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"Absolutes Alleinstellungsmerkmal"

"Absolutes Alleinstellungsmerkmal"
author:

Ann-Christin Kulick

source:

KIT-Abteilung Presse

Date: 23.08.2012

Der „Tatort“ - Ein Gesellschaftsphänomen?

Wie, wann und warum der „Tatort“ im Ersten sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat, erforscht unter anderem Stefan Scherer, Professor für Neuere Deutsche Literatur am KIT. Gemeinsam mit Claudia Stockinger, frühere Assistentin am Lehrstuhl und heute Professorin für Neuere Deutsche Literatur in Göttingen, leitet er das Projekt „Formen und Verfahren der Serialität in der ARD-Serie Tatort“ in der DFG Forschergruppe „Ästhetik und Praxis populärer Serialität“. Er gehört damit zu den führenden „Tatort“-Forschern Deutschlands. In der bislang umfassendsten Reihenuntersuchung erfassen die beiden Wissenschaftler die Veränderung der Figuren, Räume, Dialekte, Opfer, Kamerabewegungen, Mentalitäten und Lebensstile in der Bundesrepublik von 1970 bis heute. „Diese Serie besitzt ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Fernsehgeschichte. Sie läuft seit 40 Jahren und erreicht immer noch nach der Tagesschau und abgesehen von Sportgroßereignissen wie einer Fußballweltmeisterschaft die höchsten Quoten überhaupt“, erklärt Scherer. Kein Format hat es bisher geschafft, über einen so langen Zeitraum so viele Zuschauer aus verschiedensten Bevölkerungs- und Bildungsschichten an sich zu binden. Auch die gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik bildet die Serie ab. Dabei spiele etwa der SWR mit der Einführung der weiblichen Ermittler seit 1978 eine herausragende Rolle, sagt Scherer.


Der Campus als Biotop  

Wer den KIT-Campus überquert, kann viele Dinge beobachten. Studierende, die eilig hin und herlaufen, Baustellen dort, wo neue Gebäude entstehen und vieles mehr. Doch wer bemerkt die vielfältigen Bäume und Sträucher, die den Campus begrünen? Max Seyfried vom Institut für Botanik am KIT organisiert regelmäßig botanische Exkursionen für Studierende, denn der Campus ist ein ganz besonderes Biotop. Verschiedene Pflanzen können hierbei an ihrem natürlichen Standort erkundet werden.  Zu vielen gibt es auch eine Geschichte. Diese erzählt Seyfried in dem Video „Der Campus als Biotop“. Anschauen unter  http://www.youtube.com/watch?v=si-Gr9GVYmA&feature=plcp    


Radio KIT: Bücher aus Leuchtdioden  

Organische Leuchtdioden kennt man von den Touchscreens der Smartphones, von Fernsehern und Computerbildschirmen. Wolfgang Wenzel vom Institut für Nanotechnologie am KIT denkt weiter: an Bücher, die nicht mehr aus Papier, sondern aus Leuchtdioden bestehen. Wie das funktionieren könnte und welche Probleme noch überwunden werden müssen, erklärt er im Interview bei Radio KIT. Auch in den Sommermonaten sind die Redakteurinnen und Redakteure aktiv. Jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr und in der Wiederholung freitags von zehn bis elf Uhr präsentieren Studierende spannende Themen in den Sendungen KIT Campus und KIT Wissen. Am Donnerstag gibt es neben den organischen Leuchtdioden die Themen Technikakzeptanz – die kulturprägende Bedeutung von Technik und einen Beitrag zu energieoptimierten Pumpspeicherwerken –  im Interview mit Thomas Mohringer vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) am KIT. Sendung hören über den Livestream http://www.radio.kit.edu/75.php oder auf 104,8 MHz.