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KIT Climate Lecture 2016

KIT Climate Lecture 2016
author: Laura Kaiser, Sarah Werner
source:

PKM-Presse

Date: 21.09.2016

„Wir nutzen die Atmosphäre zum Atmen und gleichzeitig als große Deponie. Zum Beispiel pumpen wir allein in Deutschland jeden Tag mehr als zwei Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 in die Luft“, erklärt Prof. Frank Schilling, Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt. „So wirken sich Klima- und Umweltwandel, Bevölkerungsentwicklung und technische Entwicklungen direkt und indirekt auf die Verfügbarkeit von sauberer Luft, trinkbarem Wasser und bezahlbarer Nahrung aus.“ Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt untersucht diese komplex zusammenhängende Prozesse mit mehr als 700 engagierten Wissenschaftlern und leitet daraus Strategien und Technologien ab, um die natürlichen Lebensgrundlagen sichern zu helfen. Dabei geht es sowohl um die Beseitigung der Ursachen von Umweltproblemen wie auch um die Anpassung an sich verändernde Verhältnisse. Die künftigen Herausforderungen für die Gesellschaft sind hierbei Gegenstand der öffentlichen KIT Climate Lectures. In diesem Jahr spricht der international ausgewiesene Klimaforscher Prof. Hans von Storch über die „Sozialwissenschaftliche Kontextualisierung der Klimaforschung“. Dabei verweist er unter anderem auf das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft, aber auch auf die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Klimaforschung in den letzten 30 Jahren. Die Climate Lecture findet am 05.10.2016 ab 18:15 Uhr im Tulla-Hörsaal des KIT statt. Weitere Informationen unter: www.klima-umwelt.kit.edu

Vortrag zur Zusammenarbeit europäischer Gerichte


Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben eigene, aber auch gemeinsame Organe der Rechtsprechung. So ist etwa das höchste Gericht Deutschlands das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Als EU-Mitglied ist die Bunderepublik jedoch auch an den Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg und den Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg gebunden. Hier stellen sich immer wieder Fragen der Kompetenzabgrenzung, der Koordination der Rechtsprechungslinien und des Dialogs zwischen den einzelnen Gerichten. Das Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft des KIT veranstaltet zusammen mit den Junge Juristen Karlsruhe e.V. einen Vortragsabend, bei dem die Bundesverfassungsrichterin Professorin Doris König spricht. In ihrem Beitrag „Das Bundesverfassungsgericht im Rechtsprechungsdreieck Karlsruhe-Straßburg-Luxemburg – Konflikt und Kooperation“ beleuchtet sie dessen Rolle: einerseits die EU-Grundsätze der Völker- und Europarechtsfreundlichkeit umzusetzen, andererseits als „Hüter der Verfassung“ die staatliche Verfassungsidentität zu wahren.
Der Vortrag findet am 29. September um 19:00 Uhr im Schwurgerichtssaal des Landgerichts statt (Hans-Thoma-Straße 7). Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: www.junge-juristen.de/safe-the-date.