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Schnupperstudium Informatik am KIT

Schnupperstudium Informatik am KIT
author:

Margarete Lehné, Laura Kaiser

source:

PKM-Presse

Date: 17.08.2016

Du überlegst, Informatik zu studieren? Du weißt noch nicht genau, was das eigentlich ist? Du bist dir sicher, aber weißt noch nicht wo? Einblick in ihr Fach geben Studierende des KIT Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 beim Schnupperstudium Informatik: Interessierte können hier Vorlesungen besuchen und mit den Studierenden an praktischen Programmierprojekten arbeiten. In Kleingruppen können sie zum Beispiel Legoroboter zum automatisierten Fahren bringen, ein Ampelnetzwerk programmieren oder ein vollwertiges Chatprogramm auf die Beine stellen. Programmiererfahrung ist hierfür nicht erforderlich. Verschiedene Projektgruppen auf unterschiedlichem Niveau stellen sicher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß haben und etwas Neues lernen. Erfahrungsberichte von Studierenden und eine Exkursion zu einem IT-Unternehmen runden das Programm ab. Das Schnupperstudium findet vom 29.08. bis 02.09. an der KIT-Fakultät für Informatik statt. Der Unkostenbeitrag für Mittagessen, Projektgruppen und Exkursion beträgt 40 Euro. Einige wenige Restplätze sind noch frei, Interessierte können sich noch bis Montag, 22.08., anmelden. Anmeldung und weitere Infos unter www.informatik.kit.edu/schnupperstudium 

Ventilatorenforschung am KIT

Kühle, frische Luft – bei sommerlichen Temperaturen haben Ventilatoren Hochsaison. Gefragt sind sie aber nicht nur an der Zimmerdecke. „Ventilatoren, auch als Gebläse und Lüfter bezeichnet, spielen in unserer Umwelt eine weit gewichtigere Rolle als allgemein vermutet. Es gibt nahezu keinen Bereich, in dem nicht Luft oder andere Gase gefördert oder bewegt werden müssen – zum Lüften oder zum Kühlen“, sagt Martin Gabi, Professor im Fachgebiet Strömungsmaschinen (FSM) der KIT-Fakultät Maschinenbau. So finden sich Ventilatoren in der Klimatechnik in Gebäuden genauso wie in Fahrzeugen, in der Datentechnik sowie in industriellen Anwendungen, beispielsweise in der Produktion oder der Verfahrenstechnik. So vielfältig wie die Einsatzbereiche sind auch die Ventilatoren selbst: Ihre Größe reicht vom Miniaturformat bis zu 20 Metern Durchmesser, ihr Leistungsbedarf von einigen Milliwatt bis zu mehreren Megawatt. „Nur wenigen ist bewusst, dass Ventilatoren in ihrer Summe zu den größten Verbrauchern elektrischer Energie in hochentwickelten Ländern gehören“, erläutert Gabi. So beträgt der EU-weite Bedarf elektrischer Leistung für Ventilatoren etwa 450 Terrawattstunden im Jahr (TWh/Jahr). Zum Vergleich: Die gesamte deutsche Stromproduktion beläuft sich auf rund 650 TWh/Jahr. Vor einigen Jahren hat die EU mit einer Ökodesign-Richtlinie für energieverbrauchsrelevante Produkte reagiert und Grenzwerte des Energieverbrauchs von Ventilatoren für den europäischen Markt festgelegt. Hieraus ergibt sich ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Am FSM forschen die Wissenschaftler schon seit mehreren Jahrzehnten intensiv an Ventilatoren. „Dabei steht nicht nur die Energieoptimierung im Vordergrund, sondern auch Themen wie anwendungsangepasste Betriebsweise und Konstruktion. Ein wichtiges Thema ist aber auch das Reduzieren von Geräuschemissionen“, so Martin Gabi. Neben experimentellen und empirischen Methoden setzen die Forscher heute verstärkt hochentwickelte numerische Methoden wie etwa zur Simulation von Luftströmungen ein. Der Forschungsbedarf wird auch in Zukunft hoch bleiben, glaubt Martin Gabi: „Der zunehmende Trend, Technik leistungsstärker und kompakter zu gestalten, erzeugt mehr und mehr thermische Probleme. Wenn auf kleinem Raum viel Energie umgesetzt wird, wird auch viel Wärme frei. Solche thermische Probleme lassen sich in den meisten Fällen mit Ventilatoren lösen.“