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Das neue Teilchen ist tatsächlich ein Higgs

Das neue Teilchen ist tatsächlich ein Higgs
author:

Lilith Paul

source:

KIT - Presse

Date: 04.04.2013

Im Sommer 2012 gaben Wissenschaftler am CERN in Genf die Entdeckung eines neuen Teilchens bekannt. Ob es sich dabei um das von den Physikern gesuchte Higgs-Teilchen handelte, blieb jedoch ungewiss. Der Large Hadron Collider (LHC), der ringförmige Teilchenbeschleuniger am CERN, lieferte bis Jahresende weitere Daten, die jetzt ausgewertet wurden: Das neue Teilchen verhält sich tatsächlich wie ein Higgs. Das weltweit verteilte Netzwerk von Rechenzentren für den LHC spielte bei der Auswertung eine entscheidende Rolle. GridKa am KIT ist der zentraleuropäische Knoten des Netzwerkes, der etwa 15 Prozent der Rechen- und Speicherleistung für Simulationsrechnungen, Datenrekonstruktion und Datenverteilung bereitstellte. Teilchenphysiker am KIT erbrachten zudem den ersten sicheren Nachweis, dass sich das neue Teilchen mit den Tau-Leptonen, den schweren Geschwistern des Elektrons, mit einer Stärke in Wechselwirkung tritt, wie sie sich nach dem Standardmodell der Teilchenphysik für das Higgs berechnet.

Pflanze des Monats

Windröschen zählen zu den ersten heimischen Frühjahrsblühern. Am KIT sind sie daher „Pflanze des Monats April“. „Im Landkreis Karlsruhe sind vor allem das weißblühende Busch-Windröschen und das Gelbe Windröschen weit verbreitet“, sagt Martin Sommerfeld, Mitarbeiter am Botanischen Institut des KIT. Besonders wohl fühlen sich die zehn bis 25 Zentimeter hohen Pflanzen auf schattigen Waldböden. Das Buschwindröschen bildet pro Pflanze meist nur eine Blüte mit sechs bis acht kreisförmig angeordneten Blütenblättern. Das Gelbe Windröschen besitzt hingegen oft zwei bis drei fünfblättrige Blüten pro Stängel. Wachsen beide Windröschen nebeneinander kommt es sehr selten zu einer Kreuzung: Die sogenannten Bastard-Windröschen sind an ihrer verwaschen zitronengelben Blütenfarbe zu erkennen. Neben Busch-Windröschen sind im Botanischen Garten des KIT auch schon andere Frühjahrsblüher, wie Veilchen, Krokusse und Milchsterne zu sehen.

Rekord bei Schülerlaboren

So viele Schülerinnen und Schüler wie nie zuvor, rund 65.000, experimentierten im Jahr 2012 in den knapp 30 Schülerlaboren der Helmholtz-Gemeinschaft. Davon besuchten gut 4.000 die vier Helmholtz-Schülerlabore am KIT. In Workshops, Praktika oder in Versuchspacours können sich Schüler hier mit aktuellen Forschungsthemen aus Umweltchemie, Physik, Molekularbiologie und Technik auseinandersetzen: Elektrochemische Verfahren, Strahlenschutz, Biotechnologie oder Wasserstoff-Brennstoffzellen sind nur einige Beispiele. Die anwendungsnahe experimentelle Praxis erleichtert den Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen, ergänzt den Schulunterricht und vermittelt Einblick in wissenschaftliches Arbeiten. Zudem bieten die Labore Fortbildungen für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher. Informationen und Anmeldung unter www.fortbildung.kit.edu/schuelerlabor.php.

Effiziente Verwaltung

Eine effiziente öffentliche Verwaltung lässt sich ohne den Einsatz von Computern nicht mehr denken. Welche Möglichkeiten die Informationstechnik (IT) bietet, ist Thema beim „Forum IT Service Management in der Öffentlichen Verwaltung“ am 9. April im Karlsruher Schloss. Vertreter öffentlicher Einrichtungen und der Industrie stellen Best-Practice-Beispiele und aktuelle Entwicklungen vor. Mitorganisator der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist das Education Support Centre Deutschland (ESCde) des KIT. Im Eröffnungsvortrag stellt Walter Tichy,  Professor am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation des KIT, die Serviceleistungen des ESCde bei technischen Fragen zu Installation, Einsatz und Pflege rund um Technologien und Produkte von Microsoft vor. Die Veranstaltung ist für Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung kostenfrei. Programmdetails und Anmeldemöglichkeit unter www.fit-oev.de.

18 Gründungen

18 Gründungen gab es im vergangenen Jahr am Karlsruher Institut für Technologie. Sie ergänzen dessen vielfältige Gründerlandschaft: Neben Neugründungen wie der Firma Flexlog im Bereich Logistik gehören dazu bereits länger bestehende Ausgründungen wie der Online-Dienst Reposito. Mit seinem hochschulweiten Konzept zum Ausbau der Gründungskultur hat sich das KIT Anfang Januar im Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“ des Bundes durchgesetzt. Ziel ist, dass die Zahl der Ausgründungen noch weiter steigt.