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Kampf gegen Leukämie

Kampf gegen Leukämie
author:

Lilith Paul

source:

KIT - Abteilung Presse

Date: 15.11.2012

Potenzielle Stammzellenspender können sich bei der KHG registrieren lassen

Im Kampf gegen Leukämie organisiert die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) des KIT in Kooperation mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei eine Aktion, um neue potenzielle Stammzellenspender zu gewinnen. In Deutschland erkrankt alle 45 Minuten ein Mensch an Blutkrebs und jeder fünfte findet keinen passenden Spender mit übereinstimmenden Gewebemerkmalen. Die Suche gestaltet sich schwierig, weil es 7.000 verschiedene Gewebemerkmale gibt, die in mehreren Millionen Kombinationen auftreten. Stammzellen können aus dem Blut oder über eine Knochenmarkentnahme gewonnen werden. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am Samstag, 17. November, zwischen 14 und 17 Uhr bei der KHG, Hirschstraße 103, in Karlsruhe, mit ihren Gewebemerkmalen anhand eines Bluttests registrieren zu lassen. 

Neuer Professor

Zu Beginn des Wintersemesters hat der Mathematiker Roman Sauer eine Professur am KIT angetreten. Davor war er Professor an der Universität Regensburg. Am Institut für Algebra und Geometrie leitet er die Arbeitsgruppe Topologie. Die Topologie, ein Teilgebiet der theoretischen Mathematik, beschäftigt sich mit der qualitativen Beschreibung geometrischer Objekte. „Diese geometrischen Objekte konstruiert man nicht nur im dreidimensionalen Raum, sondern in Räumen von beliebig hoher Dimension. Daher entziehen sie sich unserer gewöhnlichen Anschauung und werden mit  abstrakten algebraischen Methoden untersucht“, erläutert der Mathematiker. Neben der Topologie ist die geometrische Gruppentheorie, die sich durch eine ähnliche Verknüpfung von algebraischen und geometrischen Methoden auszeichnet, ein weiterer Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe von Roman Sauer.

Kunstprojekt

Unter dem Motto „Public Viewing“ von Natur und Wissenschaft als Kunst realisiert das Medienkünstlerpaar ‹SA/JO› im Naturkundemuseum das Kunstprojekt SolarSonical Insects #2. Das KIT übernahm hierfür den Datentransfer von Bilddateien im Umfang von 180 Gigabyte. Es handelt sich um 7.200 hochaufgelöste Aufnahmen der Sonne, die der NASA-Satellit "Solar Dynamics Observatory" aufgezeichnete. „Eine normale DSL-Verbindung ist schlichtweg damit überfordert, ein solches Datenvolumen vom Server der NASA herunterzuladen“, erklärt Sebastian Nagel, Diplomand am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung des KIT. Selbst mit einer Glasfaserverbindung, die problemlos zehn Megabyte pro Sekunde übertragen könne, habe das Herunterladen zwei Tage gedauert. Die Sonderausstellung im Naturkundemuseum wird am heutigen Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr eröffnet.

Zement und Musik

Die KIT-Veranstaltungsreihe „Junge Talente – Wissenschaft und Musik“ verbindet heute ökologischen Zement mit klassischer Musik für Celli. Angela Ullrich vom Institut für Technische Chemie des KIT berichtet von dem Projekt „Celitement“ und vermittelt Einblicke in die Entwicklung des Öko-Zements. Im Anschluss spielen Vasily Bystrov und Julian Bachmann ausgewählte Stücke der Klassik, die sie mit einem Hit von Guns N‘ Roses auflockern. Beginn ist um 16.30 Uhr im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt auf dem KIT-Campus Nor.