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Kompressionskleidung bringt was – vor allem nach dem Sport

Kompressionskleidung bringt was – vor allem nach dem Sport
author:

Margarete Lehné, Sibylle Orgeldinger, Simon Scheuerle

source:

PKM-Presse

Date: 16.11.2016

Knackig enge Hosen und Shirts: Viele Sportler tragen im Training Kompressionskleidung an Armen und Beinen. Aber nützt ein solches Spezialoutfit tatsächlich? Zu dieser Frage haben Sportwissenschaftler am KIT nun mehrere Studien ausgewertet. Dabei haben sie festgestellt, dass die Leistung selbst zwar nicht besser wird, also „kein Sportler dadurch schneller rennt“, wie Dr. Florian Engel vom KIT sagt. Dies gelte sowohl für kurze Sprint-Distanzen als auch für längere Strecken wie beim Marathon. Auf Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Laktatkonzentration im Blut wirkt sich die Spezialkleidung auch nicht aus, zeigen die Ergebnisse. Ist Kompressionskleidung damit nutzlos? „Nein“, sagt Engel, „große positive Effekte zeigen sich vor allem nach dem Sport: Die Muskeln erholen sich schneller und auch der Muskelkater tritt später und schwächer ein.“ Auch das Laktat im Blut werde etwas schneller abgebaut. Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich bei der Ausdauer, wenn auch nur in geringem Umfang: Die Zeit bis zur Erschöpfung wird länger und die wahrgenommene Anstrengung sinkt. Und die Laufökonomie steigt, das heißt, die vorhandene Energie wird beim Laufen effizienter genutzt. Engels Fazit: „Kompressionskleider steigern leider nicht das Leistungsvermögen, aber sie fördern eine bessere Regeneration nach dem Sport.“

Model United Nations in Karlsruhe

Die Krise in der Türkei, der Streit um Inseln im Südchinesischen Meer, der zivile Einsatz von Drohnen in der Entwicklungszusammenarbeit, die Erschließung natürlicher Ressourcen in Konfliktgebieten sowie die Rechte indigener Völker in Ozeanien: Um diese Themen geht es bei der Karlsruhe Model United Nations Conference, kurz KAMUN, zu der sich Studentinnen und Studenten aus aller Welt vom 18. bis 20. November am Campus Süd des KIT versammeln. Bei dieser Konferenz handelt es sich um ein Planspiel, bei dem die Teilnehmer in die Rollen von Delegierten bei den Vereinten Nationen schlüpfen: In simulierten Gremien wie dem Sicherheitsrat oder der Generalversammlung debattieren sie über aktuelle weltpolitische Themen, handeln Kompromisse aus und verabschieden Resolutionen. Veranstalter ist die Hochschulgruppe Model United Nations Initiative Karlsruhe (MUNIKA) des KIT. Nähere Informationen: kamun.org

KIT 16e führt Weltrangliste an

Mit seinem Elektrorennwagen KIT 16e steht KA-RaceIng, das studentische Rennteam des KIT, erstmals an der Spitze der Weltrangliste. Grundlage dafür war die erfolgreiche Saison 2016, in der das Team unter anderem erstmals die Formula Student Germany auf dem Hockenheimring gewann. Jüngster Erfolg ist der Gesamtsieg des Wettbewerbs in Shanghai Anfang November, hier war KA-RaceIng als einziges europäisches Team am Start. In die Gesamtwertung fließen jeweils die Ergebnisse aus insgesamt acht Kategorien ein, darunter Fahrdisziplinen wie „AutoX“, bei dem die Rennstrecken über Geraden, durch Haarnadelkurven, Schikanen und Slalompassagen führt. Weitere Kategorien sind Langstreckentest und Energieeffizienz. Daneben gilt es, auch außerhalb der Rennstrecke zu überzeugen, etwa beim Design und der Präsentation des Business Plans. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student treten Studentinnen und Studenten aus aller Welt mit selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an: In der Kategorie Formula Student Combustion mit einem Verbrennungsmotor, in der Formula Student Electric mit Elektroantrieb. Am KIT tüfteln Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen in einem 80-köpfigen Team, um jedes Jahr zwei neue Rennwagen zu konstruieren, zu testen und an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.

KIT ist Top-Universität bei Einstiegsgehältern

Ingenieure sind gefragt. Doch ihr Einstiegsgehalt variiert, je nachdem an welcher Universität sie ihren Abschluss erworben haben. Das KIT zählt nach dem StepStone Gehaltsreport 2016 für Absolventen zu den Top-Universitäten für Ingenieure und liegt deutschlandweit auf Platz drei – mit einem durchschnittlichen jährlichen Einstiegsgehalt von 52.060 Euro. Auch in weiteren Bereichen gehört das KIT zu den Top Ten bei den Einstiegsgehältern: In den Informationstechnologien belegt das KIT Platz sechs (46.967 Euro/Jahr), in den Naturwissenschaften Platz sieben (50.900 Euro/Jahr). Für den Gehaltsreport führte die Online-Jobbörse StepStone im Herbst 2014 und Herbst 2015 Online-Befragungen durch, an denen rund 100.000 Fach- und Führungskräfte teilnahmen.