnik an der Northeastern University in Boston/USA. Neben Nanocomputern – Computer, deren grundlegende Bauteile nur einige Nanometer groß sind –, gehören zuverlässiges Rechnen, Prüfung von hochintegrierten Schaltungen (VLSI), rekonfigurierbares Rechnen, neue Nanotechnologien sowie Systembiologie zu seinen Forschungsinteressen. Tahoori studierte an der Sharif University of Technology in Teheran und an der Stanford University/USA, wo er 2003 promovierte. 2009 wurde er außerordentlicher Professor am Engineering Department der Northeastern University. Von 2002 bis 2003 forschte Tahoori als Research Scientist bei Fujitsu Labs of America. Sein wissenschaftliches Werk umfasst insgesamt fünf angemeldete oder erteilte US-amerikanische und internationale Patente, mehr als 100 Publikationen in namhaften Fachzeitschriften sowie zahlreiche Konferenzbeiträge. In den USA erhielt Tahoori ein Stipendium der National Science Foundation (NSF).

Kinderforscher entdecken „Die Zukunft der Energie“
Woher kommt die Energie der Zukunft? Was ist eigentlich in der Atmosphäre los? Wie kann man die Sonne auf die Erde holen? Diesen und anderen Fragen geht die KIT-Kinder-Uni 2010 noch bis zum 2. September 2010 vor wissbegierigem Publikum nach. „Energie zum Anfassen“ bot Stephan Pitter, Referent des KIT-Vizepräsidenten für Forschung und Innovation, in seiner Vorlesung „Woher kommt die Energie der Zukunft“. So erfuhren die Kinder anhand von Comics, was erneuerbare Energien sind und wie man mit Wind und Sonne Strom erzeugen kann. Außerdem durften die jungen Forscher ausprobieren, wie man LED-Taschenlampen durch simples Schütteln zum Leuchten bringen kann. Heute geht die Kinder-Uni mit der Vorlesung „Barren, Reck und Co“ ab 10 Uhr und der anschließenden Diplomfeier ab 11 Uhr zu Ende. Tickets für beide Veranstaltungen gibt es für einen Euro an der Tageskasse im Audimax (Straße am Forum 1, Gebäude 30.95).

Expertin für Mikrostruktursimulation
Wie reagiert ein Werkstoff auf Belastungen, beispielsweise auf den Einfluss von Wärme oder auf mechanische Beanspruchung? Um diesen Fragen nachgehen zu können, erforscht Britta Nestler mithilfe computergestützter Simulationen die Mikrostrukturen von Materialien. Die Wissenschaftlerin leitet nun den Lehrstuhl für „Mikrostruktursimulation in der Werkstofftechnik" am Institut für die Zuverlässigkeit von Bauteilen und Bausystemen des KIT. Mit über 15 Jahren Forschungserfahrung und über 80 Veröffentlichungen ist sie eine international anerkannte Wissenschaftlerin. Ihre Leistungen wurden unter anderem mit dem Landesforschungspreis 2007 für Angewandte Forschung des Landes Baden-Württemberg und mit dem Richard von Mises-Preis 2002 der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) belohnt. Nestler liegt die Lehrtätigkeit besonders am Herzen: so belegte sie neben einem Parallelstudium der Fächer Physik und Mathematik auf Diplom an der RWTH Aachen als drittes Fach Pädagogik.