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*ARTIKEL*

*ARTIKEL*
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Dr. Sybille Orgeldinger

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KIT-Pressestelle

Date: 26.08.2010

Wirtschaft als Experiment
Christine Harbring hat vor kurzem die Leitung des Lehrstuhls für Human Resource Management – vormals Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft – am KIT übernommen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Forschung am Lehrstuhl liegt auf Experimenten im Labor. Diese Experimente dienen dazu, aus ökonomischen Modellen hergeleitete Vorhersagen zu überprüfen; das Labor bietet dabei den Vorteil, dass sich die Umgebung bestmöglich kontrollieren lässt – anders als beispielsweise in der Unternehmensrealität. Die Ergebnisse sollen zu verlässlicheren Vorhersagen menschlichen Verhaltens in der Arbeitswelt führen. Inhaltlich bearbeiten die Forscher personal- und organisationswirtschaftliche Fragen zu Bereichen wie Leistungsmessung, innerbetriebliche Karriereverläufe, Vertrauen, Anreizsysteme und interkulturelle Unterschiede. Christine Harbring erwarb ihren Abschluss als Diplom-Volkswirtin in Bonn und promovierte dort in Betriebswirtschaftslehre. Danach war sie als Unternehmensberaterin bei einer internationalen Managementberatung in Frankfurt tätig. Mit der Leitung des DFG-Projekts „„Zum Zusammenhang von Vertrauen und Leistungsmanagement“ an der Universität Köln kehrte sie in die Forschung zurück. 2009 habilitierte Christine Harbring in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln. Dieses Jahr trat sie die Professur am KIT an.

Zweimal Bronze für Ruderer
Bei der diesjährigen Hochschul-Europameisterschaft im Rudern haben der leichte Männer-Vierer und der Frauen-Doppelvierer des KIT jeweils die Bronzemedaille gewonnen. Insgesamt kämpften mehr als 450 Athleten aus zwölf Nationen in 21 Bootsklassen am vergangenen Wochenende auf der Bosbaan in Amsterdam um die Meistertitel. Aus Deutschland starteten Mannschaften von zwölf Universitäten. Philipp Pfirrmann, Simon Böhler, Philipp Schäfers und Schlagmann Ulrich Geilmann bildeten den leichten Männer-Vierer des KIT. Wie schon im Bahnverteilungsrennen zeigten sie auch beim Finallauf ihre Qualitäten vor allem in der ersten Hälfte der olympischen Ruderdistanz von 2 000 Metern. Schließlich fuhren sie als Dritte über die Ziellinie. Der Frauen-Doppelvierer mit Julia Johannsmeier, Ulrike Schwarz, Lisa Maria Bode und Schlagfrau Vera Dohmen lag im Finale zunächst auf Platz zwei, stoppte aber kurz vor dem Endspurt, weil die Bugfrau mit ihrem Ruder in einer Welle hängenblieb, und fiel trotz eines schnell gesetzten Neustarts zurück. Immerhin reichte es noch für den dritten Platz. Für beide Karlsruher Teams und ihren Trainer Ralf Thanhäuser bildete die Europameisterschaft den angemessenen Abschluss einer ausgesprochen erfolgreichen Rudersaison.

Kooperation mit Brisbane
Das KIT und die Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane/Australien haben kürzlich ein Kooperationsabkommen geschlossen. Initiatoren der Kooperation sind seitens des KIT Frank Schultmann vom Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP) und vom Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU) sowie Jay Yang vonseiten der QUT. Inzwischen weilt die erste Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens vom KIT in Brisbane und schreibt dort ihre Masterarbeit zum Thema „Intelligente Gebäude“. Das KIT wiederum erwartet demnächst eine Doktorandin von der QUT, die am IIP/DFIU einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt absolvieren wird. Wie Frank Schultmann berichtet, arbeitet das IIP in der Forschung bereits seit Jahren erfolgreich mit der QUT zusammen. Diese Zusammenarbeit trage nun auch in der Lehre und Nachwuchsförderung Früchte. Es ist geplant, die Kooperation mit Brisbane noch auszuweiten – in Kürze erwartet das KIT den Besuch einer hochrangigen Delegation von der QUT


Neues Vorlesungsverzeichnis
Das gedruckte Vorlesungsverzeichnis des KIT für das Wintersemester 2010/11 ist soeben erschienen. Erhältlich ist es im Buchhandel.