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Studenten untersuchen Stromverbrauch

Studenten untersuchen Stromverbrauch
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 05.12.2011

Eucor-Medaille für Ungerer

Eucor, die Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten, verleiht 2011 erstmals eine Eucor-Medaille. Sie geht an den Künstler Tomi Ungerer für seine besonderen Verdienste um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei einem Festakt am Montag, 5. Dezember, überreicht KIT-Präsident Horst Hippler im Rahmen seiner Eucor-Präsidentschaft die Medaille. Tomi Ungerer, der am 28. November seinen 80. Geburtstag feierte, ist Grafiker, Illustrator und Schriftsteller. Geboren in Straßburg, sieht er sich als überzeugter Europäer. Auch sein Werk kennt keine Grenzen und ist an Vielfalt kaum zu überbieten: Mit Kinderbuch-Illustrationen, Werbegrafiken, politischen Karikaturen und satirischen Plakaten hat er sich einen Namen gemacht. Die 1989 gegründete Eucor bildet ein deutsch-französisch-schweizerisches Netzwerk. Dessen Ziele sind, Kooperationen der Mitgliedsuniversitäten in Forschung und Lehre, Verwaltung, Kultur und Sport zu fördern sowie die Mobilität der Studierenden zu unterstützen. Die Eucor-Universitäten haben insgesamt rund 103 000 Studierende sowie mehr als 11 000 Lehrende und Forschende. 



Stipendien für zwei KIT-Teams

Zwei Studierendenteams vom KIT haben für ihre interdisziplinären Projekte je ein Karl-Steinbuch-Stipendium erhalten: Timm Teubner und Anders Dalén für „wEnergy – Wirkung intelligenter Stromzähler auf das Verbraucherverhalten“ und Behnam Banitalebi für „Design und Evaluation eines tragbaren Kontakt-Thermographie-Systems für pervasive Healthcare“. Mit dem Karl-Steinbuch-Stipendium fördert die Stiftung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg talentierte Studierende, deren Projekte die beiden Querschnittsbereiche IT und Medien mit anderen Fachrichtungen verbinden. So untersuchen die Doktoranden Timm Teubner und Anders Dalén, ob und inwiefern das Sichtbarmachen des eigenen Stromkonsums Verbraucher dazu motiviert, bewusster mit Energie umzugehen. In einem Feldexperiment zum Stromverbrauchsverhalten privater Haushalte statten sie 80 freiwillige Teilnehmer in Karlsruhe mit Messgeräten aus. Als intelligenter Stromzähler dient eine Spule, die um das Kabel der Stromzuleitung geklemmt wird. Einen minuten- und gerätegenauen Einblick in den eigenen Stromverbrauch und den anderer Verbraucher erhält der Nutzer anschließend auf der Internetplattform www.wenergy-project.de 



Datenträger für Arzneimittelforschung

Hochdichte Peptidarrays fungieren als kleinste Datenträger mit Aminosäuren. Sie dienen in der Immunologie und der Arzneimittelforschung unter anderem dazu, Antigen-Antikörper-Wechselwirkungen zu untersuchen. Langfristig sollen sie das Auslesen der im Immunsystem abgelegten Informationen möglich machen. Ein neues Verfahren zur Herstellung dieser Arrays mithilfe von Laserstrahlung haben die Wissenschaftler um Alexander Nesterov-Müller und Frank Breitling vom KIT-Institut für Mikrostrukturtechnik entwickelt. Nun untersucht eine deutsch-russische Forschergruppe unter Leitung von Nesterov-Müller, ob sich das Verfahren auch mit suspendierten, das heißt in einer Flüssigkeit schwebenden Aminosäurepartikeln verwirklichen lässt. Partner sind die Wissenschaftler um Dr. Olga Baum vom Institut für Laser- und Informationstechnologien der Russischen Akademie der Wissenschaften. Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Russische Stiftung für Grundlagenforschung fördern das Team nun im gemeinsamen Programm „Helmholtz-Russia Joint Research Groups“ mit rund 150 000 Euro pro Jahr für bis zu drei Jahre.



Hindernisse hören


„Wie blinde Menschen von der Fledermaus lernen, Hindernisse wahrzunehmen“, ist das Thema eines Vortrags am Montag, 5. Dezember, um 16 Uhr an der Fakultät für Informatik, Gebäude 50.34, Raum 119 (Fasanengarten 5, KIT-Campus Süd). Die Veranstaltung gehört zur Reihe „MoDe Montagdemonstration“ des Studienzentrums für Sehgeschädigte (SZS). In dem Vortrag stellt SZS-Mitarbeiter Gerhard Jaworek die von dem blinden Amerikaner Dan Kish entwickelte Orientierungstechnik „Klick Sonar“ vor: Sie ermöglicht es blinden Personen, sich mithilfe von Klick-Lauten wie eine Fledermaus an der Reflexion des Schalls zu orientieren.