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Was wird aus Kernkraftwerken?

Was wird aus Kernkraftwerken?
author:

Dr. Sibylle Orgeldinger, Lilith C. Paul

source:

KIT - Presse

Date: 24.10.2013

Studierende schlagen Nutzung als Sportparks oder Erlebnispfad vor

Was wird künftig aus stillgelegten Kernkraftwerken? Lassen sich die Anlagen weiter nutzen, nachdem sie von radioaktiven Stoffen gereinigt wurden? Studierende im Fachgebiet Building Lifecycle Management des KIT haben unterschiedliche Lösungskonzepte entwickelt und berücksichtigten dabei bauliche Besonderheiten: Beispielsweise dienen die charakteristischen Kühltürme als Hochhaus mit Lichthof, als Kletterwand oder als Taucherbecken. Mit einer Nutzfläche von bis zu 150 000 Quadratmetern und ihrer naturnahen Lage bieten die Werksgelände zudem ausreichend Platz für Extremsportparks, Kultur- und Wellnesslandschaften oder Lehr- und Erlebnispfade zum Thema Energie. Als Grundlage nutzten die Studierenden Markt- und Standortanalysen sowie eine Onlinebefragung. Am  30. Oktober ab 18.30 Uhr stellen sie ihre Projekte im Architekturschaufenster in der Waldstraße 8 in Karlsruhe aus.

Maschinenbauer in Rust

Die Fakultät für Maschinenbau des KIT begrüßte ihre rund 600 Studienanfänger im Europa-Park in Rust. Dort konnten die angehenden Ingenieure der Studienrichtungen Maschinenbau, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie Mechatronik und Informationstechnik ihre Kreativität praxisnah unter Beweis stellen: Beim Konstruktionswettbewerb „Eurotower“ galt es aus Spaghetti und Marshmallows den höchsten Turm zu bauen. Die drei Gewinnerteams durften einen Blick auf die Betriebstechnik hinter den Kulissen des Freizeitparks werfen. Bei einem Gang durch Maschinenräume und Wartungshallen erfuhren sie, welche Anforderungen moderne Fahrgeschäfte an den Maschinenbau stellen. „Die Studierenden erhalten so einen Einblick in die Praxis und lernen ein mögliches Berufsfeld kennen“, sagte Studiendekan Carsten Proppe. Zum Abschluss wurden die Fahrattraktionen ausgiebig getestet.

Ehrendoktorat 

Georg Bretthauer, Leiter des Instituts für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik (AIA) und Mitglied der kollegialen Institutsleitung des Instituts für Angewandte Informatik (IAI) des KIT, hat das Ehrendoktorat der Medizinischen Universität Graz erhalten. Mit dieser pflegt Georg Bretthauer seit Jahren eine intensive wissenschaftliche Kooperation. Gemeinsame Projekte befassen sich unter anderem mit Trainingssystemen für die minimalinvasive Chirurgie, mit Laserchirurgie für die Augenheilkunde und besonders mit umfassenden experimentellen Forschungen zur Entwicklung adaptiver Nervenprothesen. Das Ehrendoktorat erhielt Bretthauer für seinen Einsatz vor allem für die Weiterentwicklung der Medizinischen Universität Graz und für das konstruktive Miteinander der Leitungsgremien.

Forscher im Dialog

Die digitale Kommunikation bringt Forschende und Öffentlichkeit einander näher. Zahlreiche Formate wie Forscherblogs, soziale Netzwerke oder Youtube-Videos erlauben es Wissenschaftlern, sich direkt mit interessierten Bürgern auszutauschen. Außerdem fördern Formate wie Kinderunis, Lange Nächte der Wissenschaft oder Science Slams den Dialog. In einem Essay im Magazin „Science“ ziehen Kommunikationsforscher des KIT und des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation, NaWik, Parallelen zu der Wissenskultur, wie sie bis zum 18. Jahrhundert herrschte. „Indem sich Wissenschaftler der Vielzahl bewährter und neuer medialer Formate der externen Kommunikation bedienen, entdecken sie eine Facette ihres Berufs neu, die den Wissenschaftlern früherer Jahrhunderte vertraut war: die Übersetzerrolle", erläutern Carsten Könneker und Beatrice Lugger. So herrschte im 18. Jahrhundert eine öffentliche Experimentalkultur, teilweise auf den Marktplätzen.