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Seung-Jin Lee vermittelt Koreanern die Proa Brechts

Seung-Jin Lee vermittelt Koreanern die Proa Brechts
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KIT-Abteiltung Presse

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Date: 11.8.2011

Fritz Ehrensenator der Hochschule Karlsruhe

Der KIT-Vizepräsident für Forschung und Innovation, Dr. Peter Fritz, ist seit 1. September 2003 Vorsitzender des Hochschulrats der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Für seine umfangreichen Verdienste, die er sich in seiner achtjährigen Tätigkeit innerhalb von zwei Amtsperioden erworben hat, wurde Peter Fritz nun zum Ehrensenator der Hochschule ernannt. Bei dem Festakt im Schloss Bruchsal sagte der Rektor der Hochschule Karlsruhe, Professor Karl-Heinz Meisel: „Ich freue mich, dass wir damit eine Persönlichkeit öffentlich auszeichnen können, die sich mit großem Engagement und Weitblick jederzeit dafür eingesetzt hat, die Strukturen an der Hochschule weiter zu verbessern und diese noch wettbewerbsfähiger zu machen.“ Der Hochschulrat wurde mit der Novellierung des Fachhochschulgesetzes in Baden-Württemberg als drittes Leitungsgremium neben Rektorat und Senat etabliert. Peter Fritz war ab Mai 1999 im Vorstand des Forschungszentrums Karlsruhe. Er wechselte damals aus der Geschäftsführung der Preussag Noell GmbH, Würzburg.

 

Brecht-Forscher aus Korea

An der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB) des KIT weilt derzeit Seung-Jin Lee, Professor an der Iksan-Wonkwang-University in Südkorea. Lee, der in Karlsruhe über die Lyrik von Brecht promovierte, hat sich um die Vermittlung von dessen Werk in seinem Land verdient gemacht. Er erforscht nun an der ABB mit einem Stipendium der Korea Research Foundation die in Korea noch wenig bekannte Prosa Brechts, um sie anschließend seinen Landsleuten nahezubringen. „Brecht spielte während der Demokratisierungsphase vor 1988 in Südkorea eine kaum zu überschätzende Rolle“, sagt Jan Knopf, Professor am Institut für Literaturwissenschaft des KIT und Leiter der ABB. Diese diente als Vorbild für ein Brecht-Zentrum Korea, als dessen Beirat Jan Knopf fungiert. Ebenso ist Knopf Gründungsmitglied der Koreanischen Brecht-Gesellschaft. Knopf arbeitet seit 20 Jahren eng mit koreanischen Forschern und inzwischen auch mit Künstlern zusammen, unter anderem mit der bekannten Theatergruppe Street Theatre Troup (STT). Dieses Jahr richteten die STT, das Brecht-Zentrum Korea, das Goethe-Institut Seoul und die ABB Karlsruhe ein mehrmonatiges Brecht-Müller-Festival in Seoul mit einer wissenschaftlichen Konferenz an der Seoul-National-University aus.

 

Kooperation für Exzellenz

Die Université de Strasbourg, Kooperationspartner des KIT, darf sich nun „exzellent“ nennen: In der ersten Runde der französischen Exzellenzinitiative hat sie sich neben Paris und Bordeaux gegen 17 weitere Bewerber durchgesetzt. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der aussichtsreichen Zusammenarbeit mit dem KIT zu verdanken. Der französische Minister für Bildung und Forschung, Laurent Wauquiez, hob in seinen Ausführungen explizit die Kooperation der Universität Straßburg mit deutschen – namentlich dem KIT – und Schweizer Universitäten hervor. Er sieht die Uni Straßburg in der Rolle eines europaweiten, grenzüberschreitenden Exzellenzzentrums. Ebenso lobte er die deutsch-französischen Doppelabschlüsse, wie auch das KIT sie anbietet, als integralen Bestandteil des Straßburger Konzepts. Die Zusammenarbeit zwischen KIT und Uni Straßburg erstreckt sich über Lehre und Forschung, etwa im Rahmen des Programms EUCOR, dem auch Freiburg, Mülhausen und Basel angehören. Im Mai dieses Jahres haben KIT und Uni Straßburg ihre Kooperation erneut in einer Vereinbarung verstärkt.  

 

Lösungen für Notbehausungen

Lösungsmöglichkeiten für Notbehausungen in Katastrophengebieten zu entwickeln, war Ziel des studentischen Projekts „Next Emergency Camp – Extended Shelter“ im abgelaufenen Sommersemester an der Architekturfakultät des KIT. Es galt, die derzeit meistens verwendete Lösung des Notzelts den Bedürfnissen in Extremsituationen oder während einer verlängerten Nutzungsdauer anzupassen. In einem Realisierungsworkshop Ende Juli in Friedberg (Hessen) bauten und testeten Architekturstudierende und Mitarbeiter der Fachgebiete Building Lifecycle Management und Tragkonstruktionen die in dem Projekt erarbeitete Lösung. Zu Beginn des kommenden Winersemesters werden sie das Ergebnis auf dem Campus Süd des KIT präsentieren. Die beiden Fachgebiete haben bereits mehrere Projekte erfolgreich verwirklicht, beispielsweise die Wohntonne „Roll-it“ im Rahmen des studentischen Wettbewerbs „Guerilla-Housing – das spontane Bewohnen von urbanen Räumen“, die national und international Aufmerksamkeit erregte.  

 

Science Camps für Jugendliche

Einen Flug durch die Straßen New Yorks unternahmen in der vergangenen Woche 20 Jugendliche beim Science Camp „Mobilität“ – virtuell im Lifecycle Engineering Solutions Center am KIT. Interessante Eindrücke erhielten sie auch an den KIT-Fahrzeugtestständen des Instituts für Produktentwicklung und das Instituts für Kolbenmaschinen. Das soziale Miteinander pflegten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise beim Besuch eines Kletterparks. Am Freitag präsentierten sie stolz der Öffentlichkeit, was sie rund um die Mobilität gelernt hatten. – Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, die sich für Naturwissenschaft und Technik interessieren und das Science Camp „Mobilität“ verpasst haben, können am Science Camp „Energie“ vom 5. bis 9. September am KIT teilnehmen. Auf dem Programm stehen unter anderem der Bau von Wasserrädern sowie die Besichtigung des Wasserstofftechnikums und der bioliq®-Anlage. Die Jugendlichen arbeiten an eigenen kleinen Projekten und haben Gelegenheit, mit Wissenschaftlern und Ingenieuren zu sprechen. Die Science Camps sind eine Veranstaltung des House of Competence (HoC) am KIT, die Organisation übernimmt das Fernstudienzentrum, eine wissenschaftliche Einrichtung des HoC. Infos und Anmeldung unter http://www.hoc.kit.edu/2725.php