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Forschung zum globalen Wandel

Forschung zum globalen Wandel
author:

Dr. Sybille Orgeldinger

source:

KIT-Pressestelle

Date: 02.06.2010

Forschung zum globalen Wandel
Der Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT, Armin Grunwald, ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als neues Mitglied des Nationalen Komitees für Global Change Forschung (NKGCF) berufen worden. Damit ist er wesentlich an der Entwicklung und wissenschaftlichen Koordination der deutschen Forschung auf dem Gebiet globaler Umweltveränderungen beteiligt. Die Erkenntnisse der Umweltforschung in den vergangenen Jahren messen den regionalen Auswirkungen des globalen Wandels sowie den möglichen Vermeidungs- und Anpassungsstrategien eine größere Bedeutung als je zuvor zu. Das NKGCF zielt daher in seiner laufenden Mandatperiode, die bis 2011 dauert, unter anderem darauf, die anwendungs- und lösungsorientierte Global Change Forschung sowie die wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlichen Beiträge zu dieser Forschung zu stärken. Das NKGCF bildet die Schnittstelle zwischen nationalen Forschungsförderern und internationalen Programmen und fungiert als Beratungsgremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesforschungsministeriums.
 
Neues von KATRIN
Wie groß ist die Masse des Neutrinos und welche Rolle spielt dieses bei der Entwicklung unseres Universums? Diese Fragen gehören zu den Schlüsselthemen der modernen Physik. Antworten soll das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment KATRIN am KIT liefern. Nun hat KATRIN eine zwölf Meter lange neue Komponente erhalten, welche die Forschung einen Schritt weiter bringt: Mit dem Einbau des zentralen Bauteils der Tritiumquelle ist der so genannte Demonstrator fertiggestellt. Dieser verleiht der Anlage die Messgenauigkeit, die erforderlich ist, um die Masse des Neutrinos zu bestimmen. Insgesamt besteht KATRIN aus drei Hauptkomponenten: einer hochintensiven Tritiumquelle zur Erzeugung der Elektronen, einem System aus zwei Spektrometern zur Bestimmung ihrer Energie sowie einem Detektor für den Nachweis der Elektronen.
 
Carl-Zeiss-Stipendiaten
Drei Nachwuchswissenschaftler des KIT sind als Stipendiaten des Carl-Zeiss-Förderprogramms 2010 angenommen worden: Sandra Ehlers, Doktorandin am Laboratorium für Applikationen der Synchrotronstrahlung, Christin Bednarek, Doktorandin am Institut für Toxikologie und Genetik, sowie Markus Simon, Postdoktorand am Institut für Mikrostrukturtechnik. Die Carl-Zeiss-Stiftung vergibt in ihrem Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses Stipendien an Doktoranden und Postdoktoranden; zudem finanziert sie Juniorprofessuren. Anträge aus dem KIT müssen beim Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS), der zentralen Plattform für alle Nachwuchswissenschaftler des KIT, eingereicht werden. Die Fördertätigkeit der Carl-Zeiss-Stiftung erstreckt sich auf Natur- und Ingenieurwissenschaften; bei den jährlichen Aussschreibungen werden wechselnde fachliche Schwerpunkte gesetzt.
 
Mathematik ohne Grenzen
Der Gaede-Hörsaal des KIT war kürzlich Schauplatz der Preisverleihung im Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen 2010“. Es handelt sich um einen internationalen Wettstreit; im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe beteiligten sich dieses Jahr rund 12 000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11. Der Dekan der Fakultät für Mathematik des KIT, Frank Herrlich, nahm an der Preisverleihungsfeier teil. Einen Einblick in Methoden bei der Behandlung inverser Probleme vermittelte Frank Hettlich vom Institut für Algebra und Geometrie des KIT. Der Mathematikreferent des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Regierungsschuldirektor Wolfgang Buhmann, überreichte die Preise an die erfolgreichen Schulklassen. In dem Wettbewerb werden in allen Ländern die gleichen Aufgaben behandelt, um den international verbindenden Charakter der Mathematik zu betonen. Ein Teil der Aufgaben ist in einer Fremdsprache gestellt. Auch Teamfähigkeit ist in dem Wettbewerb gefordert: Die Aufgaben lassen sich nur dann in der vorgegebenen Zeit lösen, wenn die Klasse sie auf alle Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend verteilen kann.
 
Interkulturelle Kommunikation
„A New Passage to India – Interkulturelle Kommunikation über virtuelle Wege“ ist das Thema eines Festkolloquiums am Dienstag, 8. Juni, ab 15 Uhr im Festsaal des Studentenhauses Karlsruhe (Adenauerring 7). Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft verknüpfen die Bedeutung der rasant fortschreitenden Software-Entwicklung und die daraus resultierende technologische Innovation in Indien mit Fragen nach interkultureller Kommunikation in den international zusammengesetzten IT-Unternehmen, nach Wissenstransfer und deutsch-indischer Kooperation in Wissenschaft und Wirtschaft. Veranstalter dieses Internationalen Forums ist das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT in Kooperation mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) Karlsruhe, deren 50-jähriges Bestehen den Anlass für das Festkolloqium bildet.