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Teilnehmer für Studie zum Kraft- und Ausdauertraining bei Senioren gesucht

Teilnehmer für Studie zum Kraft- und Ausdauertraining bei Senioren gesucht
author: Sophia Nietzschmann, Sarah Werner
source:

PKM-Presse

Date: 13.04.2016

„Regelmäßiges körperliches Training wurde in den letzten Jahrzehnten als ein wesentlicher Lebensstilfaktor erkannt, der ‚erfolgreiches Altern‘ unterstützt und das Risiko chronischer Erkrankungen verringern kann“, sagt Valentin Futterer, Mitarbeiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft und Leiter des Zentrums für Fitness, Gesundheit und Diagnostik am KIT. „Circa 90 Prozent der über 60-Jährigen könnten nachhaltig von dieser Vorsorgemaßnahme profitieren.“ Deshalb untersucht das Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT die Wirkung zweier Trainingskonzepte im Seniorensport in einer zwölfwöchigen Studie: Die Wissenschaftler wollen überprüfen, wie sich ein seniorenspezifisches Kraft- und Ausdauertraining neben der körperlichen Verfassung auch auf das Gleichgewichtssystem auswirkt. Für die zweite Phase der Studie sucht das Institut rund 30 körperlich aktive und mobile Teilnehmer im Alter von 60 bis 75 Jahren. Diese erhalten eine umfangreiche Diagnostik im Bereich Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht und nehmen kostenlos an einem zwölfwöchigen Sportprogramm teil. Der geplante Studienbeginn ist der 02.05.2016. Eine Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 20.04. um 17:00 Uhr im Hörsaal des IfSS statt (Gebäude 40.40, Engler-Bunte-Ring 15). In der Veranstaltung werden der Verlauf und die Details der Studie, sowie das Anmeldeverfahren ausführlich dargestellt. Für dringende Rückfragen im Voraus, hat das Institut ein Info-Telefon eingerichtet: Rufnummer 0151-65666784 (Montag bis Freitag 10 bis 14 Uhr).

Bewertungsportale vor Gericht

Ob Lehrer, Ärzte oder Handwerker, auf Online-Portalen können Nutzer alle möglichen Dienstleister bewerten. Die rechtlichen Anforderungen an solche Portale sind aber noch nicht in allen Einzelheiten geklärt. Welche Unsicherheiten es noch gibt und vor welchen Herausforderungen die Rechtsprechung steht, ist Thema des nächsten Beitrags in der Reihe „Karlsruher Dialog zum Informationsrecht“ unter der Leitung von Professor Dr. Matthias Bäcker: Professor Dr. Christian Kirchberg, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter am KIT, erläutert in seinem Vortrag „Bewertungsportale vor Gericht“, wie die deutsche Rechtsprechung bisher mit dem Thema umgegangen ist und welche Impulse von internationalen Gerichten kommen könnten. Im Anschluss lädt das Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft des KIT (ZAR) zu einer Diskussionsrunde mit dem Experten ein. Der öffentliche Vortrag findet am 19. April um 18:30 in der KIT-Fakultät für Informatik statt (Hörsaal 101, Am Fasanengarten 5).“

KIT und Arts et Métiers gründen Deutsch-Französisches Institut „Industrie der Zukunft“

100 Jahre Verdun – das diesjährige Gedenken an den Beginn der Schlacht um Verdun macht deutlich, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft für die Stabilität Europas ist. Um diese enge Freundschaft in Zeiten von Flüchtlingskrise und Terror zu untermauern, tagte am 7. April in Metz der Deutsch-Französische Ministerrat, auf dem Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande demonstrative Geschlossenheit zeigten. In einer gemeinsamen Erklärung machten beide Regierungen zudem deutlich, dass sie die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung sowie in der Digitalisierung der Industrie verstärken wollen.
Um diese Bestrebungen zu unterstützen, haben das KIT und seine langjährige Partnerhochschule Arts et Métiers am 8. April in Metz die Einrichtung des Deutsch-Französischen Instituts "Industrie der Zukunft" beschlossen. Die feierliche Unterzeichnung fand im Rahmen des Besuchs des französischen Staatssekretärs für Bildung und Forschung, Thierry Mandon, in Metz statt. Das KIT vertrat Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales.
Die Arts et Métiers zählt zu den Elitehochschulen Frankreichs, hat mehrere Standorte im ganzen Land und ist für sein exzellentes Ingenieursstudium bekannt. Mit dem Deutsch-Französischen Institut „Industrie der Zukunft“ schaffen KIT und Arts et Métiers eine gemeinsame, grenzüberschreitende Plattform, die Wissenschaft, Industrie, Start-Up Unternehmen und Studierende zusammenbringt. Im neuen Zentrum sollen unter anderem gemeinsame Forschungsprojekte, Konferenzen, Seminare und Schulungsprogramme entwickelt und koordiniert werden, um den Herausforderungen der digitalen Industrie der Zukunft zu begegnen.

Öffentliche Vortragsreihe für einen gesunden Lebensstil

Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und ab und zu ausspannen – das sind häufige Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil. Doch was sind die biomedizinischen Hintergründe und welche Zusammenhänge kennt die Wissenschaft zwischen Körper, Psyche und Umwelt? Hierüber informiert die öffentliche Vortragsreihe „Gesundheit ± Lifestyle“ am KIT: In zehn Vorträgen über Themen wie Ernährung, Stimulanzien oder Burnout beleuchtet Prof. Anne S. Ulrich Lehrstuhlinhaberin für Biochemie zusammen mit Experten aus Medizin und Naturheilpraxis gesundheitliche Konsequenzen, die sich aus Essgewohnheiten, Bewegungsmustern, Stressverarbeitung und Umweltchemikalien ergeben können. Die AWWK – Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe, der Lehrstuhl für Biochemie des KIT sowie das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale organisieren die Vortragsreihe. Der erste Beitrag findet am 20. April 2016, um 17.30 Uhr im AVG, Raum 145/46 (KIT Campus Süd, Geb. 50.41, Adenauerring 20 a) statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen: www.awwk-karlsruhe.de.

Anti-Prism-Party zum sicheren Umgang mit IT

Shopping, Banking oder Networking – das Internet bietet unzählige Möglichkeiten. Doch so mannigfaltig diese sind, so viele Gefahren bergen sie auch, wie beispielsweise Überwachungsskandale, Hackerattacken oder Viren-E-Mails zeigen. Wie sich Internetnutzer auch ohne weitreichende IT-Kenntnisse schützen können, ist Thema der vierten „Anti-Prism-Party“: In Live-Vorführungen und an Expertentischen können sich Besucher von Fachleuten zum Thema IT-Sicherheit und Datenschutz informieren und beraten lassen. So zeigt beispielsweise Bernhard Löwe vom Institut für Theoretische Informatik am KIT, wie sich eine E-Mail sicher verschlüsseln lässt. Zu diesem Thema bietet auch die Pädagogische Hochschule eine „Spion-Schule“ für Kinder an, die hier eine „Ausbildung“ zum Verschlüsselungsexperten absolvieren können. Ab 18:30 Uhr steht Datenschutz-Aktivist Malte Spitz in einem offenen Diskussionsforum Rede und Antwort. Veranstalter sind das Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie KASTEL am KIT, das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative und das Cyberforum. Die „Anti-Prism-Party“ findet am 29.04. ab 16 Uhr im ZKM statt (Lorenzstraße 19). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.anti-prism-party.de.

Hilfe in Syrien: KIT-Absolvent unterstützt vor Ort

Millionen Menschen mussten Syrien in den letzten Jahren wegen Krieg und Hunger verlassen. Hilfe vor Ort ist dringend erforderlich, um ihnen den Weg nach Europa zu ersparen, weiß Karsten Malige. Mit seinem Verein „SyrienHilfe“ unterstützt der KIT-Absolvent daher seit Jahren über 250 Familien in und um Damaskus: Mit Freiwilligen versorgen sie die Menschen nicht nur materiell, sondern stehen ihnen auch seelisch und moralisch bei. „Sie sollen wissen, dass sie nicht vergessen werden“, betont Malige. Durch seine Arbeit als Vermessungsingenieur lernte er das Land vor Jahren kennen und knüpfte enge Kontakte zu der Bevölkerung. 2012 gründete Malige dann mit Ärzten, Ingenieuren, Archäologen, Lehrern und Künstlern den gemeinnützigen Verein. Neben regelmäßigen Lebensmitteln werden die Familien mit Kleidung und Medizin versorgt. In Waisenhäusern erhalten die Kinder Schulmaterialien. Eines der jüngsten Projekte widmet sich vor allem kriegsversehrten Menschen: In einem Zentrum können sich Alte und Junge zusammenfinden und werden durch Psychotherapeuten betreut. Der positive Effekt auf die Betreuten sei enorm, „gerade diese Menschen haben Hilfe bitter nötig“, so Malige. Mit dem Verein „SyrienHilfe“ will der Ingenieur die syrische Bevölkerung langfristig unterstützen. „Die Lage ist belastend, aber es ist schön ein wenig dagegen steuern zu können.“ Informationen zu weiteren Projekten des Vereins im Internet unter: www.syrienhilfe.org