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Einkaufen für den guten Zweck

Einkaufen für den guten Zweck
author:

Sarah Werner

source:

KIT-Presse

Date: 09.12.2015

Bequem von zu Hause einkaufen – dank Online-Shops ist das kein Problem. Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, nutzen viele Menschen diese Möglichkeit. Dass sie dabei gleichzeitig für einen guten Zweck spenden können, macht die KIT-Ausgründung „Enspire UG“ mit ihrer Online-Plattform „sunsteps.org“ möglich. Diese nutzt die Tatsache, dass Betreiber von virtuellen Läden jedem Partner, der für sie wirbt, eine Provision zahlen. Kauft ein Kunde nun über die sunsteps.org-Webseite in einem der teilnehmenden Onlineshops ein, spendet sunsteps.org diese Provision an ein soziales Projekt. An welches, kann sich der Käufer vorher aussuchen. Zur Zeit unterstützt die Plattform um die 45 Hilfsprojekte und Vereine, wie den „Kinderschutzbund Karlsruhe“, „Engineers Without Borders“ oder ein Hilfsprojekt für syrische Flüchtlinge in Jordanien. „sunsteps.org steht für die kleinen Schritte einzelner Nutzer, die durch viele kleine Beiträge Schritt für Schritt viel Gutes bewirken können“, so Maximilian Brandenburger, einer der Gründer. Der Kunde kann auf der Webseite in mehr als 1300 Shops Bücher, Software, Mode, Reisen und sogar Pizza kaufen.

Ausstellung zeigt „Exo-Evolution“ des Menschen

Unter dem Titel „Exo-Evolution“ beleuchtet das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe die Frage, ob und in wie weit der Mensch mit Hilfe der modernen Technologien aus dem Kontext der natürlichen Evolution „ausgetreten“ ist. Kann er seine Abhängigkeit verringern indem er die Evolution zu einem gewissen Grad steuert, beispielsweise bei der Tierzucht, der künstlichen Befruchtung oder beim 3-D-Druck von Organen mit biologischer Tinte? Das KIT stellt bei der Ausstellung das Echtzeit-Experiment „Retooling Evolution: Nature at work“ vor. Es zeigt, wie der Mensch Mikroorganismen züchten kann, um problematische Chemikalien aus der Umwelt zu entfernen. Hierfür nutzen die Wissenschaftler das Bakterium Rhodococcus ruber, das den Plastikweichmacher Bisphenol A abbauen soll. Um die Varianten herauszufiltern, welche die chemische Verbindung am besten umwandeln können, verdünnt eine Maschine die Mikroorganismen in einer Nährlösung: So setzten sich nur die Formen des Bakteriums durch, die der Verdünnung entgehen können, weil sie die angebotene Nahrung am besten verwerten und am schnellsten wachsen. Die Installation ist eine Kooperation des KIT, der Firma Heurisko und des ZKM. Nach der Ausstellung führt das Institut für Biologische Grenzflächen 1 das Experiment am KIT für ein Jahr fort. Das ZKM zeigt dieses und weitere Exponate in der Ausstellung „Exo-Evolution“ bis zum 28. Februar 2016 im Lichthof 8+9 (Lorenzstraße 19).